Sonntag, 11. Oktober 2026

Fünfundzwanzig wilde Jahre

 


Fünfundzwanzig Jahre ULTRAS FAVAC

 


Eine lange, verrückte Geschichte, die schon von der dritten Generation von ULTRAS geschrieben wird. Als es am 11. Oktober 2001 dazu kam, dass drei Fans des FAVAC sich entschlossen, die ULTRAS zu gründen konnten sie nicht ahnen, dass diese kleine Gruppe – sie bestand ursprünglich im Kern aus drei Leuten – sich 25 Jahre später immer noch hält und ihre Spuren in der Fanlandschaft des Unterhauses in Ostösterreich hinterlässt. Es war viel Enthusiasmus und wenig Erfahrung im Spiel als diese Gruppe begann ihr wildes Leben in die Stadien, pardon auf die Plätze in Wien und seiner Umgebung auszuleben. Da es Kontakte aus früheren Zeiten zu den Fans von Leoben gab, gingen die ersten echten „Auswärtsfahrten“ in die Obersteiermark und – man bildete sich ja gerne weiter – nach Budapest. Das „Kommando Budapest“ ist geboren worden und jeder, der zu den ULTRAS gestoßen ist musste zuerst ein Budapester Derby miterleben. Was damals an wilden Geschichten passiert ist wissen diejenigen die dabei waren vermutlich am besten. Druckreif sind sie jedenfalls nicht.


In den ersten Jahren war Pyrotechnik ein fester Bestandteil der Gruppe und wurde manchmal sehr exzessiv eingesetzt. Daheim wie auch auswärts. Legendär eine Testspielfahrt nach Weiz wo die heimische Fangemeinde extra mit Fotoapparaten (ja die verwendete man damals) anrückte, um unsere Zündeleien zu bewundern.

Wir waren nie viele, aber wir hatten alle ein großes Herz und eine feine Witterung für geniale Dinge. So wie zum Beispiel der Besuch von Sparta Praha Leuten, die uns nach unserem Heimspiel einluden, mit ihnen nach Prag zu kommen. Dort stand das Europacupspiel der Spartaner gegen Dinamo Zagreb an, welches an Chaos und Gastfreundschaft nicht zu überbieten war.



Oder die Freundschaft zu den ULTRAS STADLAU, mit denen die eine oder andere Fahrt gemacht wurde und man sich samt Freunden aus Warzawa (Ursus), Sofia (Lokomotiv), Sopron und Wr. Neustadt zusammenfand, um zu feiern.

Aber auch jene fast schicksalhafte Begegnung am Hellas-Kagran-Platz, wo bei einem Pimperltestspiel auf einmal ein Fan aus Vorarlberg auftauchte, der sein schwarzweißes Transparent neben uns aufhing und mit uns plauderte.  



Heute sind die Jungs aus Bregenz nicht mehr wegzudenken. „Vom Neusiedler- bis zum Bodensee, Schwarzweiss Bregenz und der FAVAC“. Aber natürlich auch die jahrzehntelange Freundschaft mit Loko Sofia, die immer einen Platz bei uns haben. Die Jungs aus Leoben und Stadlau sind als Gruppen leider schon längst Geschichte, Kontakte und großer Respekt besteht aber immer noch.


Heute schreibt eine neue, genauso chaotische Generation die Geschichte weiter. Wie es halt unser Stil ist.















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