Das Cafe Lovrana im 3. Bezirk, Löwengasse 36 war nach dem Krieg ein
beliebter Sporttreffpunkt. Einige Vereine hielten dort Sitzungen ab oder
besprachen Turniere. Das Cafe – benannt nach einem beliebten Badeort an der
Adria – gibt es leider schon lange nicht mehr, die jüdischen Besitzer Anna,
Hertha und Josef Schwimmer wurden 1942 ins Ghetto nach Riga deportiert und
starben dort. Lustigerweise ist heute ein Anitquariat dort ansässig.
Um den Sportplatzmangel – viele Sportplätze waren noch im Bau oder Planung –
etwas abzuhelfen, überließen einige erstklassige bzw. platzbesitzende Vereine
ihr Territorium den unterklassigen Vereinen. Interessanterweise waren bei
diesen Vereinen weder der Sportclub noch die Amateure (Austria) dabei, ebenso
fehlten Vereine wie Cricketer und Wacker.



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