Montag, 29. Juni 2026

Sportlertreffs

 

Das Cafe Lovrana im 3. Bezirk, Löwengasse 36 war nach dem Krieg ein beliebter Sporttreffpunkt. Einige Vereine hielten dort Sitzungen ab oder besprachen Turniere. Das Cafe – benannt nach einem beliebten Badeort an der Adria – gibt es leider schon lange nicht mehr, die jüdischen Besitzer Anna, Hertha und Josef Schwimmer wurden 1942 ins Ghetto nach Riga deportiert und starben dort. Lustigerweise ist heute ein Anitquariat dort ansässig.

 



Um den Sportplatzmangel – viele Sportplätze waren noch im Bau oder Planung – etwas abzuhelfen, überließen einige erstklassige bzw. platzbesitzende Vereine ihr Territorium den unterklassigen Vereinen. Interessanterweise waren bei diesen Vereinen weder der Sportclub noch die Amateure (Austria) dabei, ebenso fehlten Vereine wie Cricketer und Wacker.



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