Alle heiligen Zeiten entdecken ein paar Studenten den Wiener Unterhausfussball. Zuletzt war dieses größere Interesse bei der EM 2008 entfacht worden, wo auf einmal Kamerateams zu irgendwelchen Spielen gekommen sind und den Leuten den Fussball erklären wollten. Leider - und das ist die große Krux bei der Sache - haben sie vom Wiener Fussball, seinen Vereinen und seiner Tradition bestenfalls oberflächliche Kenntnisse. Sportclub und Vienna sind cool, Austria rechts und Rapid Proleten. Mehr kriegen sie nicht auf die Reihe. Meistens.
Na ja und deswegen verschwinden diese Leutchen auch recht schnell von der Bühne, die nicht die ihre ist weil ein weites, fremdes Feld. Nun haben die Medien erneut den FAVAC bzw. das Wiener Unterhaus für sich entdeckt. Zuerst ein Bericht des Kurier, jetzt der Standard.
Wer übrigens wirklich etwas über den Wiener Fussball wissen oder sich einlesen will sollte sich auf Facebook die Seite "Wiener Fussball Gschichtn" zu Gemüte führen. Oder die Bücher kaufen.


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