Samstag, 26. September 2026

Parndorf gegen Favoritner AC

 

Eine Bahnfahrt, die ist lustig……

 

….eine Bahnfahrt, die ist schön, wenn wir Richtung Burgenland uns dann begebn……

 

Es ging wieder nach Parndorf und wir nutzten wie immer die Kolonialbahn in unseren letzten Gebietsgewinn seit 1918, um uns das Spiel unserer Burschen gegen die Parndorfer anzusehen. Die Fahrt selber war mangels Interesse der Staatsmacht relativ langweilig und so kamen wir ohne Polizeibegleitung in Parndorf Ort an.


Dafür bot der Himmel uns ein geniales Schauspiel genannt „Cavum“ oder neuenglisch „Hole-Punch-Cloud“. Andere sagen Chemtrails dazu aber diese Theorie ist wissenschaftlich noch nicht ausreichend belegt. Kurz gesagt: Durch äussere Einflüsse (meist Flugzeuge) die durch eine Cumuluswolke fliegen können diese „Löcher“ entstehen, da sich die in den Wolken enthaltenen Flüssigkeiten quasi verdampfen.


Jedenfalls begleitete uns dieses Phänomen bis zum Platz. Vorher – man ist ja ein vorbildlicher Gast – erwarben wir beim örtlichen Penny einige Packungen Soletti, da wir beim letzten Mal ihre Vorräte ziemlich angegriffen hatten. Im Stadion selber war es eigentlich lustig, wir hängten freundlicherweise unsere Transparente einmal um, damit die alten Herrschaften nicht gestört würden (sie saßen dann gar nicht dort) und supporteten unsere Burschen. 


Das Spiel war eigentlich gar nicht so schlecht, man bemerkte bei uns das schmerzliche Fehlen eines Stürmers, trotzdem hatten wir unsere Chancen, die leider nicht reingingen. Durch ein dummes Gegentor verloren wir die Partie letztendlich ziemlich blöd. Tja.



Dafür gab es im Stadion eine ausgezeichnete Weinbar, die von uns verkostet und für gut befunden wurde. Ein Fläschen fand dann noch (natürlich bezahlt, was denkt ihr denn?) seinen Weg nach Wien.

NUR DER FAVAC!

Favoritner AC gegen Kremser SC

 Da ich unter der Woche nicht dazu gekommen bin mich an das Spiel zu erinnern hier nur ein paar Fotos und nochmals die herzlichsten Glückwünsche an unseren Trainer.




Sonntag, 13. September 2026

SV Donau gegen Favoritner AC

 


35……

Oder wie der Mob aus Favoriten Kaisermühlen besuchte.


Es war alles angerichtet: Derby gegen die gleich alten Blauschwarzen aus Kaisermühlen, nettes Wetter, Fussball bei Freunden, also ging es mit der Untergrundbahnlinie 1 in Richtung Tschechien. Man wollte die Mannschaft unterstützen. Das gelang auch. Stimmlich immer in der Überzahl (auch weil die befreundeten Kaisermühlner heute ausließen und nur ein halbes Dutzend Leute aufstellen konnte) aber dann kam der Fehler von Sopo und du rennst als Mannschaft ein ganzes Spiel einem Rückstand nach. Bekommst kurz vor Schluss noch das zweite und in der Nachspielzeit noch zwei weitere Tore eingeschenkt. Damit bist bedient.



Das andere war der legendäre Abend mit Freunden am Platz. Jeder der dabei war weiß es und der Rest darf sich gepflegt in den Popo beißen.


(Credits to SV Donau für das Foto)

NEUNZEHNHUNDERTZEHN!

Im Nachgang der Partie und im Zuge weiterer Plaudereien erfuhr ich dann, dass die legendäre Kantine der SV Donau mit ihrer Holzvertäfelung, der Straßenbahnhaltestellentafel und vor allem dem alten Holzofen, der für mollige Wärme sorgt demnächst abgerissen wird. Wieder ein Stück Fussballnostalgie um nicht zu sagen Tradition verschwindet auf Wiens Fussballplätzen. Hingestellt werden soll ein Konstrukt a la Simmering. Hoffentlich bekommen sie es diesmal hin, dass das Gebäude Wasserdicht ist. Auf der Had haben sie es nicht geschafft. Daher ein Tipp an Alle, die die Kantine noch einmal in voller Pracht sehen wollen: Fahrts bald mal zur SV Donau.






Samstag, 5. September 2026

Favoritner AC gegen SV Leobendorf (oder so)

 

Heimspiel gegen Leobendorf

 


Die „Disney-Kreuzritter“ aus Leobendorf waren wieder zu Gast und wir wollten ihnen eine nette Zeit bereiten.

Der Favoritner AC gab sich die Ehre, die Leute vom Land zu empfangen und wollte ihnen noch ein tolles Geschenk bereiten. So war die Ausgangslage an diesem Abend in der Regionalliga Ost. Also bereitete man alles vor, um dies zu ermöglichen. Ein großer Haufen an FAVAC-Fans füllte die Kennergasse und sorgte für gute Stimmung, die die Mannschaft voll inspirierte. Einer etwas hektischen ersten Viertelstunde folgte dann eine kompakte Leistung der Mannschaft. In der 30. Minute verteilte Faris Kavaz das erste Geschenk und netzte zum umjubelten 1-0 ein. Dies blieb auch der Pausenstand. Faris durfte für sein Tor verdientermaßen schon nach 45 Minuten seinen Arbeitstag beenden, für ihn kam Calvin Stifter.


Die Auswärtsfans, die sich netterweise neben uns hingestellt haben – man will ja auch mal ein bisserl Stimmung hautnah erleben (was ich voll verstehen kann wenn man vom Land kommt) – waren nicht so amüsiert aber ja. Sowas kann passieren. Immerhin – sie waren mit einem Bus gekommen, was aller Ehren wert ist, nachdem die Schnellbahn nicht so richtig funktionierte.


In der zweiten Hälfte änderte sich nicht viel am Spielverlauf: Chaotischer Beginn, Überlegenheit der Rotschwarzen, ein paar Karten kamen noch ins Spiel und dann in der 75. Minute das mehr als verdiente 2-0 durch Patryk Ciez. Jubel. Auch der Dreifachtausch der Leobendorfer davor konnte sie nicht von diesem zweiten Geschenk bewahren.



Die letzte Viertelstunde war dann Partytime angesagt, der rotschwarze Anhang feierte, wenn er nicht gerade tratschte (und richtigerweise darauf hingewiesen wurde – Hallo Anstimmer!) und so erlebten wir noch das 3-0 durch Pjeter Lekaj in der 90. Minute. Nun war der Mob vollkommen am Ausrasten, keiner tratschte oder schaute aufs Handy, alle jubelten vor allem unserem „Super Mario“ zu, der sein Tor mustergültig sauber hielt.

Der Rest war Party!

 

NUR DER FAVAC!




Dienstag, 1. September 2026

Der "ich muss den Kopf schütteln" Post

Der Wiener Sportclub Platz wurde umgebaut. Neue Tribünen, neuer Rasen alles pipifein für einen der traditionsreichsten Vereine Wiens: des Wiener Sportclubs. Nun hat der WSC heuer erstmals die Möglichkeit, seine gesamte Saison auf seinem Platz zu spielen. Sein Platz? Nein es ist das Stadion der Stadt Wien und wenn die nicht will, spielt er irgendwo anders aber nicht in Dornbach. Irgendwie war es klar, dass das ganze Tauziehen um den neuen Pachtvertrag kein gutes Ende nimmt. Und die Liga ist kaum in Fahrt gekommen als die erste Retourkutsche kommt: 

Am Freitag, den 2. Oktober 2026 spielt der Wiener Sportclub sein Heimspiel gegen den Kremser SC. Oder auch nicht. Denn am selben Tag spielt die U21 Nationalmannschaft gegen Dänemark. Auf dem Sportclubplatz. Tjo. Muss der WSC halt sein Spiel "umdrehn" und auswärts spielen. Blede Gschicht.




Also falls schon wer so gutmütig war und Karten für das Spiel hat braucht er keine Angst haben: Irgendwann mal Ende April 2027 ist dann das Heimspiel. Ihr habts dann sicher alle Zeit, oder? Hoffentlich habts keine Karten für die Philharmoniker, die spielen dann nämlich auch. Hoffentlich ned in Dornbach.