Ich hab da einen halblustigen Artikel aus dem Illustrierten Sportblatt 1914
gefunden, wo bei einer Random-Sportart (für mich) über die Österreichischen
Meisterschaften im „Lawn-Tennis“ geschrieben wird. Dabei wird festgestellt,
dass der österreichische Meister wieder ein Ausländer ist. War damals einfach
so, wennst das heute so schreibst hast stehst vorm Kadi.
Coffeinfreier Kaffee war schon vor dem Ersten Weltkrieg in Mode. Eine
Werbeanzeige bewirbt dieses Gesöff – ich weiß nicht, woraus das gemacht wurde –
für Sportler. Kurze Zeit später diktierte der Krieg dann den Leuten
unfreiwillig, dass sie „Eichelkaffee“ trinken sollten. Tja.
Die Rapid hat vor dem Krieg einmal in Wien gegen Cracovia gespielt. Und
überlegen gewonnen (was jetzt nicht das Thema ist). Die Rapidspieler haben die Polen
auf dem Feld geradezu klassisch verorscht und bekamen dafür eine Verbandsrüge
durch den ÖFV. Aber lests selber:
Eine weitere, heute eher als Randsportart wahrgenommene Disziplin war das
Schwimmen. Man schwamm überall. In Teichen, Flüssen, im Meer oder in
regelrechten Bädern. Dabei schwammen Frauen genauso gut und viel wie Männer und
waren speziell beim Schwimmen sehr erfolgreich. Hier einige Ausschnitte:






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