1913 war ein Zirkus in Leipzig. Der hatte Löwen mit. Einer davon brach aus.
Es gab eine glückliche Löwenjagd, verletzt dürfte niemand geworden sein und so wurde
der Zirkusdirektor Kreiser zu 100 Reichsmark (wieder so eine alte Währung) und
der Kutscher, der den Wagen mit dem Löwen unbeaufsichtigt ließ, zu 25 Mark
wegen Vergehens gegen die Verkehrsvorschriften verurteilt. Auch ned schlecht.
Also merkts euch: wenn euer Hauslöwe bäule geht ist das ein Verstoß gegen die
StVO.
Die letzten Tage des Jahres 1913 waren für Schauspieler und Varietekünstler
ned so gut: zuerst erschiesst der senile Vater seinen Sohn, einen
Varietekünstler, dann räumt sich ein Sänger nach der Vorstellung selber weg,
weil er „derrisch“ geworden ist. Na ja.
Am 1. Jänner 1914 fand man in der Rubrik „Was gibt es Neues“ heraus, dass
auf Silvester Neujahr folgt. Schlaue Burschen, diese Redakteure. Waren immerhin
nüchtern genug, sich daran noch zu erinnern.
Was macht man in Rußland, wenn die Eltern gegen eine Ehe ihrer Tochter mit
einem selber ist? Genau, man entführt das Töchterchen. Passiert im Jahr 1914.






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