Dienstag, 16. April 2024

Favoritner AC versus Kremser SC

 

Favoritner AC versus Kremser SC

Die zweite Auflage des Duells gegen den Traditionsverein aus Niederösterreich: Die Auswärtspartie gewannen wir mit 2-0, dank eines gutgelaunten Stevos im Tor konnten wir den Jungs von der Donauhauptstadt den Nerv ziehen und drei Punkte entführen. Heute war also der Tag vor heimischen Publikum erneut zu punkten.

Und was für ein Abend wurde es: das Publikum strömte herein, unsere Jungs bereiteten ihren Wäschetag vor und wir bekamen prominenten Besuch aus Bregenz und Giesing. Also alles da, um einen genialen Abend zu beginnen. Und er wurde genial. Eine bissige FAVAC-Mannschaft, die von Anfang an versuchte, die starken Kremser im Zaum zu halten, einige gute Chancen und kurz vor der Pause dann das 1-0 durch Benjamin Mustafic. Jenem Spieler, der schon in Oberwart für den Siegtreffer gesorgt hat. Wird er auch heute unser Goldjunge sein?

Er wurde es. Nach der Pause kam der FAVAC gut aus den Startlöchern und erspielte sich einige Chancen, Krems kam auch zu seinen Möglichkeiten. In Minute 82 dann der Schock: Elfmeter für Krems. Aber Stevo im Tor vom FAVAC blieb cool und wehrte den Strafstoß ab.

Danach war den Kremsern der Zahn gezogen und der FAVAC feierte den zweiten Sieg im zweiten Spiel gegen die Niederösterreicher in der Regionalliga Ost.

Über den weiteren Abend wird der Mantel des Schweigens gebreitet, die die vor Ort waren, wissen Bescheid!

NUR DER FAVAC!










TWL-Elektra versus Favoritner AC

 

Ungeschlagen

Es war ein saukalter Abend, der Wind pfiff, die Leute froren, und der FAVAC spielte am TWL Platz. Man suchte sich ein windgeschütztes Plätzchen und genoss die Partie der Rotschwarzen. Bei widrigsten Bedingungen ging TWL in Führung, ohne groß überlegen gewesen zu sein. Aber der FAVAC zeigte Moral, spielte, kämpfte und kam zum verdienten Ausgleich. Ein Lattenpendler für den FAVAC dürfte hinter der Linie gewesen sein, aber keiner der Unparteiischen sah es genau. Was auch an dem miesen Flutlicht gelegen haben könnte. Oder Fielmann hatte seine Schiribrillen noch nicht ausgeliefert. Man weiß es nicht so genau. Egal.

Ungeschlagen!












Favoritner AC versus Neusiedl











 

Der Schiri und die Ordner

 https://www.wfv.at/Aktuell/Spielabbruch-ein-Schiedsrichter-berichtet-.html 


Im Amateurfussballbereich gibt es eine Gruppe von Menschen, die für ihre Leistung ganz offiziell bezahlt wird: Die Schiedsrichter. Oder Spielleiter, wie unsere teutonischen Freunde zu sagen pflegen. Dafür sind sie für den reibungslosen Ablauf von Wettspielen verantwortlich, sind am Platz die Respektsperson, die ein Spiel leitet. Ihre Aufgaben sind mannigfaltig und von vielen Faktoren abhängig: Vom Platz, von den Mannschaften und natürlich von den Fans. Es ist die Aufgabe des Schiedsrichters das Spiel ohne Zwischenfälle über die Bühne zu bringen. Dazu benötigt man Menschenkenntnis, Durchsetzungsvermögen, berufliches Wissen und Fingerspitzengefühl.

Damit hat er eine bezahlte Aufgabe übernommen, die er gefälligst abzuarbeiten hat. Wenn jetzt ein Schiedsrichter – das letzte bestürzende Beispiel war ein Nachwuchsspiel zwischen Cro Vienna und Austria XIII – die Übersicht verliert, kann es leicht eskalieren. Bei sieben roten Karten und einem später erfolgenden Spielabbruch ist sicher der Schiri nicht unschuldig an den ganzen Vorgängen. Nicht die Trainer, nicht die Spieler und schon gar nicht die Zuschauer und Ordner können Platzverweise während eines Spiels aussprechen. Das kann nur der Schiedsrichter. 

Wenn sich dieser Mensch dann medial über die sogenannten Aufgaben von Ordnern auslässt, dann sollte er sich bitte zunächst selber hinterfragen. ER bekommt Geld für sein Pfeifen, die Ordner nicht. Sie sind meist Zuseher, Fans, Funktionäre, die ehrenamtlich diese Position übernommen haben. Sie bekommen kein Geld dafür und sind nicht verpflichtet, für die Unfähigkeit des Schiris geradezustehen. Oder ihre Gesundheit aufs Spiel zu setzen. Dazu ist die Exekutive da. Und einem Ordner vorzuschreiben, wie er sein Ehrenamt auszufüllen hat, ihm quasi zu befehlen, nicht zu rauchen oder zu trinken – das geht viel zu weit. Denn so wird das in Zukunft niemand mehr machen, schließlich sind auch die Ordner eigentlich nur dort, weil sie sich ein Fussballspiel ansehen wollen.  Sie sind nicht dazu da, verhaltensoriginellen Schiris die Kastanien aus dem Feuer zu holen. 

Halten wir fest: wenn Spieler auf dem Feld miteinander raufen, aggressiv gegenüber Anderen zu werden ist fast IMMER der Schiedsrichter mit seinen Entscheidungen daran schuld. Sonst keiner. Und er soll die Suppe doch bitte auch selbst auslöffeln. Vor allem dann, wenn er aus einer Gegend kommt, wo Gewalt an der Tagesordnung war und er deswegen (zurecht) von dort geflohen ist.

In diesem Sinne: Schulung tut not.

Sollte er dies nicht wollen, kann er jederzeit in den Park Tauben füttern gehen!

Sonntag, 13. November 2022

Wie geht es weiter ?

 Vor der letzten Herbstrunde ist der FAVAC Tabellenführer vor Schwechat und Union Mauer. Was ist diese Tabellenführung wert ? Gewinnt der FAVAC sein letztes (Auswärts)Spiel bei Gerasdorf überwintert er auf jeden Fall auf Platz 1. Maximal 36 Punkte kann der Verein machen. Am Samstag, den 19.11.2022 ab 14.30 Uhr steigt diese Partie.

Und die Verfolger ?

Der SV Schwechat spielt schon am Freitag um 19 Uhr das "Schwechater Derby" gegen den Simmeringer SC, vermutlich inklusive "Schwechisaufen" der Simmeringer und kann auf maximal 35 Punkte kommen.

Der Tabellendritte, Union Mauer ist am Samstag, den 19.11.2022 ab 14 Uhr beim FC 1980 Wien zu Gast, auch keine leichte Partie gegen erstarkte Favoritner. Der FAVAC kann also auf Schützenhilfe aus dem Bezirk hoffen. Sollte Union Mauer gewinnen, kommen sie auf 33 Punkte. 

Das alles sind natürlich nur Zahlenspielereien, ABER: der FAVAC spielt die beste Herbstrunde seit Jahrzehnten und kann im Frühjahr tatsächlich auf die Meisterschaft gehen. Ob sie erreicht und damit der Aufstieg in die Regionalliga Ost fixiert werden kann, ist natürlich Zukunfsmusik, es wäre dann aber das erste Mal seit der Saison 1996/97, dass der FAVAC wieder in der Dritten Liga spielen würde. 

Allerdings wäre auch der schlechtest anzunehmende Platz, nämlich Platz 3 (aufgrund der Niederlage gegen Mauer wären wir Dritter) noch immer ein gutes Sprungbrett um im Frühjahr die Aufholjagd zu beginnen.

Ebenfalls im Rennen ist der FAVAC noch im Wiener Landescup, dort spielen wir am 25.11.2022 ab 18.30 Uhr gegen Union Mauer. Eine nicht unlösbare, aber sehr schwere Aufgabe. Immerhin könnten wir der Union Mauer die Weihnachtsfeier verhageln, wenn wir erstens in Gerasdorf und zweitens direkt gegen sie gewinnen würden. Da wäre dann wohl Feuer am Dach der Liesinger, die ja von ihrer Vereinsführung den "Aufstieg" verordnet bekommen haben. 


Am Tabellenende wiederum rittern Post, Wienerberg und ASV 12 und eventuell noch der Simmeringer SC um den Nichtabstieg.

ASV 13 hat sich ja diese Runde im Kellerduell bei der Post mit 3-1 durchgesetzt, was sie auf den drittletzten Platz katapultiert, mit 10 Punkten ist man da allerdings noch keineswegs irgendwie sicher. Sollte die ASV 13 im letzten Heimspiel gegen WAF Brigittenau, die einiges vom Auswärtsspiel gutzumachen haben, verlieren, können sie ganz schnell wieder ganz ans Ende rutschen.

Wienerberg muss allerdings daheim gegen Austria XIII antreten, die im Heimspiel den SV Schwechat mit 3-1 geschlagen haben. Auf dem großen Rasen ist dies aber vielleicht möglich, wobei es immer noch unklar ist, warum die Wienerberger heuer so schwach sind. Auswärts gegen Slovan HAC kann man zwar verlieren, trotzdem ist irgendwie der Wurm in dieser sonst kompakt auftretenden Mannschaft drinnen. 

Post SV bekommt es mit dem SV Donau zu tun. Ebenfalls eine schwere Aufgabe, die man vermutlich am Rasenplatz leichter bewältigen kann als auf dem Kunstrasen. Immerhin ist der SV Donau guter Vierter und könnte sich mit einem Sieg wieder nach oben orientieren. Donau hat ja im Duell der Donaustädter Vereine daheim gegen Stadlau nur ein 0-0 erreicht und damit erneut Punkte liegen gelassen. 

Das Mittelfeld der Tabelle beginnt beim FC Stadlau auf Platz 5 und geht bis zum 12. der Tabelle, Mannswörth. Dazwischen kann in der letzten Runde noch viel passieren, die entsprechenden Resultate vorausgesetzt. Der FC 1980 Wien zum Beispiel könnte mit einem Sieg auf 20 Punkte kommen, was im besten Fall Platz 7 bedeutet, nicht schlecht für einen Aufsteiger. Voraussetzung sind aber Punkteverluste von Slovan und Gerasdorf. Slovan muss zum FC Stadlau während Gerasdorf daheim gegen den FAVAC spielt. WAF Brigittenau, in der Tabelle noch vor dem FC 1980 Wien muss wie geschrieben zur ASV 13 und die schlechter platzierte Helfort hat Mannswörth zu Gast. Es ist also alles offen im Mittelfeld. Wer das letzte Spiel gewinnt kann sich allerdings bis zum Frühjahr beruhigt zurücklehnen und durchschnaufen. Für den Rest beginnt das große Zittern.

Die letzte Herbstrunde im Überblick:



Wieder der Platz an der Sonne

 Man glaubt es kaum: nach einigen schwachen Partien gelang es dem FAVAC erneut, die Tabellenspitze zu erklimmen. Im Heimspiel gegen den WAF Brigittenau gab es einen überzeugenden 6-2 Sieg, in dieser Höhe auch vollkommen verdient, da die Burschen wirklich gut spielten und die Gäste immer im Griff hatten. Die beiden Gegentore sind Unachtsamkeiten bzw. guten Spielzügen der Gäste geschuldet. Auch ansonsten war es ein angenehmer Nachmittag mit den Freunden vom WAF, die Jägermeister genauso gerne hatten wie Gesänge. Endlich einmal Stimmung in der Bude, um es so zu sagen. Höhepunkt der Partie war sicherlich der "Antonin Paneka Gedächtnis Elfer" von Aydin Turan. 


Ein an Höhepunkten reicher Tag. Vor der Partie gab es noch den Auftritt von Mauerwürg gegen Donaufeld, der um eine Klasse schlechter als dieses Spiel war. Sowohl was die Torausbeute als auch den Spielfluss betraf. Und von den "Fans" wollen wir gleich gar nicht sprechen, keine zehn Leute haben den Sieg des Untermieters "bejubelt". Wie auch immer. Der Obmann von Mauerwürg hat dutzende Einladungskarten verteilt, sodass zu diesem Spiel praktisch niemand Eintritt bezahlte. Auch eine Methode, Gästefans anzulocken. Ob das Sinn und Zweck dieser Aktion ist, müssen Andere beurteilen. 














Mittwoch, 26. Oktober 2022

Cupsieg

 Am heutigen Nationalfeiertag hatten wir unseren üblichen Auftritt im Wiener Landescup, früher TOTO Cup genannt. In der Vorarlberger Allee genauer am Pachlerplatz ging es gegen den Oberlegisten FC Inzersdorf. Die Heimmannschaft wird seit Saisonbeginn vom Ex-WSC Spieler Thomas Harreter trainiert und man konnte sich vielleicht etwas erhoffen.

Was dann tatsächlich passierte war eher in die Kategorie "Amüsant" zu geben. Mit dem zweiten Angriff schoss der FAVAC das Führungstor, es waren gerade mal 1:30 Minuten gespielt. Danach war die erste Halbzeit ein lockeres Trainingsspiel für die Schwarzroten, unterbrochen von drei (!!!) Trinkpausen und der wohl genialsten Wortspende eines Schiedsrichters seit langem. Inzersdorf hatte einen Freistoß zugestanden bekommen (der nichts einbrachte) und anstatt diesen auszuführen, liess sich Inzersdorf so lange Zeit, bis der Unparteiische meinte: "Herr 16er wir spielen dann weiter !" Genial.

Pausenstand war 1-0 für den FAVAC und auch in der zweiten Halbzeit waren Chancen Mangelware. Die Rotschwarzen verwalteten den Vorsprung, Inzersdorf konnte spielerisch kaum richtige Möglichkeiten herausspielen. Einige lange Bälle entpuppten sich als Lauftraining für die Stürmer, die ins Torout gingen. Man muss faierweise sagen, dass die Heimischen Moral zeigten. 

Kurz vor Spielende wollten sie dann auch noch ein Tor erzielen und nachdem sie nicht in den Strafraum des FAVAC kamen, nahmen sie das eigene Tor als Ziel: Hoher Ball, der Verteidiger köpft mustergültig über den eigenen Tormann ins Gehäuse. 2-0 FAVAC. Leider für die Hausherren, gut für uns. Zwei weitere Sitzer wurden dann noch vom FAVAC vergeben, weil die Stürmer dachten, sie müssten den Ball aus fünf Metern unter die Latte donnern - leider konnten sie diesen Trick nicht - und dann war auch schon Ende. 

Nächster Gegner des FAVAC wird Union Mauer sein, gespielt wird voraussichtlich am Wochenende vom 4. Dezember. Ausser, der FAVAC setzt das Spiel früher an. Man weiß es nicht.








Freitag, 21. Oktober 2022

Flutlicht

 Nach 101 Jahren und 26 Tagen trug der FAVAC das erste Flutlichtspiel seit Eröffnung der Kennergasse aus: