Samstag, 30. Mai 2026

Die Mauer ist weg

Der FAVAC bleibt in der Regionalliga Ost. Union Mauer verliert daheim sein letztes Pflichtspiel der Saison mit 1-2 und kann den FAVAC nicht mehr ein- bzw. überholen. Damit sind die Favoritner auch nächste Saison wieder in der dritthöchsten Spielklasse. Ein Riesendank gebührt neben den Spielern unserem Trainer Herbert Gager, der das Unmögliche geschafft hat. Er übernahm den FAVAC, der am Tabellenende war und führte ihn zurück auf die Siegerstraße. Vor allem die Frühjahrssaison war legendär, wir konnten gegen fast alle Titelkandidaten voll punkten und schafften so verdientermaßen den Klassenerhalt.

NUR DER FAVAC!


P.S.: verliert die Vik die letzten beiden Spiele, so können wir - ein Sieg in Retz vorausgesetzt - auch noch überholen. 

P.P.S.: "Der Anwalt schaut den LAC!" - Der musste sein. 

Favoritner AC gegen SV Gloggnitz

 


Eine besondere Geburtstagsfeier.....

....oder wie der Favoritner AC den Meister Gloggnitz aufs allereleganteste panierte.

 


Es war wieder einmal so weit: Der FAVAC spielt zuhause gegen Gloggnitz. „A Mätsch“ wie ma so schön sagt. Aber es ist ein besonderes: Verlieren wir, sind wir quasi abgestiegen, gewinnen wir, muss die Union Mauer am nächsten Tag gewinnen, um vor der letzten Runde noch eine Chance zu haben, in der RLO zu bleiben. Blöderweise für sie schauen sie die allerletzte Runde zu, da sie dann ihr Pulver verschossen haben, sprich in der letzten Runde aussetzen. Dank TWLE spielen wir ja mit 17 Vereinen. Dies nur als kurze Anmerkung für all jene Leser, die mit den Blödheiten des österreichischen Fussballs nicht so firm sind.



Zurück zum Spiel und Gloggnitz: Eine Industriestadt in Niederösterreich mit langer Fussballtradition, die es heuer geschafft hat, sich den Titel zu sichern. Dabei war der FAVAC nicht ganz unbeteiligt, hat er doch in der Rückrunde die direkten Konkurrenten Oberwart, Leobendorf, Horn und den SV Donau schlagen können. Natürlich nicht ganz uneigennützig, denn wir brauchten die Punkte. Gleich vorweg: Gloggnitz hat sich ganz artig und voll sportlich dafür bedankt. Respekt und hoffentlich auf ein Wiedersehen in der nächsten Saison.

Wir versammelten uns vor dem Spiel, weil jemand die tolle Idee einer Choreografie hatte. Mit Klopapierrollen, obwohl der Zahni gar nicht da war, aber gut. Ist ja recht hübsch anzusehen, wenn man etwas in die Luft wirft. Gelang auch recht gut. Eingekleidet in unser neues Outfit begannen wir dann auch schnell mit unseren weltberühmten und im ganzen Universum bekannt einzigartigen Gesängen, die die Mannschaft schwer motivierten. Mit der Zielgenauigkeit war es in der ersten Halbzeit noch nicht so und deswegen war das Anfangsergebnis auch der Halbzeitstand.





Macht aber gar nichts, denn wir haben noch 45 Minuten und spielen auf „unser“ Tor. Und die Mannschaft kam auch richtig, richtig gut aus der Kabine und versuchte alles, das Runde ins Eckige zu bekommen. Klappte leider nicht so wie geplant, aber wir sind das Warten ja gewöhnt. Inzwischen feierten wir die Mannschaft weiter und in der 70. Minute erlöste uns Mansur Kerime mit dem 1-0. Jubel, Trubel, Heiterkeit. Jetzt nur nicht schleißig werden, damit wir uns nicht selbst um die Früchte des Sieges bringen. Borisz Grozdic nahm sich das zu Herzen und erzielte in der 75. Minute das 2-0. Na geht doch. Perfekt.


Es kam aber noch viel besser: Quasi in den Schlussminuten erzielten unser Brooklyn das 3-0 und Faris Kavaz sogar in der Nachspielzeit noch das 4-0. Bumm! Was ist da los fragt sich der geneigte Favoritner? Wir panieren den Meister mal eben so mit 4-0? Oida! Feine Sache.

Diesen Sieg ließen wir noch ein wenig überstrahlen, ehe es dann an das verdiente Feiern ging. Jubel!

NUR DER FAVAC!

 



P.S.: Sollte die Union heute nicht gewinnen können wir gleich mal weiterfeiern, ansonsten machen wir den Klassenerhalt halt in Retz fix. Nettes Städtchen, guter Wein und ja. Wir werden dort gewinnen.

Danke nochmal an Alle, die vor Ort waren, Grüsse gehen nach Ulm.



Freitag, 15. Mai 2026

Favoritner AC gegen SC Neusiedl

 


Favoriten rasiert die „Schüfschneida“

 

Der Favoritner AC hat Heimspiel gegen die Jungs aus dem Burgenland, genauer aus Neusiedl am See. Also alle hin und den Burschn dabei zusehen, wie sie die Schüfschneida rasieren. Manche hatten es nah, andere wieder ein bischen weiter, aber wir konnten alle rechtzeitig die Kennergasse betreten und die Geburtstagsfete von Sarah mitfeiern. Mit Ehrenankick – eh klar. Alles Gute zum Geburtstag.



Die angedachte Klopapierchoreo musste mangels Planungssicherheit leider ausfallen, trotzdem gab es von Minute 1 an volle Stimmung. Und die Burschn machten es gar nicht so schlecht, lediglich das Zielwasser fehlte noch ein bischen. Immerhin – unsere Gesänge erschallten durch ganz Favoriten, Danke noch an den Bregenzer, der hier zeitweise den Vorsänger machte. Es waren halt gestern so viele liebe alte Gesichter am Platz, da muss man zwangsläufig ein bisserl miteinander tratschen. Oder Spielstände am Handy abchecken, was nicht ganz unwichtig ist. Egal. Die Stimmung passte bis zur Pause leider nicht zum 0-0, da hätt schon ein bisserl mehr gehen können. Am Platz natürlich.


Gut, die Pause wurde auch irgendwie umgebogen und wir freuten uns auf Halbzeit Zwo. Der FAVAC kam wieder gut aus der Kabine und begann sein Spiel aufzubauen. Leider hielt die Neusiedler Abwehr und so machte sich schon so manches banges Gefühl breit. Wir müssen schließlich gewinnen. Diesen Auftrag der Fans nahm Faris Kavaz sehr ernst und netzte einen Freistoß in der 61. Minute souverän ein. Tor. Eine zentnerschwere Last fiel ab, wir führen. Jetzt gehts richtig los. Vor allem Faris Kavaz war kaum zu halten und erzielte zehn Minuten später dann das vielumjubelte 2-0. WE ARE FAVAC!



Den Schlusspunkt setzte in der 90. Minute noch unser Brooklyn Barataud und bescherte uns einen netten Fussballabend. „Gwunna hamma, Siega samma, eeeooeeeh!“ Der Rest war dann Jubel, die Akklamation unseres Trainers Herbert Gager und die Einnahme vieler kühler Getränke. Manche am Platz, manche in der k.u.k Kolonialbahn zurück nach Deutschwestungarn. Es war mir ein Volksfest.

NUR DER FAVAC!

 


P.S.: Ein lustiges Gschichtl von unseren Konkurrenten aus Hernals möchte ich Euch auch noch erzählen: Die haben ja ein superduper neues Stadion bekommen, also sie dürfen dort spielen, gehören tut es der Stadt Wien. Soll heissen, es gelten ÖFB Regeln beim Einlass. Und da haben sich diese Schlaumeier (wer auch immer das war) einen Einlassregelkatalog einfallen lassen, um die Horden mordender, plündernder WSC-Hooligans endlich in den Griff zu bekommen. Keine Rucksäcke, die größer als A4 sind zum Beispiel. Also du darfst ein Blatt Papier mitnehmen, es darf aber nicht zu groß sein. Keine Fahnenstangen, keine Trommeln. Die Trommeln darfst deshalb nicht mitnehmen, weil rundherum ein Wohngebiet is und die Bobos dort ned gestört werden dürfen, wenn sie ihre veganen Wasauchimmer auf den Grill legen und dazu laktosefreies „Bier“ trinken. Das der Fussballplatz, den es an dieser Stelle immerhin schon seit 1904 gibt älter is als alle Häuser is wurscht. Auch dass auf einer Seite ein Friedhof ist – pomale. Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass der Ernst Happel etwas gegen Stimmung hat. Aber gut. Es gibt in Wien nix, was ned gibt.



Dienstag, 12. Mai 2026

SV Oberwart gegen Favoritner AC

 Mal aus fremder Feder: 

 


Wir schreiben Freitag, 8.5.2026. Der FavAC muss nach Westungarn ins schöne Oberwart.

 

Für uns Fans - ULTRAS und Anhang standen zwei 7er-Busse bereit. Mit jeder Menge Bier, Jägermeister, Chips, Mannerschnitten, Schlümpfe und ganz viel Motivation - der Abstieg MUSS noch unbedingt verhindert werden trat man den schweren Gang nach Oberwart an.

 


Auch die Fahrer unserer Minibusse konnten wir für das Spiel begeistern. 2 Minuten, bevor wir das Ziel erreicht hatten, musste noch ein Mitfahrender mit Mickey-Mouse-Blase austreten.

Wir betraten den Ground - unsere Plätze wurden natürlich nahe der Kantine auf der großen Tribüne bezogen. Was auffiel war, dass fast jeder der Besucher mit einer Schnitzelsemmel zurückkam.

 


Man überzeugte sich selbst und von der angebotenen Getränke- und Speisekarte waren nur die Schnitzelsemmeln vorhanden.

Egal - wir Rote Teufel gaben von Minute 1 an Vollgas, versuchten, unser Team trotz der Schwere der Partie bestmöglich zu unterstützen. Doch leider bekamen wir in der 1. Halbzeit 2 Gegentore. Unsere Mannschaft fand auch Chancen vor, doch man war vor dem Tor zu harmlos.

 


Zur Pause kamen dann etwa 10 Oberwart-Kids mit einer riesigen Trommel daher und bezogen ihren Platz oben auf der Tribüne. Wir begannen die zweite Halbzeit mit einem Mix aus Support für unsere Mannschaft und unserer Forderung nach Pommes. Bevor die Oberwarter Kantinenbetreiber plötzlich ab der 60. Minute auf einmal Pommes zur Verfügung stellten, platzierten sich die jungen Oberwart-Supporter plötzlich direkt hinter uns, warum auch immer.

 


Wir organisierten uns natürlich endlich unsere Pommes - teilten diese auch mit den jungen Supportern hinter uns und wir supporteten unser Team und die nunmerigen Pommeskids ihr Team. Natürlich waren wir dank unseres Durchschnittsalters klar lauter.

Die Oberwarter erzielten in der 2. Halbzeit noch 2 weitere Treffer, wir erzielten kurz vor Spielende doch noch unser Tor, dieses war aber leider nur mehr Ergebniskosmetik. Nach dem Spiel bedankte sich noch unsere Mannschaft für den Support, die Oberwart-Zuschauer bedankten sich bei uns, dass wir da waren, sagten Danke, dass wir die Supporterkids nett freundlich behandelt haben.

Hoffentlich können wir die Liga halten - es wäre nicht nur sportlich schade, wenn wir in die Stadtliga runter müssen, auch viele, leiwande Auswärtsfahrten gäbe es dann für unsere Roten Teufel nicht mehr.

Die Rückfahrt verlief ruhig und man erreichte um etwa 23:00 Uhr wieder Sankt Favoriten. Eine Auswärtsfahrt mit Support, Bier, Pommes, super Publikum, super Busfahrern ging wieder einmal viel zu schnell zu Ende. Man sieht sich, Dienstag beim Stammtisch - spätestens Freitag in der Kennerroad. 

 


NUR DER FAVAC!

Samstag, 2. Mai 2026

Favoritner AC gegen SV Donau

 

Neunzehnhundertzehn.......

 

....Neunzehnhundertzehn, Neunzehn, Neunzehn, Neunzehnhundertzehn!

 


Es war ein Duell der Mannschaften mit vielen Parallelen: zum einen ist da mal das Gründungsdatum, 1910. Sowohl der FAVAC als auch die SV Donau (bzw. der Vorgänger Olympia) sind in diesem Jahr entstanden. Die einen in Favoriten, die anderen (zunächst) in der Leopoldstadt. Beide Mannschaften spielen auf dem zweiten Fussballplatz ihres Vereinsbestehens, der FAVAC hatte ja bis 1915 die Steinmetzwiese als Heimplatz, ehe er nach Jahren der Entbehrung 1921 die Kennergasse bezog. Die SV Donau (bzw. Olympia) begann im Zweiten Bezirk (etwa auf Höhe des heutigen Elektra- pardon Rapid Akademieplatzes) mit dem Kicken, ehe sie 1926 nach einem Zusammenschluß mit dem Kaisermühlener AC auf den heutigen Platz kamen. Der übrigens auch 1921 errichtet wurde. Dem Vernehmen nach hat man bis heute gewisse Probleme mit den uralten Bäumen rund um den Platz, das kann aber auch ein blödes Gerücht sein.

Und dann sind da noch die Farben: beide haben Schwarz mit einer Zusatzfarbe gewählt, der Favoritner AC das hübsche Rot, die SV Donau das Königsblau. Böse Zungen könnten behaupten, es wäre wie AC Milan gegen Inter Milano. Ist es natürlich nicht, denn WIR verstehen  uns.



Der Fussballabend am Tag der Arbeit begann schon bei der Anreise. Zunächst kämpfte man sich durch eine Menschenmenge in die Untergrundbahn die bummvoll war und als man ausstieg, hörte man schon die Gesänge der Gästefans. Natürlich wurden die Gesänge höflichst erwidert und spätestens jetzt war allen Favoritnern klar: „Heit wird a Mätsch gspüt!“ Die Wiederholung dieser akustischen Ankündigung wurde auf der Straße perfekt erledigt. Jetzt wissens alle. Punkt.

Also auf den Platz gekommen und schon die erste feine Überraschung: Ein sehr rühriger Belgier (Belgische Pommes, wir wollen belgische Pommes) hat uns edle Kopfbedeckungen organisiert und so waren wir gut behütet für diese entscheidende Partie.



Die Jungs vom SV Donau platzierten sich neben uns und so versprach es ein toller Fussballabend mit viel Gesang und Getränk. Perfekt. So muss Fussball gehen, Rivalität ja, Respekt ja, Hass NEIN. Wir lieben schließlich alle das schönste Spiel der Welt.

Also nachdem wir die üblichen „blöden“ Fotos gemeinsam gemacht haben, ging es ans Spielen. Von Beginn weg war es sichtbar, dass der Favoritner AC die Punkte dringendst braucht. Unterstützt wurde die Partie von den lautstarken Gesängen der beiden Fangruppen, die sich auch auf den größten gemeinsamen Nenner einigen konnten: NEUNZEHNHUNDERTZEHN.



Die SV Donau erwischte den besseren Beginn und ging nach 17 Minuten in Führung. Schaß, dachte sich der gelernte Favoritner, des wird hoat. Aber ned unmöglich, denn in der 24. Minute glich Faris Kavaz zum 1-1 aus. Alles wieder auf Null gestellt, um es so zu sagen. Zehn Minuten später grätschte dann der Donautormann den Stürmer um – es gab Elfmeter, der wiederum von Faris Kavaz verwandelt wurde. Na das war schon besser. Donau drängte auf den Ausgleich, doch kurz vor der Pause fiel dann das vielumjubelte 3-1 durch Patryk Ciez. Und dann war Pause.



In der Pause wurde der für uns unglaubliche Spielstand ein wenig erörtert, einerseits sind wir natürlich froh über diese Führung, andererseits könnts halt gegen einen anderen Gegner sein, den wir ned mögen. Tja.

Nach der Pause ging das lustige Supporten beider Mannschaften weiter, der FAVAC spielte jetzt etwas auf Konter, was einige Male fast schief gegangen wäre, hätten wir nicht Patryk Ciez, der in der 60. Minute das vielumjubelte 4-1 schoss. Wahnsinn. Ein perfekter Abend für ihn. Es kam aber noch besser: Trainer Herbert Gager tauschte in der 73. Minute Kenny – wie heisst der nochmal – Schincariol ein, der sich dreizehn Minuten später, nämlich in der 86. mit dem 5-1 dafür bedankte. Jetzt ist bei uns nur noch Jubel.




Nach Abpfiff gab es noch mehr als verdiente „Herbert Gager“ Rufe für unseren Trainer, der in seiner Amtszeit Unglaubliches geschafft hat. Aus einem spielerischen Sauhaufen formte er ein Team, das an guten Tagen Jeden schlagen kann. Hätten wir ihn nur schon von Anfang der Meisterschaft an gehabt – wo wären wir jetzt tabellarisch?

Der Rest war nur noch feiern.

 


NUR DER FAVAC!

P.S.: Ein riesiges Dankeschön geht nach Kaisermühlen, Burschen ihr wart großartig und wir hoffen, dass wir noch viele weitere gemeinsame Spiele erleben. Top. Danke.



Samstag, 18. April 2026

Favoritner AC gegen TWL Elektra

 Die Serie geht weiter……

 

……..oder wie wir gewannen und der Sportclub verlor.

 


Es war wie immer Freitagabend und der Favoritner AC spielt heute gegen den Bezirkskonkurrenten Team Wiener Linien Elektra auf heimischen Geläuf. Das Wetter war schön und so kamen doch einige viele Menschen in die Kennergasse, um sich dieses Spiel anzusehen.

 


Kurzer Einschub: Der WSC eröffnete fast zeitgleich sein neues altes Stadion gegen Horn. Jene Mannschaft, die wir letzte Woche auswärts besiegt haben.

 

Also zurück an die Kennergasse.

Nach einer Schweigeminute für die kürzlich ziemlich tragisch verstorbene Obfrau von TWLE begannen wir mit dem Fussballspielen. Die Gäste, Stockletzter in der Tabelle, agierten fast nur defensiv, teilweise kamen sie nicht einmal über die Mittellinie und machten es unseren Burschn schwer, Lücken zu finden. Mit einem Freistoß kurz vor der Pause gelang es, Borisz Grozdic köpfte die angeschnittene Flanke perfekt ins lange Kreuzeck. Jubel, Trubel, Heiterkeit. So kanns weitergehen.

 

Einschub: Im Stadion der Stadt Wien in Hernals steht es zur Pause 0-0.

 

In der Pause gab es nettes Geplaudere, einige violette AS Leute waren auch vor ihrem Spiel im Horrstadion dabei, daneben dürften wieder einmal umtriebige Hopper aus Jena versucht haben ihre künstlerische Ader zu beweisen – ist schon korrigiert – und wir hofften auf mehr Tore in der zweiten Halbzeit.

 


Die Burschen legten wieder gut los, ließen hinten quasi nichts zu und konnten vorne einige Chancen erspielen, die aber allesamt nicht ihren vorbestimmten Weg ins Tornetz fanden. TWLE hatte gegen Ende noch die Tausendprozentige auf den Ausgleich, der Ball und die Latte verhinderten das.

 


Einschub: Horn führt seit der 60. Minute in Dornbach mit 1-0

 

Die letzten paar Minuten waren wie immer nervenzerfetzend, gönnen uns die Schiris doch regelmässig 5 bis 10 Minuten Nachspielzeit – doch auch sie gingen vorüber und wir bejubelten einen zwar knappen, aber verdienten 1-0 Derbysieg.

 


Der Rest war eine Party mit allem Drum und Dran.

 

NUR DER FAVAC!

 

 


Nachtrag:

 

Der WSC verlor, Mauer bekam eine auf die Mütze, Neusiedl verlor und so klettern wir beharrlich einen Platz nach dem anderen hinauf. Jetzt ist der WSC schon hinter uns. 



Sonntag, 12. April 2026

Ligareform?

 Im KURIER gibt es einen Artikel zu den „Reformen im WFV“, welcher nachfolgend präsentiert wird.

 

 


 

Und schon der Eingangstext ist falsch. Der WFV ist durch die Trennung von Wien und NÖ 1923 entstanden, der erste Gründer des NoeFV (gegr. 1911) ist gleichzeitig auch Gründer des WFV (Dr. Ignaz Abeles), während die Wurzeln der britischen Gastarbeiter, die den Fussball nach Wien gebracht haben (in Graz war es ein österreichischer Professor, der in Prag unterrichtete) in der „Österreichischen Fussball Union“ gelegen haben, die die ersten drei Meisterschaften ausgerichtet hatten (Tagblatt-Pokal). Damals gewann der WAC alle drei Meisterschaften. Der ÖFB/WFV hat diese Meisterschaften nicht anerkannt, während er die von der ÖFU ausgerichteten Länderspiele anerkannte.

 

Anmerkung: Der ÖFB entstand 1904 als Nachfolger/Konkurrent der „Österreichischen Fussball Union“, die die ersten Länder- und Städtespiele ausrichtete. Hat mit dem WFV nichts zu tun. Der Vorläufer der „Österreichischen Fussball Union“ war übrigens das am 21. April 1896 gegründete „Comitee zur Abhaltung von Fussballwettspielen“, welches die erste österreichische, damals böhmische Meisterschaft ausrichtete. Der erste Meister dieses Bewerbes wurde der DFC Prag.

 

Über den Rest des Artikels kann man zwar diskutieren, was mir in dieser Diskussion aber bisher etwas fehlt ist die Selbstreflexion. Man will das Ligensystem verkleinern (wenn die Antworten auf FB auf diesen Text stimmen) und zwar folgendermaßen:

 

Stadtliga (16 Vereine)

2. Landesliga (16 Vereine)

3. Landesliga (Top 7 aus beiden Oberligen)

Oberliga (8 – 14 aus beiden Oberligen)

Unterliga (Top 7 aus beiden ersten Klassen)

1. Klasse (Verbleibende Vereine aus beiden Klassen)

 

Das bedeutet, dass man aus 4 Ligen (Oberliga und 1. Klasse) drei machen will anstatt zu überlegen, ob man nicht den Verband für „Neueinsteiger“ attraktiver zu machen oder sich mit der DSG zusammensetzt, um da eine Lösung zu finden. Stattdessen will man die 1b Mannschaften (was gut ist) rauslösen – mit Ausnahme der Profivereine wie FAC 1b oder Vienna 1b (was wiederum gschissn ist) – und sie zu einem Bewerb ohne Sinn und Zweck zu machen.

 

Schon heute sind viele 1b Mannschaften „einfach da“, weil es den Vereinen vom Verband vorgeschrieben wird. Und die müssen sich „nach der Decke“ strecken. Finanziell und personell. Von der Platzkapazität ganz zu schweigen. Anstatt neue Spielstätten zu bauen lässt man Plätze wie KE vergammeln, weil die Stadt Wien der Ansicht ist, der (neue) Pächter muss sich um alles kümmern. Nein.

 

Stattdessen will man die 1b Mannschaften rauslösen und sie dazu verpflichten, in einer Liga ohne Sinn und Zweck weiterzuspielen. Ausser man ist Profiverein, dann darf die 1b selbstverständlich im Verband weiterspielen. Ein Unsinn erster Güte. Entweder ALLE oder keiner. Welches Signal sendet man an die Amateurvereine, indem man sie verpflichtet, eine 1b aufzustellen, diese aber ligatechnisch keinen Sinn und Zweck hat? Welche Spieler werden dort „herangezogen“? Ich wage zu behaupten, dass dieses Projekt innerhalb kürzester Zeit scheitert.

 

Für mich ist es aufgrund des Artikels nicht ersichtlich, worin die „Reform“ besteht. 

Samstag, 11. April 2026

SV Horn gegen Favoritner AC (geistig dabei), Red Star Penzing - 1. Simmeringer Sportclub

 Ein Nichtspielbericht…..

 

….oder auch wie der FAVAC gegen den SV Horn gewann und warum ich mir die Partie Red Star Penzing gegen den 1. Simmeringer SC ansah.

 


Gut, fangen wir von ganz vorne an. Im Vorlauf des Spieles gegen Horn wurde uns seitens des Vereines ein Bus in Aussicht gestellt. Dies war mal so vereinbart worden und wurde als gegeben angenommen. Nun war es aber so, dass die eigentliche Organisation, also wer fährt mit, wann wird abgefahren und wieviel kostet es nicht so richtig in die Gänge kommen wollte. Gut. Wir hatten dann eine Abfahrtszeit und eine Personenanzahl, die sich zwischen 10 und 13 Menschen bewegte. Dann kam der Freitag, wo es in Wien schneite und der Bus wurde seitens des Vereines wegen widriger Umstände abgesagt. Kurz und gut, was machen wir? Eine Öffifahrt kommt zwar in Frage, leider hätten wir das Spiel dann aber schon mindestens 15 Minuten früher verlassen müssen, weil in diesem Saukaff im Waldviertel um 22 Uhr die Gehsteige hochgeklappt werden und sich kein Bus- oder Bahnbediensteter mehr aus dem Haus traut.

 

Als ich mir dann schon Alternativen ausgesucht hatte – es wurde (und das wird dann unten beschrieben) – die Partie zwischen Red Star Penzing und dem 1. Simmeringer Sportclub – kam dann noch das Angebot, mittels Automobil ins Waldviertel zu kutschieren. Für mich aber schon zu spät (nicht die Schuld des Fahrers um es gleich zu sagen) um noch umzudisponieren.

 

Also fand das Spiel in Horn ohne mich statt. Der Favoritner AC von 1910 gewann gegen den SV Horn mit 2-1 und half damit indirekt auch den Jungs vom SWB, die ebenfalls gewannen soweit ich das mitbekommen habe. Hintergrund ist, dass der SWB um den Verbleib in der Zweiten Liga kämpft (die Lizenz dafür hat er erhalten, nicht aber für die Erste Liga) und Horn als einer von zwei Vereinen in der RLO die Lizenz für die Zweite Liga beantragt und bekommen hat. Das Problem ist nur: Horn darf nicht Meister oder Vizemeister in der RLO werden, sonst könnte es für den SWB noch enger werden. Mit dem Sieg des FAVAC ist dies jetzt mal auf Eis gelegt und Horn Tabellensiebenter.

 

Das also war der Vorspann zu meinem heutigen Spielbesuch am Autoplatz. Ein rotschwarzes Duell quasi, die Rotsterne aus dem Jahr 1903 gegen die Simmeringer aus dem Jahr 1901. Ein wahrlich altes Farbenderby. Das Wetter war erwartet naßkalt, dafür waren die Leute dort angenehm nett und meistens bekannt. Eigenartig waren nur drei „Groundhopper“ von Göttingen 05, die sich irgendwie verirrt hatten. Radlertrinker warens auch noch. Brrrr.

 

Okay, das Spiel. Es war eine der typischen Kampfpartien, diesmal auch auf einem gar nicht so schlechten Rasenplatz – hab dort schon lange kein Spiel mehr gesehen – mit eigentlich wenigen Höhepunkten. Einer davon waren die drei Schiris in komischen kariert-gestreiften Trainingsleiberln in hellgrün-dunkelblau, die zwei von ihnen verkehrtrum angezogen haben und die zweite war das Vorhandensein einer kleinen Fangruppe von jungen Supportern seitens von Red Star.

 


Die älteren Fans unter uns erinnern sich noch an die Anfangs- 2000er Jahre, wo eine Fangruppe namens „Guardia Rossa“ bei Red Star war, inklusive deren legendären Rauswurf nachdem sie den Präsidenten eines Vereines in Kagran etwas nachdrücklicher aufgefordert hatten, den Red-Star-Platz zu verlassen. Und jetzt gibt es wieder eine Gruppe. Transparent, Doppelhalter, Fahnen, Trommel. Das mit den Stimmen wird noch, jeder hat mal klein angefangen. Gehört haben wir sie zwar nicht unbedingt (auch nicht drauf geachtet weil wir geplaudert haben), das könnte aber auch an der bescheidenen Akustik des Rasenplatzes liegen. Weiß ich nicht, weil ich mich dort noch nicht stimmlich ausprobiert habe. Und so plätscherte das Spiel dahin, beide Teams bemüht aber nicht erfolgreich im Abschluss sodass der Anfangstand nicht nur der Pausen- sondern auch der Endstand war. Schlußendlich begaben wir uns in die Kantine, wo wir bei ein paar Mohrenbräu den Tag ausklingen ließen. Also doch ein bisserl Vorarlbergsupport von mir. Prost!

 

NUR DER FAVAC!




Freitag, 10. April 2026

Beileidswünsche

 Heute Nacht ist die Obfrau von TWL Elektra, Vanessa Huber-Schober überraschend verstorben. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und dem Verein. Sie war eine zentrale Figur bei TWL Elektra und wird nicht nur den Angehörigen sondern auch dem Verein fehlen. Möge ihr die Erde leicht sein!

Foto: TWLE (wenns nicht passt bitte sagen)


Dienstag, 7. April 2026

Favoritner AC gegen SR Donaufeld

 Ostereiersuche in der Kennergasse….

 

…..oder auch: Favoritner AC gegen SR Donau“fällt“.

 


Es war ein halbwegs schöner Ostermontag, der FAVAC spielt und so pilgerten doch einige Leute in die Kennergasse um die Rotschwarzen spielen zu sehen. Von der Donau“fällt“ waren einige motivierte Menschen mit grauslichen Tröten gekommen, die uns anfangs den letzten Nerv gezogen haben. Ich weiß schon, dass man diese Tröten am Feld gut verwenden kann um sich zu verständigen aber bei uns gibt es schon andere Kommunikationsmöglichkeiten. Ist ja Sankt Favoriten. *Zwinkersmiley*

 


Kurz und gut, nachdem das geklärt ist können wir uns aufs Spiel konzentrieren. Gutgelaunt schmetterten wir unsere Hymnen in den schönen Nachmittagshimmel, sehr zur Verzückung unserer Burschen, die richtig spielfreudig waren. Vor allem „Aleksa“, der uns pflichtschuldigst in der 19. Minute in Führung brachte. Gut gemacht „Aleksa“. Bist halt viel besser als Siri.

 


Dann war Halbzeit und wir freuten uns schon auf die Fortsetzung dieses Spiels. Was in Parndorf noch nicht so ganz gut geklappt hatte, gelang heute hervorragend. Daher war die zweite Halbzeit auch ein Genuß. Zwischenzeitlich wechselte ich meinen Standort, damit der FAVAC-Wechselgesang stattfinden konnte (beim ersten Mal machten auch Fans auf der Sitzplatztribüne mit was ich fein finde) und ich weiß natürlich nicht, obs geholfen hat aber durch unsere hervorragende Stimmung ohne Tröten waren die Donau“fällt“er so beeindruckt, dass Tunahan Mercan den Ball im eigenen Tor platzierte. 2-0, Jubel, Danke! Finde ich einen sportlich-fairen Zug von Euch.

 


Am Ergebnis änderte sich bis Spielschluß nichts mehr, obwohl beide Mannschaften noch die eine oder andere Chance hatten, zu vermerken war noch, dass der Schiedsrichter nicht so schlecht war wie am Freitag und so bejubelten wir einen eindrucksvollen Heimsieg in der Kennergasse.

 


Der Rest bleibt wie immer bei den Leuten, die dabei waren.

 

Achja eines noch an die unbekannten „Elite Hopper“: Erstens sind eure verhunzten Pickerl schon weg und zweitens stellts Euch nächstes Mal vor. Wir sind keine geschützte Werkstätte für verhaltensoriginelle Menschen, die keinen eigenen Verein haben und deshalb woanders herumasseln müssen. Danke. 

NUR DER FAVAC!