Ostligaderby 1
......oder auch Favoritner AC gegen den Wiener Sportclub. Ein
traditionelles Spiel, immerhin schon die dritte Saison in Folge in derselben Liga.
Es begann schon am Nachmittag, als ich mich aus Deutschwestungarn in
Richtung Reichs- und Residenzstadt begab, dass sich dieser Tag als aussergewöhnlich
herausstellen sollte. Von einem Helicopter gut geschützt ging es mit der
Kolonialbahn in Richtung Wien. Via dem Eisenbahnknotenpunkt Kledering – ich habe
ihn ja schon vorgestellt – war ich bald daheim und stand vor der Frage: was
mach ma jetzt? Also in die Kennergasse 3 gefahren und zugesehen, wie man sich
für das Spiel vorbereitet. Und es gibt einige Neuerungen: Der Platz ist
aufgeräumt, es gibt einen VIP-Klub im Freien (die Räumlichkeiten werden derzeit
saniert), zwei Kassen, eine Getränkehütte auf der wieder zur Stehplatztribüne umfunktionierten
Gegengerade und viele Helferleins in gelben Westen.
Heute waren die Fans auf zwei Seiten positioniert und die Sache war gar
nicht mal so schlecht. Die Gästefans positionierten sich überraschenderweise
unter dem Kabinentrakt (und nicht auf der Gegentribüne) und waren recht gut
aufgelegt. Der frühe Führungstreffer war da sicher nicht abträglich.
Der FAVAC hatte an sich kein schlechtes Passspiel, einige gute Chancen aber
leider (noch) niemanden, der den Ball auch ins Netz befördern kann. Und so
gewann der WSC mit 1-0 in der Kennergasse.
NUR DER FAVAC!