Die Vienna ist auch immer für lustige Ideen bekannt gewesen. Zuerst die
Sache mit dem professionellen Spieler, den man erst anzeigte, als er von der
Vienna wechselte und dann noch dieses: Am 23. Juli 1914 hat die Vienna eine
Kampfansage an den ÖFV getätigt. Sie wollte, weil nicht mehr erstklassig, einen
eigenen Verband gründen. Gemeinsam mit Provinzvereinen und den Vereinen der
Monarchie. Genannt wurde dieser Verband FBINÖ (Fussballbund in Niederösterreich).
Das Datum war vielleicht nicht ganz so günstig gewählt, da am selben Tag die
Regierung in Wien ein Ultimatum an Serbien richtete. Bekanntlich folgte diesem
Ultimatum die Kriegserklärung fünf Tage später. Insofern hatte die Vienna da
ein „bsonders gutes Handerl“ mit der Gründung dieses neuen Verbandes (der eh
nicht zustande kam). Abgesehen davon ist die Benennung eine absolut
blödsinnige.
Man muss dazu sagen, dass die Vienna des ned zum ersten Mal gmacht hat, auch der Tagblattpokal 1903/1904 sowie die abgebrochene Meisterschaft 1906 gingen auf die Kappe der Blaugelben.





















