Montag, 26. Januar 2026

Aus der Serie: Rotschwarze Vereine international

 


SCC Mohammedia

 

Dieser Beitrag führt uns nach Marokko, jenem Land, in dem der letzte Afrika-Cup ausgetragen wurde bei dem der Gastgeber gegen Senegal im Finale unterlag. Dieses Finale wird wohl noch lange in der Erinnerung der Leute sein, sei es durch den Abgang der Gäste samt Randalen der Fans nach einem umstrittenen Elfmeterpfiff – der Elfer wurde dann aber sowas von versemmelt – oder die lustige Jagd der marokkanischen Ersatzspieler nach dem Handtuch des senegalesischen Keepers. Marokko.

 

Mohammedia liegt an der Atlantikküste in der Provinz Casablanca (Ich schau dir in die Augen Kleines) und hat rund 200.000 Einwohner. Einige dieser Bewohner gründeten 1948 einen Fussballverein, den sie Chabab Mohammedia nannten. Die Klubfarben wurden Rot und Schwarz. Der (heutige) SCC hatte seine beste Zeit in den 70ern und 80er Jahren, gewann 1980 die marokkanische Meisterschaft und zuvor 1972 und 1975 den marokkanischen Cup. Dazu kommen noch zwei Supercupsiege nämlich 1975 und 1980. 1973 gewannen sie den nordafrikanischen Cup der Cupsieger wie man hierzulande so schön sagt.

 

Diese großen Zeiten sind jedoch vorbei, jetzt spielen sie aktuell in der zweiten marokkanischen Liga.

 

Vor Gründung des Vereines gab es im damals französisch besetzten Marokko in Mohammediya einen Vorgängerverein, nämlich den Fedala Sport Verein. Er löste sich 1956 allerdings auf, nachdem die Franzosen Marokko verlassen hatten. Oder mussten, das kommt immer auf die Betrachtungsweise an.

 


Gespielt wird in dem 1954 eröffneten El Bachir Stadion mit einem Fassungsvermögen von 10.000 Zuschauern. Benannt ist es nach dem wohl bekanntesten und besten Mohammediyaspieler, Abdessalam Bachir. Das Stadion teilen sie mit dem 1946 gegründeten Union de Mohammediya, die aber aktuell in der Amateurklasse herumdümpeln und deswegen auch oft auf andere Stadien wie dem Alia Stadion ausweichen.  













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