Samstag, 11. Juli 2026

Elektromobilität

Ich habe immer wieder Diskussionen betreffs E-Autos und so. Und da habe ich doch glatt einige Artikel und Werbeeinschaltungen aus den Jahren 1897, 1901 und 1902 gefunden, in dem es um den Verkauf von E-Autos geht. In Wien gab es sogar einen Hersteller von E-Autos. Schön waren sie nicht aber die Reichweite von bis zu 100 Kilometern schon beeindruckend. Hundertvierundzwanzig Jahre später simma im Durchschnitt bei 300. Die damaligen Benziner kamen noch nicht einmal auf diese Reichweite, da sie rund 15 Liter pro hundert Kilometer brauchten und es kein Tankstellennetz gab. Da kaufte man Benzin in der Apotheke. Ich stelle jetzt mal die Frage, was passiert wäre, hätten sich damals nicht einige alte Deppen entschlossen, Krieg zu spielen. Also nicht nur bei der E-Mobilität sondern auch bei der politischen Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und die damit verbundene geopolitische Situation von heute. Und überlegen wir weiter: als die ersten Benziner auf den Markt kamen gab es quasi nirgends frei verfügbaren Treibstoff in ausreichenden Mengen sprich es war damals vermutlich mühsamer, Benzin als Strom zu bekommen, da die Elektrifizierung damals schon weiter war als die Produktion von Benzin. Den benötigte man damals nur in der Medizin in größeren Mengen. Das erste Serienauto, der Benz Velo schaffte grad mal 20 Km/h. Auch da war das E-Auto vorne. Trotzdem hat sich der Verbrennungsmotor gegenüber dem E-Motor durchgesetzt obwohl das schwächere Produkt. Vielleicht ein Denkanstoß.





Um 1900 wurden in den USA 40% der Autos mit Dampfkraft, 38% mit Strom und 22% mit Benzin betrieben. Auch das ist eine Fußnote, die erwähnenswert ist. Die ersten Elektroautos wurden 1881 gebaut, der erste Wagen mit Benzinmotor 1886. Leider hat man punkto Elektromobilität nicht mehr weiter geforscht und die Infrastruktur ausgebaut.