Die Kriegsmeisterschaften nach 1914 zeichneten sich vor allem dadurch aus,
dass die Vereine der 1. Klasse eine geschlossene Meisterschaft spielen konnten,
sprich es gab keinen Absteiger bzw. aus Mangel oder Interesse einer 2.
Spielabteilung einen Aufsteiger. So war es 1917 für die Hertha egal, dass sie
nur 6 Punkte auf ihr Konto buchen konnte, sie stieg nicht ab. Der Sieg im Derby
gegen Rudolfshügel war immerhin einer der Höhepunkte der Favoritner. Die zweitklassigen
Vereine hatten zwar in den Gruppen A und B eine Meisterschaft, diese war aber
ebenso geschlossen. Die Gruppe C hatte ihren Spielbetrieb eingestellt.
Im Meidlinger Theresienbad veranstaltete der WAC im August 1917 ein
Wettschwimmen. Die Ergebnisse hab ich mir erspart. Interessiert keinen.
Schiris kann man bekanntlichermaßen immer verorschen weil sie ihren Job oft
nicht richtig machen. Bei der Karrikatur von 1917 bleibt einem das Lachen aber
ein bisserl im Hals stecken. Immerhin kostete die 10. Isonzoschlacht 7.300 Tote und 45.000 Verwundete, während die 11. Isonzoschlacht 10.000 Tote und wieder rund 45.000 Verwundete kostete. (ich glaube, dass die Anzahl der Verwundeten generell mit 45.000 angegeben wurde). Die Italiener hatten 76.000 Tote und 204.000 Verwundete zu beklagen.





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