Sonntag, 29. März 2026

Favoritner AC gegen Rehberger SC Krems

 Staubsaugerultras und viel Pech…..

 


…..könnte man dieses Spiel auch nennen. Das Spiel lautete Favoritner AC gegen den Kremser SV/Rehberg und sollten an diesem kalten Freitagabend gespielt werden. Zuvor wärmten sich einige der Treusesten noch in einem kleinen Cafe bei Bier und Kräuterlimonade auf. Der Andrang hielt sich heute vollkommen in Grenzen, was auch dem schlechten Wetter geschuldet war, das viele zuhause bleiben ließ.

 


Aus Rehberg machten sich auch einige Menschen in die Reichs- und Residenzstadt auf, nennen wir sie „Staubsauger-Ultras“, die zu Spielbeginn versuchten, mit einem summenden Gesang die Spieler des FAVAC zu verwirren. Die waren so verwirrt, dass Brooklyn nach drei Minuten ein Tor schoss. Jubel.

 


Die Stimmung war bei uns nicht schlecht, die Staubsaugerultras bald ruhig und so ging das Spiel voran. In der 28. Minute erhielten wir den Ausgleich von den Rehbergern, was die Stimmung aber nur kurzfristig trübte. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause und nach Wiederbeginn versuchten wir, den Sack zuzumachen und liefen in der 66. Minute in einen Gegenangriff mit Foul und kassierten das 1-2. Bitter.

 


Bis zum Spielende konnten wir das Ergebnis leider nicht wirklich verbessern womit unsere Serie im Jahr 2026 gerissen ist. Blöd aber leider nicht unerwartet. Am Karfreitag geht es dann gegen Parndorf, gespielt wird um 19 Uhr. Legen wir denen ein paar Eier ins Nesterl.

 

NUR DER FAVAC!

Samstag, 14. März 2026

Favoritner AC gegen FC Traiskirchen

 Die Giraffe bedankt sich artig….

 

……oder ein genialer Fussballabend an der Kenner Road.

 


Es ist wieder Freitagabend und der Favoritner AC spielt daheim. Gegen jenen Verein, dessen Präsident einmal eine parteiinterne Wahl gegen eine Giraffe gewonnen hat. Das hat sie bis heute ziemlich gekränkt und als gute Favoritner, die ja so nett, höflich und menschenfreundlich sind, wollen wir der Giraffe heute Genugtuung verschaffen. Also schnell noch ein wenig in Stimmung bringen, da gibt es – Achtung: Schleichwerbung!!! – so ein nettes kleines Cafe namens City X, wo das Bier gut und die „Kräuterlimonade“ excellent ist. Gut. Der erste Teil ist hervorragend gelungen.

 


Vollkommen rechtzeitig erreichte man den Platz, begann noch ein Bier zu trinken, beflaggte den Zaun und harrte der Dinge, die da kommen sollten. Es waren diesmal gar nicht so wenige Leute vor Ort, man sah sogar einen Niederösterreicher mit einem blauweißen Schal, möglicherweise aus Traiskirchen, der auf die Gegentribüne ging. Das ist ja eh so ein Treppenwitz, dass in einem „roten“ Ort der örtliche Fussballverein „blau“ ist. Humor muss man haben.

 


Vor allem dann, wenn man nach vier Minuten bereits in Rückstand gerät und nicht so genau weiß, warum. Auch die Giraffe war verblüfft. Noch verblüffter waren wir, als es nach 19 Minuten 0-2 steht. Was zum Kuckuck ist da los? Das darf doch nicht wahr sein. Wir benötigten bis kurz vor der Pause, um ein Tor aufzuholen und den Schock zu verdauen. Also Pausenstand 1-2.

 


In Halbzeit zwei drückten wir dann auf den Ausgleich, er gelang zunächst aber nicht. Also mussten wir mehr und lauter supporten und peitschten die Burschen voran. Ein Traiskirchenspieler verlor in der 81. Minute aufgrund des andauernden Supports die Nerven (oder man hat ihm nicht gesagt, dass die Seiten gewechselt wurden) und schoss den Ball mustergültig ins eigene Tor – 2-2. Perfekt. Klares Eigentor. Jetzt noch das 3-2 und die Sache ist gegessen. Und die Traiskirchner machten uns auch diesen Gefallen: Nach einem Foul im Strafraum durch Felber (Der Felber machts selber) bekamen wir einen Elfmeter zugesprochen. Unser Faris Kavaz schickte den Tormann in die linke Tormannecke und schoss selbst folgerichtig in die andere Ecke. Jubel, Trubel, Heiterkeit. Zwei Minuten später, wir zählten die 99. Minute, war Schluss.

 




Ja und der Rest bleibt dort wo er hingehört. Am Platz.

 

NUR DER FAVAC!



Mittwoch, 11. März 2026

Unglaubliche Fussballgeschichten

 REPUBLIKA ZABJELO

 


1991 gründeten Schüler im gleichnamigen Stadtteil von Podgorica (ex-Titograd) eine Mikrorepublik, um gegen den Hass und Krieg im sterbenden jugoslawischen Staat eine humoristische, kreative und manchmal auch satirische Note entgegenzusetzen. Es gibt eine NGO desselben Namens, die das Ziel hat, diese fiktive Mikronation zu fördern. Mit Radiosendungen auf „Radio Skadar“, Graffitties oder Sponsoring wird diese Republik beworben.  Mittlerweile gibt es auch einen Film „Zlatne caklje“ und das AVIFest. Der Fussballklub FK Zabjelo, der in der dritten montenegrinischen Liga spielt hat auf manchen Trikots ebenfalls das Zeichen dieser Republik.

 





Der Verein wurde 1962 als FK Tara Titograd gegründet und war in seiner bisherigen Laufbahn eher bescheiden in den unteren Ligen tätig. Bei seiner Gründung war er die Betriebsmannschaft der größten jugoslawischen Transportgesellschaft namens Tara. So berichtet es das Internet, ob das stimmt weiß ich nicht. Jedenfalls waren sie nicht das kraftvolle Team, das sie darstellen sollten. Deshalb wurden sie im Jahr 1970 in FK Zabjelo umbenannt. Sie erreichten zwar zweimal die Erste montenegrinische Liga, hielten sich dort aber nie lang. Aktuell spielen sie in der dritten Liga. Eigentlich ist mir dieser Verein nur deswegen aufgefallen, weil ich mich beim Durchsehen von bunten Bildern im weltweiten Netz gewundert habe, warum ein Verein, der ein rotweisses Wappen hat mit einer Fanszene ausgestattet ist, die grünschwarze Transparente und Schals hat. Und dann kam das obenstehende dabei raus.

 





ZABJELO DO MASLINA!

Sonntag, 8. März 2026

Erinnerungen

Es war das Jahr 2024 und wir spielten in der Regionalliga Ost. Eine neue Liga, neue Gegner, die Motivation war hoch. Und so konnten wir in dieser Saison 2023/2024 einige optische Aktionen setzen. Hier noch einmal ein paar dieser Leckerbissen:







Freitag, 6. März 2026

Wiener Sportclub in Hirschstetten gegen Favoritner AC

 Der Favoritner AC spielt in Hirschstetten gegen die Hernalser.

 


Klingt komisch, ist aber so.

 

Aber mal der Reihe nach. Es ist Freitag, wir haben endlich wieder ein reguläres Spiel und das noch dazu auswärts gegen den Wiener Sportclub. Wer jetzt aber gedacht hat, wir würden gemütlich nach Hernals radeln, unsere (fiktiven) Radln in der neuen Fahrradgarage an der Alszeile abstellen und dann Fussball gucken können hat sich getäuscht.

 

Warum?

 

Weil sie in Hernals das Gras offenbar geraucht und nicht gepflanzt haben und das Spielfeld deshalb nicht fertig war. Auch gut, spielen wir halt in Hirschstetten gegen die Radlfahrer. Also den Reisepass eingesteckt, in die Untergrundbahn gehüpft – Ja wir haben schon seit 1978 eine Untergrundbahn – und Richtung Tschechien gefahren.

 


Dort gab es einen gemeinsamen Treffpunkt, der irgendwann mal von allen Teufeln angesteuert wurden und es ging mit der Bimmelbim Nummer 27 in Richtung Blumengärten. Gegenüber haben die Radlfahrer ihre derzeitige Heimat und ja. Wir waren halt auch da.

 

Nach dem (kostenlosen) Eintritt ging es gleich ans Beflaggen, die Schwarzweissen hatten auch diese Idee und bei Spielbeginn waren etwa 500 Leute versammelt. Inklusive der 50 Leute, die sich in einer braven, geordneten Schlange um Bier anstellten und das Kantinenpersonal wie immer, wenn mehr als drei Donaustädter dort sind, überforderten. Auch mit dem Zählen hatten sie es nicht so, denn statt der georderten 15 Bier „schenkten“ sie uns ein paar mehr. Wir haben uns aber nicht wirklich beschwert.

 


Das Spiel begann mit dem Einsingen lustiger Lieder, natürlich durfte der Dauerbrenner „Renee“ nicht fehlen und es entwickelte sich ein lustiges Spiel, bei dem die „Dornbacher“ den besseren Start erwischten, indem sie mit einem Tausendguldenschuss das 1-0 erzielten. Da ich gerade versuchte, an Bier zu bekommen hörte ich es nur an der Lautsprecherdurchsage, da die rund 400 Radlfahrer zwar brav gesungen haben, die Lautstärke allerdings ausbaufähig ist. Vielleicht waren sie von der langen Anfahrt aber noch ausser Puste. (*Schenkelklopfer*)

 


Bis zur Pause änderte sich daran nichts, ausser dass unsere Gesangseinlagen immer ausgefeilter und lauter wurden und wir – es mag komisch klingen – mit unseren 20 Leutchen lauter waren als die 400 unter der hübschen Wiener-Fussballverband-Tribüne. Das klang dort eher nach einem kaputten Staubsauger. War es vielleicht auch, man weiß das nicht.

 


Das änderte sich auch nach der Pause nichts, wo der FAVAC langsam aber sicher die spielerische Überlegenheit gewann und das Tor leider nicht traf. Als sich die ersten Sportplatzbesucher schon aufmachten, zu ihren Rädern zu gehen, traf Leon Najdovski dann doch noch zum vielumjubelten und vollkommen gerechten Ausgleich. Der Schiedsrichter war von unserem Spiel so dermaßen beeindruckt, dass er insgesamt 10 Minuten draufpackte, die wir leider nicht nutzen konnten.

 


Also Abpfiff beim Stand von 1-1. Wir feierten, während die „Heimischen“ nicht so begeistert von dannen schlichen aber – Tja.

 

Was noch zu bemerken ist: wir sind im Jahr 2026 noch ungeschlagen.

 

NUR DER FAVAC!

Sonntag, 1. März 2026

Favoritner AC gegen SCU Kilb TESTSPIEL

 Testspielabend

 


Diese Woche war Spielpause für den FAVAC in der Regionalliga und so suchten und fanden wir den SC Kilb als Trainingspartner. Eine nette Truppe, die gegen unsere Burschn allerdings nur wenig ausrichten konnte. Das 6-2 war die logische Folge. Kommenden Freitag dürfen wir dann auswärts in Hirschstetten gegen den WSC antreten.