Die letzte Friedenssaison war jene von 1912/13. Der FAVAC hatte mit der Steinmetzwiese einen eigenen Platz und wurde zur zweiten Meisterschaft zugelassen. Dort wurde der FAVAC in die
II Klasse C eingereiht und durfte sich mit Mannschaften wie Holub, Olympia,
Fortuna, Romania, SC Wieden, Frem, Südstern dem Simmeringer SV und dem
Taubstummen SV messen. Die Auslosung damals ergab folgenden Spielplan:
1. September:
FAVAC – FC Wieden
8. September: Olympia – FAVAC
15. September: Fortuna – FAVAC
22.
September: Romania – FAVAC
29. September: Holub – FAVAC
3. November: Frem – FAVAC
17.
November: FAVAC – Südstern
Am Ende der Herbstmeisterschaft stand
der FAVAC mit nur 6 Punkten tief in der Tabelle. Immerhin konnte ich den Spielplan (wenn auch
nicht alle Ergebnisse, die ich nach und nach einpflegen werde – soferne
bekannt) eruieren. Für die erste Meistersaison konnte ich das bisher nicht in
Erfahrung bringen. Falls es übrigens jemanden verwirrt, warum die Paarungen so
komisch da stehen eine Erklärung: Damals hat man die Gastmannschaft als Erstes,
die gastgebende Mannschaft als Zweites geschrieben.
Die Auslosung der Frühjahrsmeisterschaft war nachfolgende:
2.3.13: FAVAC – Südstern (ein Bezirksderby, Südstern spielte am späteren FC
Wien Platz)
9.3.13: Holub – FAVAC
16.3.13: FAVAC – Olympia
30.3.13: FAVAC – Taubstummen SV
6.4.13: Fortuna – FAVAC
13.3.13: FAVAC – Frem
20.4.13: FAVAC – Wieden
4.5.13: FAVAC – Simmeringer SV
18.5.13: FAVAC – Romania
Am Ende der Meisterschaft reichte es für den drittletzten Platz mit 7
Siegen und 10 Niederlagen. Hm.
Anmerkung: Südstern löste sich auf, daher nur 16 Spiele. Der SC Nicolson übernahm den Fussballplatz der Südstern, nannte sich 1933 in FC Wien um und wechselte die Vereinsfarben von Blaugelb in das allseits bekannte Rotweiß.