Ankerbrot 2002
Die Ankerbrot spielte damals noch
am sogenannten Verbandsplatz (der hinter dem Horrstadion war und heute Teil der
Austria-Aka ist), in ganz früheren Zeiten als Ajax-Wien-Platz bekannt und
empfing uns zu einem Toto-Cup-Spiel. Heute heisst diese sinnlose Veranstaltung
„Sport-Riss-Cup“ und ist, man glaubt es kaum, noch komischer geworden.
Spielberechtigt sind ja alle im Wiener Verband befindlichen Mannschaften
inklusive DSG. Der Sieger (damals auch der Finalist) spielten dann im ÖFB Cup.
Mittlerweile ist nur noch der Sieger startberechtigt, dazu drei (willkürlich zu
bestimmende) Mannschaften aus der RLO (oder theoretisch einer anderen Liga im
Wiener Verband). Gut.
Also wir kamen dort an,
platzierten uns neben die Tribüne, die es noch heute gibt, fackelten ein paar
Bengalen ab, was angesichts des Kunstrasens heute so nie und nimmer möglich
wäre und schauten das Spiel an. Nun war es so, dass die Platzbegrenzung nicht
aus runden Stangen bestand, sondern die guten alten eckigen Stangerl als
Begrenzung fungierten. Und natürlich – ihr erratet das sicher schon – knallte
ein Ankerbrotspieler volley in diese Stange und hatte dann ein Eck im Schädel.
Kein Grund damals, die Partie abzubrechen, er wurde schnell „ausgetauscht“,
blieb röchelnd am Spielfeldrand liegen und die Partie ging weiter. Soweit ich
mich erinnern kann, haben wir mit 2-1 gewonnen. "Nur der Felber bäckt selber!"
Ankerbrot war übrigens damals
wirklich lustig, wir hatten eine Art Freundschaft mit den „Ankerbrot Fanatics“
unter einem gewissen Stefan Kenesei, heute Meistertrainer der Austria Frauen
und machten gemeinsam viel Unsinn. Einmal konnten die „Fanatics“ nicht, weil
sie als NW Spieler selber ein Match hatten und wir gingen – keine Ahnung mehr
gegen wen, ich glaube Gersthof – dann einfach supplieren. Inklusive Transparent
„Support Supplierung“. Jau. Das Transparent der „Ankerbrot Fanatics“ malten wir
übrigens hinter der Westtribüne des Horrstadions.
NUR DER FAVAC!



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