Einen eigenen Humor betreffs
„Wildunfällen“ hatten die Zeitungen damals auch irgendwie, vor allem wenn die
Opfer Gendarmeriebeamte waren. Die beiden waren auf Patrouillengang irgendwo in
der Pampa und kamen nicht zurück. Am nächsten Tag schaute man nach – nur keine
Eile, wird scho nix passiert sein – und findet 7 erschossene Wölfe, ein paar
Knochen und vier Stiefel, in denen noch die Beine steckten. Jo. Klingt ein
bischen nach „Krokodil erschiesst Papagei“ aber gut. Ist ja auch die
Kronenzeitung.
Feigenkaffee soll köstlich
schmecken. So wie die Frau auf dem Bild, die geradezu auffordert NUR noch
Feigenkaffee zu trinken. Die schaut echt glücklich aus.
In der Wiener Stumpergasse gab es
im März 1905 einen Brand. Ein Haus brannte ziemlich ab, ein Mensch starb,
nämlich Josef Pospischil. Am Bild sieht man ihm VOR dem Brand. Gsund hat er da
aber auch nimmer ausgsehn wie ich finde….
Also ich weiß nicht, wer der Herr
Dattler war – is ma auch wurscht – aba an schenan Schnauzer hat er scho ghabt,
gell?
Bevor in Favoriten das Ding mit
den Messern begann hatte das dortige Publikum eine andere Belustigung: Sie
warfen bei Demonstrationen und Versammlungen Steine auf die Polizei. Auch a
Idee.





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