Der Lasker ist gut - der andere ist Schlechter! (Flachwitz)
- Quelle: ANNO
Auch eine irre Geschichte: Ein Mann, der seine Frau umbringen wollte (es
gelang ihm nicht) und sich selber erschoss sollte von A nach B zur Beisetzung
gebracht werden. In einem Leichenwagen. Die Pferde scheuten, der Leichenwagen
ging in die Brüche, der Sarg samt Leiche wurde „ausgstreut“ und die Zeitung
bring dann so eine Zeichnung.
Eines der dunkelsten Kapitel der alten Monarchie waren die sogenannten „Findelkinder“.
Viele junge Frauen, meist aus der Arbeiterschicht, die ledig schwanger geworden
sind, mussten ihre Kinder weglegen. Kaiser Joseph II. hat im 9. Bezirk das sogenannte
Findelhaus gegründet. Zwischen 1784 und 1910 wurden dort 750.000 (!!) Kinder
geboren, von denen die Hälfte das erste Lebensjahr nicht überlebte. Die
Überlebenden kamen – wenn sie Glück hatten – zu Pflegeeltern, der Rest in Kinderheime.
Im Jahre 1910 wurde eines dieser Kinderheime, das „Haus Hyazinth“ ausgehoben,
14 verwahrloste Kinder gefunden, ein Kind hat die „Pflege“ in diesem Heim nicht
überlebt. Die Oberin des Heimes hat ein Geschäft mit diesen Kindern gemacht und
sie als Arbeitssklaven weitervermittelt. Als man ihr auf die Schliche kam, floh
sie durchs Fenster. Sie wurde letztendlich geschnappt.
Dazu empfehlen die Buchhändler (nur für starke Nerven) das Buch von Verena Pawlowski:
Ich frag mich ja, WIE schlecht das Stück gewesen sein muss, dass der Besucher beim Anschauen irrsinnig geworden ist? Man weiß es nicht.
Hunde sind ja - im Gegensatz zu Katzen - tolle Tiere: man kann sie als Wachhund nehmen (ich kenn keine Wachkatze) oder wie schon gepostet zum Briefkasten schicken, kurz eine echte Bereicherung. Manchmal vereiteln sie auch Fluchtversuche:
Frage an die Hundebesitzer (ich hab leider keinen): Wie findets ihr raus, ob Euer Hund eh brav zum Briefkasten gegangen ist?
Die Leichen der Ehefrauen in Koffern zu transportieren, dürft eine Zeitlang
ziemlich in Mode gewesen sein. So auch in Belgien. Für sie dann ein Zimmer zu
mieten, den Koffer reinzustellen, damit sie vor sich hin niachtln kann ist dann
Meisterklasse.
Früher hat ma scho seltsame Bräuche gehabt. In Südtirol zum Beispiel. Da
verkleiden sich junge Buam, basteln a Strohpuppn, ziehen dann singend (wahrscheinlich
eher besoffen grölend) durch die Dörfer und wenns gnug ham, verprügelns die
Strohpuppn.
Junge Männer und ältere Frauen (wobei das Alter 18 und 28 war) sind immer schon ein gesellschaftliches Problem gewesen. In Gloggnitz wurde dieses Problem mit einem Doppelselbstmord gelöst.
Darf ich vorstellen: Igo Etrich, Flugpionier. Seine legendäre „Etrich-Taube“
war einer der ersten Eindecker der Fluggeschichte. Am 20. Dezember 1909 absolvierte
er seinen ersten erfolgreichen Soloflug mit diesem Aeroplan. (Falls das Datum
der Kronenzeitung stimmen sollte, ich habs nicht nachrecherchiert.) Seine „Taube“
ist im Technischen Museum der Stadt Wien ausgestellt.