Wieder ein paar Schnurren aus den diversen Sportblättern der Monarchie: So
wurde vermeldet, dass der Verbandskapitän Hugo Meisl, der nicht nur die
Fussballregeln redigiert sondern auch als Schiedsrichter tätig war, sich mit
dem Gedanken trug, ein Witzblatt namens „Der Esel“ zu gründen. Ich hätte da
viele Artikel für ihn gehabt. Ihr wahrscheinlich auch. Hugo Meisl war während
des 1. Weltkrieges als Hauptmann an der italienischen Front, ehe er seine
Verbandstätigkeit wieder aufnahm.
Eine weitere Schnurre war die Versammlung des „Zentralverbandes der Hauskrankenpflege“
Sektion Mödling. Obmann der dortigen Sektion war Herr Anton Litschauer. Ned das
man dafür vielleicht eine Frau nehmen wollte, nein der „Herr Anton“ musste es
sein. Fairerweise muss man festhalten, dass eine Frau den Gesamtverein führte,
nämlich Gräfin Stefanie Wenckheim. Aber trotzdem lustig, dass in der Provinz
ein Mann den Frauen erklären durfte, wie sie ihre Verwandten daheim am besten
pflegen sollten. Hm.
Dann gab es noch einen – nicht weiter interessanten – Stafettenlauf von
Hütteldorf nach Döbling, genauer gesagt auf die Hohe Warte. Die Karte, auf der
die Strecke vermerkt wurde ist dafür interessanter: Dort wurde die Klinik am
Steinhof (Otto-Wagner-Spital) kurz und bündig „Landes-Irrenanstalt
am Steinhof“ genannt. Ja, kann
man machen und war damals so üblich. Auch interessant auf der Karte ist, dass
zwar der WAF Platz eingezeichnet ist, jener von Rapid fehlt.
Ahja: Das Foto eines Radausfluges zur Burg Kreuzenstein will ich euch noch zeigen:




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