Heimsieg!
Und was für einer. Zu Beginn der Frühjahrssaison legten wir richtig gut
los.
Aber der Reihe nach: das am Freitag abgesagte Meisterschaftsspiel gegen
Union Mauer wurde an diesem Dienstag nachgetragen. Gleiche Uhrzeit, gleicher
Platz. Anderer Tag. Dienstag halt. Der begann mit dem Arbeitsschluss und
meinereiner spazierte aus dem Eingangstor und durfte dort gleich einen kleinen
Unfall bewundern. Es war, wie nicht anders zu erwarten folgende Situation: Frau
im Cabrio will einparken, Fahrer dahinter bremst höflich, ein zweiter krachte
in den höflich Platz gebenden Wagen hinein. Bäm! Da dies auf der Schönbrunner
Straße quasi auf der Busspur stattfand konnte man sich die Begeisterung der
Fahrgäste des dahinterstehenden Autobusses vorstellen. Aber gut, es ist ja
Feierabend und man hat deswegen auch keinen Streß, rechtzeitig in die Bude zu
kommen.
Ich nehme zum Glück immer die Untergrundbahn, bei der Auffahrunfälle von
Autos relativ selten sind und kam auch bald in Sankt Favoriten an. Nach drei
Bierchen war ich in der geistigen Verfassung zum Spiel zu gehen.
Obwohl es nicht kalt war und auch kein Schnee lag hielt sich der
Zuschaueranspruch auf unserer Tribüne eher in Grenzen, keine Ahnung ob bei uns
lauter Nachtwächter arbeiten oder die Leute einfach durch den Wochentag
verwirrt waren – es hätten doch ein paar mehr von uns sein können. Immerhin,
auf dem Platz stand die ausreichende Anzahl Spieler, drei Schiedsrichter und
zwei Tore herum – das Spiel konnte beginnen.
Es war ein gutes Spiel, welches unsere Burschn da zeigten und so hatten wir
die Gäste eigentlich immer gut im Griff und unser Brooklyn erzielte nach 11
Minuten (es können auch 10 oder 12 gewesen sein falls ein Statistiker das
liest) das 1-0. Passt schon mal ganz gut, so könnts weitergehen. Bis zur Pause
wurde das Ergebnis allerdings nicht erhöht und nach der Pause ging das muntere
Spiel der Burschn weiter. Wiederum 11 Minuten nach Seitenwechsel erzielte der
FAVAC, genauer gesagt ein gewisser Mansur Kerime (hoffentlich richtig
geschrieben) das 2-0. Jubel, Trubel, Heiterkeit. Irgendwann bekam auch der
Mauertrainer Sattler die Gelbe Karte gezeigt, er wandelt offenbar auf den
Spuren vom Rojgar. Na ja.
Es folgte eine Drangperiode der Gäste, die mit dem 1-2 aus Gästesicht
belohnt wurde. Fast mit der 90. Minute dann noch ein Elfer für die Gäste,
Tormann Verwüster (der Name ist kein Witz sondern echt) hält den gut
geschossenen Strafstoß. Nach 96 Minuten war der geniale Fussballabend für uns
zu Ende, die ersten drei Punkte sind eingefahren.





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