Samstag, 10. August 2024
Montag, 5. August 2024
Samstag, 3. August 2024
Neusiedl am See versus Favoritner AC
Töröööö!
Auswärts in Neusiedl. Eine wie immer legendäre Fahrt. Begonnen haben wir
sie mit lustigem Geplaudere und kreativen Antworten am Hauptbahnhof in Wien. Dort
trafen sich ein Dutzend Rotschwarze, um in die Kronkolonie zu fahren. Wie es
immer so ist, trennte man sich dann unfreiwilligerweise, weil die Koordination,
in welchen Zug man einsteigen wollte, nicht funktionierte. Ein Großteil stieg
in den „früheren“ Zug ein, der bummvoll war und mit massig Verspätung fuhr
(letztendlich nur zehn Minuten vor dem normalen Zug, der fast leer war), die
restlichen Teufel dann eben mit dem regulären Zug. Dort nervten nur depperte
Amis mit ihrem „Ich bin laut und kann Englisch“ Gebrabbel sowie eine ältere
Dame, die Schwierigkeiten hatte, die Tür zum WC zu schliessen. Manche Dinge
will man einfach nicht sehen. Wobei – unserem Duttlfetischisten hätts
vielleicht gfallen, man weiß es nicht. Egal. Also sind wir zwar getrennt
marschiert, aber gemeinsam im Stadion gestanden.
Der Platz hat sich im Vergleich zum Vorjahr nur leicht verändert, ein größerer
Hacker auf Höhe des Sechzehners dürfte neu sein, ansonsten wie immer.
Enttäuschenderweise gab es nur Wieselpiss oder Punti (Hallo? Hams Eich
eibrochn?), dafür durchaus trinkbaren Wein. Was eh klar is in der Weingegend.
Zum Spiel: Gut begonnen, Pelivan erzielte das allererste Tor in der neuen RLO-Saison,
trotzdem deppert verloren. Ein Lattenpendler war klar im Tor (leider nicht
gegeben), ein Tor von Neusiedl klar Abseits (wurde gegeben) aber man darf sich
nicht beschweren. Wir hätten unsere Chancen halt nützen müssen. 2-4 verloren,
dafür viele nette Leute getroffen, darunter einen Frankfurter, der Offenbachfan
war. Gut geplaudert, bissi gesungen, bissi getrunken, eine kurze Dusche von oben
gabs auch noch und dann trennte man sich bei der Heimfahrt mehrfach, die
meisten fanden nach Hause, der Duttlfetischist schaffte es, am Bahnhof Neusiedl
verloren zu gehen und fuhr am nächsten Tag in der Früh heim – ich mein, dieser riesige
Bahnhof dort ist schon ziemlich verwirrend – aber alles ist gut gegangen. Sankt
Favoriten hat uns wieder.
Kommende Woche können wir uns gegen Mauerwürg und seinen komischen „Präse“
beweisen und die Simmeringer wieder nach Hasenleiten zrückschiessn. Die
Mauerwürg spielt ja jetzt am Ostbahn XI Platz und es wird bereits gewettet, wie
lange es dauert, bis dieser Platz ebenfalls zum Shithole (KE schau her) gemacht
wird. Die meisten tippen auf Weihnachten 2024.
Ein Dank geht noch ans KDZ für die nette Plauderei im Zug.
Ich hoffe ausserdem, die Neusiedler haben ihren Elefanten, der gestern so
euphorisch getrötet hat, gut gefüttert.
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Mittwoch, 24. Juli 2024
parndorf - Favoritner AC Testspiel
Eine lustige, lautstarke Truppe fand sich in Parndorf ein, um dort den besten rotschwarzen Verein zu unterstützen. Leider gab es nur Schwechater Bier. Brr....
Lustiges aus der Zeitung
Bauernaufstand in San Marino 1910. Funfact: San Marino war Kriegsgegner von Ö-U und dem Dt. Reich. Sie sind es bis heute, da es nie einen Friedensvertrag gegeben hat. 2 Bürger San Marinos sind im 1. WK gefallen. (Quelle: ANNO)
Dienstag, 23. Juli 2024
Lustiges aus der Zeitung
Favoriten war immer schon ein großartiger Bezirk. Da streitet ein Ehepaar
in der Leebgasse zuerst miteinander, dann mit den Nachbarn, es wird das Zimmer
angezündet, eine Nähmaschine zerdeppert, ein paar Watschen wechseln den
Besitzer, ein Messer wird gezückt und der Ehemann von der Polizei zunächst
verhaftet, danach jedoch wieder freigelassen. Was macht der gute Mann? Er geht
zur Kronenzeitung und zeigt ein Schreiben vor, nachdem er unschuldig ist – Zack
Artikel. Die Leut damals ham auch schon einen großen Schuß ghabt. (Quelle:
ANNO)
Lustiges aus der Zeitung
Wien ist nach dem Jahre 1900 enorm gewachsen. Am 12. November 1904 kam Floridsdorf (und die heutige Donaustadt) zu Wien. Eine Ausnahme war Strebersdorf, dass zunächst eine eigene Gemeinde blieb. 1078 erstmals urkundlich als „Stroblinstorf“ erwähnt (vermutlich von Strohmattenerzeugern bewohnt) war der Ort während der Zweiten Türkenbelagerung Schauplatz einer blutigen Schlacht, eher eines Gemetzels, in welchem die Truppen Karls von Lothringen über 12.000 Osmanen töteten. Im 19. Jahrhundert wurden Strebersdorf und Stammersdorf zu einer Kirchengemeinde zusammengelegt, 1845 baute man die Eisenbahn (Stockerauer Flügelbahn) rund um Strebersdorf ohne dort eine Station einzurichten. Bei der Eingemeindung von Floridsdorf musste die Gemeinde Teile ihrer Ortsfläche hergeben und verlor somit ihre wirtschaftliche Eigenständigkeit. Also 1910 die Gemeinde pleiteging, wurde sie per Verordnung vom 1.1.1911 nach Wien eingemeindet.
Quelle: ANNO