Samstag, 13. Juli 2024

Lustiges aus der Zeitung

 

Karma ist immer schon eine Bitch gewesen. Da bringt ein Mann seine Frau, die ein Haus besitzt, um, verscharrt sie im Hinterhof, wo sie einige Monate später Handwerker ausgraben um danach zu feiern. Am Heimweg ist der Mörder dann selber besoffen eingeschlafen und erfroren.


Quelle: ANNO

Nichtlustiges aus der Zeitung

 

Was in der Zeitung vom Juni 1910 halblustig beschrieben wurde – ein Attentat auf den damaligen bosnischen Landesschef Baron Varesanin in Sarajevo – hat eine weitreichende Folge, die ein Auslöser des Ersten Weltkrieges geworden ist. Der Attentäter, der fünfmal danebenschoss – auch a Leistung – und sich dann selbst richtete wurde zum Vorbild der Attentäter auf den Thronfolger Franz Ferdinand fast genau vier Jahre später. Es wird von Zeitzeugen berichtet, dass Gavrilo Princip vor dem Mord an Franz Ferdinand regelmäßig das Grab von Bogdan Karajic besuchte, um sich Mut für seine Tat zu holen. Karajic ist in einem „anonymen“ Grab ausserhalb des Sarajevoer Friedhofes begraben worden.



Quelle: ANNO

Lustiges aus der Zeitung

 

 Begräbnisse waren in der ungarischen Reichshälfte offenbar immer eine aufregende Veranstaltung: In Leutschau (heute Levoca) ist ein Fremder verstorben. Der Pfarrer wollte ihn nicht am Friedhof haben – keiner weiß warum – und so musste die Gendarmerie ausrücken, weil das halbe Dorf randalierte. Als das alles nichts  half und die Leute sich weiterhin ungebührlich benahmen haben die Gendarmen dem Bestatter eine Freude gemacht und in die Menge geschossen. Bumm-Zack. Weitere Begräbnisse waren gesichert. Ob die dann auch so „interessant“ wurden verschweigt die Chronik.


Quelle: ANNO

Donnerstag, 11. Juli 2024

Lustiges aus der Zeitung

 

Also falls irgendwer mal „dunkle Streifen am Hals“ haben sollte – ich kann mir darunter nix gscheides vorstellen, sollen das Würgemale sein oder so? – dann einfach ein bisserl Wasserstoffsuperoxyd drauf, danach mit noch irgendetwas Giftigen wie Schwefellanolinsalbe einreiben – Zack, Streifen weg. Wie dann der Hals aussieht entzieht sich meiner Kenntnis. Ach so ja: Bei Augenringen würde ich das ned empfehlen. 


Quelle: ANNO

Lustiges aus der Zeitung

 

Vier verdienstvolle Mitarbeiter der Wiener Straßenbahngesellschaft. Wofür sie ihre Medaillen bekommen haben kann ich nicht sagen. Vielleicht für unfallfreies Fahren (war damals gar nicht so einfach, weil die Leut gegangen, gefahren oder gelaufen sind wie sie wollten). Man weiß es einfach nicht.



Lustiges aus der Zeitung

 

Die Gschicht mit dem Zeppelin über Wien war auch eine geile: Da macht man eine Jagdaustellung in der Rotunde, also im damaligen „Luna Park“ und verspricht dem Kaiser quasi einen Zeppelin. Gut. Man ruft den gleichnamigen Grafen an, der sagt zu, dass er kurz vorbeikommt. Alles paletti. Nur – der Zeppelin hat einen „Patschn“ und kann ned kommen. Also bestellt man bei „wish“ gleich mal einen neuen, weil der alte Depp von Kaiser einen Zeppelin eh nicht vom anderen unterscheiden kann und Zack – DER ZEPPELIN ÜBER WIEN.




Quelle: ANNO

Lustiges aus der Zeitung

 

Robert Schumann war ein großartiger Komponist. 1810 in Zwickau geboren, feierte man im Juni 1910 seinen hundertsten Geburtstag. Was allerdings ein bisserl irritierend an dem Artikel ist, dass man ihn mit den Worten: „sein kurzes, glorreiches Leben in der Irrenanstalt zu Endenich bei Bonn am 29. Juli 1856 beschied“ charakterisierte. Die Frage ist: wie glorreich ist das Leben in einer Irrenanstalt von damals?


Quelle: ANNO

Lustiges aus der Zeitung

 

Stellt Euch vor, auf dem Gehsteig steht ein Postwagen. Also so einer, der Packerln ausliefert. Ein Lieferwagen halt. Und von drinnen ertönt ein dauerndes „Mama, Mama“ Gewimmer. Was macht ihr? Klar, ihr sucht den Fahrer, weil ihr glaubts, ein Kind ist drinnen. Nun, der Fahrer kommt, sperrt den Wagen auf und findet – einen Papagei! True Story!


Quelle: ANNO

Die Klasseneinteilung im Wiener Fussballverband:


 

Lustiges aus der Zeitung

 

Medizinstudenten zur damaligen Zeit dürften einen komischen Humor gehabt haben – unter anderem: weil sie ihr Zimmer nicht bezahlen konnten, verabschiedeten sie sich unter Hinterlassen ihrer Mietschulden auf gut russisch. Damit die Hausherrin auch zu ihren Spass kam hinterließen sie ihr Skelett im Kasten. Die Hausherrin war nicht allzu amüsiert und rief Feuerwehr und Rettung. Die Sanitäter dachten sich: „Ah das kömma brauchen“ und stellten es sich in ihr Büro.  



Quelle: ANNO