Samstag, 3. August 2024

Happy Birthday, Kispest!


 

Neusiedl am See versus Favoritner AC

 

Töröööö!

Auswärts in Neusiedl. Eine wie immer legendäre Fahrt. Begonnen haben wir sie mit lustigem Geplaudere und kreativen Antworten am Hauptbahnhof in Wien. Dort trafen sich ein Dutzend Rotschwarze, um in die Kronkolonie zu fahren. Wie es immer so ist, trennte man sich dann unfreiwilligerweise, weil die Koordination, in welchen Zug man einsteigen wollte, nicht funktionierte. Ein Großteil stieg in den „früheren“ Zug ein, der bummvoll war und mit massig Verspätung fuhr (letztendlich nur zehn Minuten vor dem normalen Zug, der fast leer war), die restlichen Teufel dann eben mit dem regulären Zug. Dort nervten nur depperte Amis mit ihrem „Ich bin laut und kann Englisch“ Gebrabbel sowie eine ältere Dame, die Schwierigkeiten hatte, die Tür zum WC zu schliessen. Manche Dinge will man einfach nicht sehen. Wobei – unserem Duttlfetischisten hätts vielleicht gfallen, man weiß es nicht. Egal. Also sind wir zwar getrennt marschiert, aber gemeinsam im Stadion gestanden.

Der Platz hat sich im Vergleich zum Vorjahr nur leicht verändert, ein größerer Hacker auf Höhe des Sechzehners dürfte neu sein, ansonsten wie immer. Enttäuschenderweise gab es nur Wieselpiss oder Punti (Hallo? Hams Eich eibrochn?), dafür durchaus trinkbaren Wein. Was eh klar is in der Weingegend.

Zum Spiel: Gut begonnen, Pelivan erzielte das allererste Tor in der neuen RLO-Saison, trotzdem deppert verloren. Ein Lattenpendler war klar im Tor (leider nicht gegeben), ein Tor von Neusiedl klar Abseits (wurde gegeben) aber man darf sich nicht beschweren. Wir hätten unsere Chancen halt nützen müssen. 2-4 verloren, dafür viele nette Leute getroffen, darunter einen Frankfurter, der Offenbachfan war. Gut geplaudert, bissi gesungen, bissi getrunken, eine kurze Dusche von oben gabs auch noch und dann trennte man sich bei der Heimfahrt mehrfach, die meisten fanden nach Hause, der Duttlfetischist schaffte es, am Bahnhof Neusiedl verloren zu gehen und fuhr am nächsten Tag in der Früh heim – ich mein, dieser riesige Bahnhof dort ist schon ziemlich verwirrend – aber alles ist gut gegangen. Sankt Favoriten hat uns wieder.

Kommende Woche können wir uns gegen Mauerwürg und seinen komischen „Präse“ beweisen und die Simmeringer wieder nach Hasenleiten zrückschiessn. Die Mauerwürg spielt ja jetzt am Ostbahn XI Platz und es wird bereits gewettet, wie lange es dauert, bis dieser Platz ebenfalls zum Shithole (KE schau her) gemacht wird. Die meisten tippen auf Weihnachten 2024.

Ein Dank geht noch ans KDZ für die nette Plauderei im Zug.

Ich hoffe ausserdem, die Neusiedler haben ihren Elefanten, der gestern so euphorisch getrötet hat, gut gefüttert.













Mittwoch, 24. Juli 2024

parndorf - Favoritner AC Testspiel

 Eine lustige, lautstarke Truppe fand sich in Parndorf ein, um dort den besten rotschwarzen Verein zu unterstützen. Leider gab es nur Schwechater Bier. Brr....










Lustiges aus der Zeitung

Bauernaufstand in San Marino 1910. Funfact: San Marino war Kriegsgegner von Ö-U und dem Dt. Reich. Sie sind es bis heute, da es nie einen Friedensvertrag gegeben hat. 2 Bürger San Marinos sind im 1. WK gefallen. (Quelle: ANNO)


San Marino ist übrigens die älteste bestehende Republik. Bereit 301 gab es die ersten republikanischen Strömungen, die Verfassung besteht aus dem Jahre 1600. Heute hat San Marino rund 35.000 Einwohner, die auf dem 60 Quadratkilometer großem Land leben.


Dienstag, 23. Juli 2024

Lustiges aus der Zeitung

 

20. Februar 1860: Gründung des Buchhändlerverbandes Österreich. (Quelle: ANNO)



Lustiges aus der Zeitung

 

Favoriten war immer schon ein großartiger Bezirk. Da streitet ein Ehepaar in der Leebgasse zuerst miteinander, dann mit den Nachbarn, es wird das Zimmer angezündet, eine Nähmaschine zerdeppert, ein paar Watschen wechseln den Besitzer, ein Messer wird gezückt und der Ehemann von der Polizei zunächst verhaftet, danach jedoch wieder freigelassen. Was macht der gute Mann? Er geht zur Kronenzeitung und zeigt ein Schreiben vor, nachdem er unschuldig ist – Zack Artikel. Die Leut damals ham auch schon einen großen Schuß ghabt. (Quelle: ANNO)




Lustiges aus der Zeitung

 

Wien ist nach dem Jahre 1900 enorm gewachsen. Am 12. November 1904 kam Floridsdorf (und die heutige Donaustadt) zu Wien. Eine Ausnahme war Strebersdorf, dass zunächst eine eigene Gemeinde blieb. 1078 erstmals urkundlich als „Stroblinstorf“ erwähnt (vermutlich von Strohmattenerzeugern bewohnt) war der Ort während der Zweiten Türkenbelagerung Schauplatz einer blutigen Schlacht, eher eines Gemetzels, in welchem die Truppen Karls von Lothringen über 12.000 Osmanen töteten. Im 19. Jahrhundert wurden Strebersdorf und Stammersdorf zu einer Kirchengemeinde zusammengelegt, 1845 baute man die Eisenbahn (Stockerauer Flügelbahn) rund um Strebersdorf ohne dort eine Station einzurichten. Bei der Eingemeindung von Floridsdorf musste die Gemeinde Teile ihrer Ortsfläche hergeben und verlor somit ihre wirtschaftliche Eigenständigkeit. Also 1910 die Gemeinde pleiteging, wurde sie per Verordnung vom 1.1.1911 nach Wien eingemeindet. 



Quelle: ANNO

Lustiges aus der Zeitung

 

Der zehnte Wiener Gemeindebezirk existiert seit dem 27. September 1874. Er war der erste Bezirk ausserhalb des Gürtels (Linienwalls) und wurde über die „Favoritenlinie“ und die Gleise der „Kaiserin-Elisabeth-Bahn“ (Südbahn) in Richtung Rothneusiedl ausgebaut. Bis zum Zweiten Weltkrieg war die bebaute Fläche etwa auf die Höhe des heutigen Verteilerkreises (Altes Landgut) erfolgt. Die südliche Seite des Laaerbergs waren entweder Felder oder Ziegeleien. Erst in Rothneusiedl/Oberlaa/Unterlaa begann erneut die Bebauung, diese drei Orte wurden erst 1954 zu Wien geschlagen. Um die wenigen, meist in Elendsbaracken lebenden Menschen („Ziaglbehm“) mit der Stadt zu verbinden, wurde 1910 eine Petition eingereicht, wonach die Straßenbahnlinie 67, die bis dahin nur quasi zum Verteilerkreis fuhr (die Umkehrschleife war etwa dort wo heute der Möbel Ludwig situiert ist) bis nach Rothneusiedl zu verlängern wäre. Nach langem Hin- und Her bekamen die Favoritner am 17. Dezember 1914 eine eingleisige Straßenbahn, die Linie 167 bis nach Rothneusiedl. Sie fuhr von der Endstelle der Linie 67 in der Lehmgasse den Laaerberg in südlicher Richtung bis eben Rothneusiedl. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Linie sogar von Rothneusiedl bis zum Kärntner Ring geführt, mit Eröffnung der WIG (sowie der Fertigstellung der Per-Albin-Hansson-Siedlung) fuhr sie vom Kurzentrum Oberlaa bis zum Kärntner Ring. Als die U1 bis Reumannplatz geführt wurde, änderte man erneut die Streckenführung und führte die Line 67 U-förmig bis zum Otto-Probst-Platz. Am 2. September 2017 – die U1 ist bis zum Kurzentrum Oberlaa (Therme Wien heisst der Schaß jetzt) verlängert worden und somit die längste U-Bahn-Linie Wiens wurde der Betrieb auf der Strecke Oberlaa – Reumannplatz eingestellt. Am 1. September 2019 wurde auch die Reststrecke eingestellt und mit der neuen Linie 11 zusammengelegt.


Quelle: ANNO



Umkehrschleife Lehmgasse