Mittwoch, 21. Januar 2026

Favoritner AC - ASK Eggendorf Testspiel

 

Dunkel wars….

…das Flutlicht helle,

als die Mannschaft blitzesschnelle

langsam auf das Spielfeld rutscht!

Draussen schwitzten Menschen frierend,

schweigend lustig Lieder singend.

 


Der Favoritner AC spielte gegen den ASK Eggendorf und wir freuten uns auf eine weitere Partie Eisrutschen. Wir wurden nicht enttäuscht. Insgesamt 10 Tore sahen wir bei diesem Testspiel, neun davon erzielte der Favoritner AC, eines durften die Gäste beisteuern.



Exakt 37 Zuseher, 1 Lieferwagen und 22 PKW wollten dieses Spiel anschauen, dazu noch zwei Verrückte, die bei offenem Fenster und in kurzen ‚Ärmeln kiebitzten. Wir haben uns schon überlegt, aus unserem Holzvorrat im Container nicht ein kleines Feuerchen zu machen. Wenn wir von jedem Auto 1 Liter Benzin bekommen, gäbe es ein schönes Winterfeuer. Wir haben uns dann aber irgendwie – keine Ahnung warum – dagegen entschieden. Vielleicht weil wir grundsätzlich faul sind.



Während des Spiels ließen wir auch das Afrika-Cup-Finale Revue passieren, wo ja die marokkanischen Ersatzspieler/Funktionäre andauernd versuchten, das Handtuch des senegalesischen Tormannes zu fladern und stellten dabei fest, dass ein Gästespieler dafür eine sensationelle Lösung gefunden hatte: er trug das Handtuch des Tormanns auf dem Kopf. Genial.

Auch die Frage, ob es vom AMS sinnvoll ist, einen Berufsalkoholiker als Lagerarbeiter zu vermitteln konnte nicht abschließend beantwortet werden. Dafür waren wir uns einige, dass bei den Rutscheinlagen unsere Burschen eindeutig die besseren Haltungsnoten hatten.



Als das Bier dann aufgrund der langsamen Trinktechnik einiger einen Eisfilm bekam pfiff der Schiedsrichter glücklicherweise ab und beendete diesen Hochgenuss an fussballerischer Kunst.



Die Kunst verfolgte mich aber noch weiter und ich kam auf dem Weg zu Omnibus noch an der „Kulturmeile Favoriten“ vorbei, die derzeit in der Klausenburger Straße zu finden ist. Diese Wanderaustellung wird heuer in ganz Favoriten auftauchen. Es lohnt sich, sie zu besuchen.

 

Wie auch immer: „Es gibt kein Bier in Teheran, es gibt kein Bier!“

Koid woas.

NUR DER FAVAC!