Samstag, 21. Juni 2025

Sommertheater

 

Was für ein Chaos....

 

....um die Ligazugehörigkeit der verschiedenen Vereine in der Saison 2025/2026.

Der Reihe nach:

SC Team Wiener Linien-Elektra ist in Konkurs, am HG Wien ist unter der Aktenzahl 5 Se 142/25d am 6. Juni 2025 ein Konkursverfahren eröffnet worden, da der Verein zahlungsunfähig ist. Von Seiten TWL-Elektras wurde von einem Irrtum gesprochen bzw. davon, dass es sich bei den Außenständen um 790 Euro handeln würde. Diese Summe dürfte der Verein dem Verband schulden. Die Summe, um die es hier lt. TWL-Elektra geht, hat aber nichts mit dem Konkursverfahren am Handelsgericht Wien zu tun. (Bei Insolvenzen ist das HG Wien die zweite Instanz, das Erstverfahren wird am jewiligen BG abgewickelt.) Das ist der erste Streich. Am 20.6.2025 hat dann der burgenländische Verband – er führt die RLO im Vorsitz – den Verein an die letzte Stelle der abgeschlossenen RLO-Tabelle gesetzt, TWL-Elektra steigt somit ab, der FAVAC bleibt in der Liga. Jetzt hat TWL-Elektra aber eine Klage dagegen eingereicht, die zwar derzeit keine Auswirkung auf die RLO hat, jedoch dann vielleicht schlagend wird, wenn die Klage erfolgreich ist. Es geht hier vor allem um die NW-Akademie, die dann flöten gehen würde. Und TWL-Elektra ist einer der erfolgreichsten Vereine im Nachwuchs, gewannen auch die Verbandsligameisterschaft. Gut. Bedeutet jetzt für den FAVAC, dass er sich auf die RLO vorbereiten muss, es aber sein kann, dass aufgrund von halblustigen Entscheidungen in den Verbänden (Wien, NÖ, Bgld) dann doch in der Stadtliga gespielt werden müsste, falls es keine 17er RLO-Liga gibt.

FC Mauerwerk hat beim Verband einen offenen Betrag von kolportiert 10.000 Euro und dazu keinen Platz für die nächste Saison. Der Ostbahn XI Platz ist bekanntlicherweise eine römische Ausgrabungsstätte geworden, nachdem man dort entsprechende Artefakte gefunden hat. Da die „Mauerwürg“ den Betrag bis 30.5.2025 nicht bezahlt hat, hat der Verband ihnen eine Nachfrist bis 10.6.2025 gegeben. Und die vollkommene Überraschung: „Mauerwürg“ hat wieder nicht bezahlt. Also wurde der Verein suspendiert, sprich alle Mannschaften aus dem Bewerb genommen. Voll super für den Nachwuchs, der noch zwei Runden zu spielen hätte. Gut. Am 16.6.2025 ist „Mauerwürg“ dann teilweise seinen Verpflichtungen nachgekommen und hat einen Platz – den Ankerbrotplatz – als neuen Spielort bekanntgegeben. Gezahlt haben sie offensichtlich immer noch nicht, weswegen der Verband ihnen eine weitere Nachfrist bis 26.6.2025 gegeben hat. Wir sind natürlich vollkommen gespannt, ob sie zahlen. Wetten werden entgegengenommen.


Das ist aber noch nicht alles:

Slovan HAC ist in der laufenden Meisterschaft Vorletzter in der Stadtliga geworden. Nachdem heuer – egal in welcher Konstellation – zwei Wiener Mannschaften aus der RLO absteigen müssten sie gegen den Zweiten der 2. Landesliga, ASV 13 Relegation spielen. Dies müsste noch vor dem offiziellen Ende der Saison 2024/2025 passieren (30.6.2025) da mit 1.7.2025 die Übertrittszeit beginnt. Nun ist es aber aufgrund der verspäteten Entscheidungen der Verbände nicht möglich, diese Relegation ordnungsgemäß durchzuführen. In knapp 9 Tagen werden sich keine zwei Spiele mehr ausgehen. Soll heißen: Slovan-HAC steigt nicht ab, ASV 13 bleibt in der 2. Landesliga, da TWL-Elektra derzeit mit der Lizenz/der Ligazugehörigkeit seiner 1B spielt. Die sind in der – ratet mal – genau, 2. Landesliga.  

Der Spaß geht aber noch weiter: die 1B von „Mauerwürg“ spielt in der Oberliga B. Gut. „Mauerwürg“ ist jetzt suspendiert, sprich darf nicht spielen. Nun ist in der Oberliga der Verein 1210 Wien mit 19 Punkten Letzter, würde gegen „Mauerwürg“ 1B spielen. Der Vorletzte, Elite hat 20 Punkte und spielt gegen Hirschstetten. Sollte Elite verlieren würden sie absteigen, da 1210 Wien ja drei Punkte gegen „Mauerwürg“ 1B in der Tasche hat. Tja.



Und das alles nur, weil im Verband offensichtlich nicht der Wille herrscht, den „Verein“ FC Mauerwerk endgültig aus dem Verband auszuschließen. Gelegenheiten hätten sie genug gehabt. Sogar mit Genehmigung der FIFA.

 

.....to be continued....

Es ist wieder alles anders....

 .....denn der Verein TWL-Elektra wurde wegen eines Konkurses auf den letzten Platz der Tabelle gereiht und steigt ab. FAVAC ist wieder RLO. 


Sonntag, 8. Juni 2025

Favoritner AC gegen Union Mauer

 

Die Reise ist zu Ende.....

....und wie dramatisch war das.

Zwei Jahre Regionalliga Ost, zwei Jahre auf fremden Plätzen mit obskuren Leuten, alter Tradition, neuen Freunden und alten Rivalen in Ostösterreich sind zu Ende.

Und das Ende war so, wie es dem FAVAC gebührt: Dramatisch. In der letzten Runde waren wir bis zur 95. Minute in der Liga, dann glich Gloggnitz in Krems aus – wie sie das geschafft haben wissen sie wohl selber nicht – und stießen uns vom rettenden Ufer weg. Vorausgegangen war eine komplett irre Frühjahrssaison mit so vielen Nebengeräuschen, dass es einfach nicht anders kommen konnte. Das Sahnehäubchen war der Abschied von unserem Rojgar Kadir, dem Herz, Hirn und Seele des Vereines. Ohne ihn hätten wir es nicht in die RLO geschafft und ohne ihn sind wir auch nicht mehr drinnen. Ich will hier nicht viel über die ganzen Ungereimtheiten und Schwierigkeiten innerhalb des Vereines schreiben, weil vieles noch im Dunklen liegt, ABER: Es braucht einen gesunden Verein, um in der dritthöchsten Liga Österreichs bestehen zu können.

Nun sind wir wieder zurück in der Stadtliga und keiner weiß genau, wie es mit dem Verein weitergeht. Gerüchte, Spekulationen und Befürchtungen schwirren durch den Raum und man wird sehen müssen, ob sie wahr werden.


Jetzt sind wir alle, die wir den Verein lieben gefragt, um die 115jährige Reise in Sachen Fussball weiterführen zu können.

Danke an Rojgar, Danke an die Mannschaft und Danke an alle, die den FAVAC lieben und mit ihm mitfiebern für diese zwei Jahre. Wir kommen wieder.

 


@platzverweis.at 

NUR DER FAVAC



Sonntag, 25. Mai 2025

FAVAC gegen Team Wiener Linien

 Kurzer Bericht (ein längerer würde wohl Aufregung verursachen) des Spiels gegen die TWL:

 

Schlechtes Spiel, 0-3 verloren,

 


die Fans gesangesfreudig, unterstützt von Bregenz,

 

Familienausflug des örtlichen Polizeikommissariats

 


Kadir verlässt uns.

 

NUR DER FAVAC!

„Wurschtklub“ gegen FAVAC…..

…..oder das Spiel gegen die Hernalser in Ottakring.

 


Bekanntlich wird der älteste bespielte Fussballplatz Österreichs derzeit umgebaut und – so hofft man Anfang 2026 spielbereit sein. Bis dahin spielt der Sportclub in Ottakring, genauer gesagt im Trainingszentrum Erdbrustgasse. Und das schaut dann auch so aus: eine riesige Erdtribüne, dazu einige schwarzweisse Plastiksessel nicht ganz so mittig und Heurigenbänke, die den Sitzplatzbereich simulieren. Dazu eine in der Größe A4 gehaltene Anzeigentafel, fertig ist die Laube. Schlußendlich sollten sich dort 1,061 Menschen eingefunden haben, zu Spielbeginn zählte ich heisse 362. Aber gut, es kamen dann noch einige und als es dunkel wurde, war die Erdtribüne im Dunklen. Kurz und Gut: Vielleicht stimmen die Zahlen, die genannt werden nicht so ganz, man weiß es nicht.

 


Der FAVAC war gut gelaunt und holte sich sehr zur Freude der mitgereisten Favoritner ein 1-1 und dann gings noch in die Annemarie. Die war gegen 1 Uhr ziemlich leergesoffen.

 

NUR DER FAVAC!


Sonntag, 11. Mai 2025

Favoritner AC gegen Leobendorf



Eine wichtige Partie mit Auswärtsfans und die Frage, warum wir nicht gewinnen können…..

 

Es war alles angerichtet: Freitagabend, schönes Wetter, Fussball, FAVAC. Also die beste Voraussetzung für einen gemütlichen Heimsieg gegen eigentlich sympathische Leobendorfer. Die kamen mit einem ganzen Fanbus – auch mal was Neues, sonst kommt lediglich der Wiener Sportclub mit Anhang her. Die jungen Veilchen hatten vielleicht 10, 15 „fanatische“ Fans mit.

 


Also teilten wir uns stimmlich die Tribüne und hatten Spaß. Jedenfalls mehr als die Spieler am Platz, die entweder nicht wollten oder nicht konnten. Wir haben das nicht so richtig herausgefunden, das Endergebnis war folgerichtig das Anfangsergebnis und damit für keinem der beiden Anhänge wirklich befriedigend. Nach dem Spiel gab es offenbar noch eine längere Aussprache im Verein, wir haben derweil die Vorräte in der Kantine verringert.

 


NUR DER FAVAC!



Samstag, 26. April 2025

Favoritner AC gegen Austria Amateure

 

 

Das „Favoritner Derby“ stand heute an und die Vorfreude stieg. Man hat ja nicht jeden Tag die Austria Amateure bei sich zu Gast. Man denkt sich nicht viel dabei als man am Platz auftauchte. Gut, einzelne Austriafans haben sich in die Kennergasse verirrt, der große Zuschaueransturm bleibt aber bei diesem nassen Wetter aus. Eigentlich schade, denn es gab eine aufregende Partie. Zuerst durch den Schiri, der zwei Abseitstore der Austria zuließ, den zwischenzeitlichen Ausgleich durch ein offizielle Eigentor von Lorian Metaj, dann eine schnelle Drei-Tore-Führung für die kleinen Veilchen. Mit 1-4 ging es in die Kabine, der Schiedsrichter wurde mit einigen unhöflichen Worten begleitet, die er sich redlich verdient hat. Ich habe keine Ahnung, wo dieser Pfeifenmann her ist, er dürfte das Ganze aber als eine Art Hobby ohne weitere Vorkenntnis betreiben. Oder er ist blind, was natürlich auch sein kann, leider hat er seinen Blindenhund nicht mitgemacht hat.

 


Nach der Pause ging der FAVAC dann aber „All In“ und konnte innerhalb von kurzer Zeit von 1-4 auf 3-4 verkürzen und drängte auf den Ausgleich. Die kleinen Veilchen, „brav unterstützt vom sogenannten König von Favoriten“ (Insider) nutzten dann aber ihre Kontermöglichkeiten und erzielten noch zwei Tore womit wir bei einem Endstand von 3-6 stehen blieben. Ein tolles Spiel mit viel Aufregung.

 


Einen Tipp hätte ich noch an das Schiedsrichterkollegium: Lernts euren Pfeifen bitte die Spielregeln. Danke. 

Samstag, 19. April 2025

Erinnerungen: VSE Egger Sankt Pölten - Favoritner AC 3-6

 



Ich hab ein bischen in meinem Fundus gestöbert und dieses Mottotransparent gefunden – damals stilecht gesprayt, der unbekannte Künstler (also ich, deshalb unbekannt) hat es zur Fahrt nach Sankt Pölten mitgenommen. VSE Egger Sankt Pölten gegen den Favoritner AC hieß die Partie, welche in der 2. Division gespielt wurde. Das Heimspiel ging 2-2 aus und so fuhren ein paar Unentwegte nach Sankt Pölten. Ich bin nicht am Bild drauf, weil einer die Kamera halten musste. Selfiesticks gabs damals genauso wenig wie Smartphones. Ja das war damals wirklich so. Da musste man den Film entwickeln. Egal.


Wir fuhren hin, gewannen 6-3 auswärts und fuhren ziemlich besoffen wieder heim.

NUR DER FAVAC!


Wiener Viktoria gegen Favoritner AC

 

.....auch Tag der komischen Sachen genannt. Denn es wird schräg, daher wird das mehr ein Reisebericht als ein Bericht über ein Fussballspiel.

Auswärtsfahrten haben immer eine eigene Dynamik. Weiß man schon lange, kennt aber den Grund dafür nicht. Viele schlaue Gstudierte haben darüber sinnlose Bücher geschrieben, weil es nicht zu beschreiben ist. So auch heute.

Jetzt wird der geneigte Fussballfan verwundert fragen: „Ernsthaft? Die Vik? Da steigst in den 15A ein und fahrst a paar Stationen!“ – Eigentlich richtig, wenn man sich zum Zeitpunkt des Fahrtantritts in Wien befinden. Tut man aber nicht.

Man befindet sich in Deutsch-Westungarn. Jenen Teil, den die Republik Deutschösterreich nach dem Ersten Weltkrieg „erobert“ hat.

Also dort beginnt das Abenteuer. Schienenersatzverkehr genannt. Man steigt in den Bus ein und will ein Ticket kaufen. Äääääh – nein. Gibt’s dort nicht. Kann man sich aber am 1,5 Kilometer entfernten Bahnhof kaufen. Gut. Also schwarzgefahren. Eine kleine Diskussion und schon war man drinnen. In Neusiedl dann die Karte pflichtschuldigst erstanden und gewundert, wo überall der Zug stehen bleibt. Darunter auch das idyllische Dörfchen Kledering. Perfekt. Von dort fährt ein Bus bis zur Haustüre. Also dort ausgestiegen und den wunderschönen, im Brutalism-Stil gebauten Bahnhof bewundert. Findet man auch nicht überall. Die schaßgelben Kacheln im Durchgang sind ein besonderer Hingucker. Ja, echt.



Dann kam der Bus und brachte mich nach Favoriten. Gut, Binkerl gepackt und weiter auf die Post, man muss ja seine Pflicht tun und wählen. Nein, nicht auf der Post, sondern von dort die Wahlkarten geholt. Dabei ist aufgefallen, dass die per Einschreiben – merke, man muss einen Ausweis vorzeigen – geschickten Wahlkarten in einem der Fächer der Abholstation liegen, sprich man keinen Ausweis braucht. Zweimal drei Kreuze gemacht und ich hatte zwei Wahlkarten. Fast wie beim Kautschiautomatn. (Eine ist für mich, die andere für den Herrn Papa). Komische Sache, der man noch auf den Grund gehen wird.

Also gut, dann weiter mit dem 15A nach Mei – de – ling.

Beim McDonalds noch ungsund gegessen und ein bisserl Standup Comedy genossen, zwei aufgeblasene Securitymitarbeiter warfen einen Kunden, der grad mit der Kreditkarte zahlen wollte aus dem Lokal. Muss man auch mal schaffen, aus dem Mäci rausgschmissn zu werden. Respekt. Guter Mann. Grund unbekannt. Der eine Securitymitarbeiter bekam dafür einen Strohhalm geschenkt.

Weiter zum Treffpunkt und ab zum Platz. Natürlich fehlten wieder mal zwei Leute, aber das ist eh normal.

Kleine Platzrunde gemacht, viele bekannte Gesichter begrüsst und Bier geholt. Dort gibt’s zwei Pfandbechervarianten, einmal der durchsichtige (normale) um 1,- Pfand und dann der Bunte um 2 Euro. Der is stabiler und hat das Logo drauf, daher bunt. Den andern müsst ma selber anmalen. Habs mir kurz überlegt aber nein – die Vik is ja ein sympathischer Verein.

Zu Spielbeginn versammelte sich ein ziemlich großer Auswärtsmob (für die dritte Liga wohlgemerkt) und begann gute Stimmung zu machen. Das Bier hat dabei ein bisserl geholfen, wie ich meine. Die Akteure am Platz haben sich bemüht, viel Kampf, drei wie immer unbegabte Schiedsrichter und nasskaltes Wetter. Also alles perfekt.

Dann kam die 34. Minute und der FAVAC ging mit 1-0 in Führung, Toprak Galitekin erzielte das Tor. Wie ist sein Geheimnis. Also mit einer Führung in die Pause. Alles klar. Nach Wiederanpfiff versuchte die Vik alles um zum Ausgleich zu kommen, unser Goalie und das Quergebälk (wie die anwesenden Teutonen sagen würden) hatten aber bis kurz vor Schluss etwas dagegen. In der 86. Minute dann der Ausgleich, blöd für uns eigentlich verdient für die Vik. Es wurde dann ein wenig hektisch, der Vik-Spieler mit der Nummer 16 nennen wir ihn Paul Sahanek wollte dann ein bisserl provozieren und machte obszöne Gesten in Richtung Publikum (das ruhig blieb), kassierte dafür die Gelbe Karte und vernudelte den Einwurf. Mehr passierte nicht mehr also trennten wir uns mit 1-1.



Dann begann die Rückfahrt nach Deutsch-Westungarn. Mittels Schnellbahn (in Wien gibts ka S-Bahn, merkts euch das endlich, Piefke) zum Hauptbahnhof und dort auf den Zug gewartet. Der fiel vollkommen überraschend aus, man fragte nach und bekam die Antwort: „Eine Stunde später geht eh noch einer“. Gut. Die Leute bei der Information waren übrigens Bussi.

Ja was macht man am Bahnhof? Man haut sich eine Debreziner in die Figur und spült die Sache mit ein paar Bier runter. Und genießt das Favoritner Straßentheater. Das begann mit sechs Exekutivbeamten, die eine Bank suchten (weil dort wer herumschreit) – is gegnüber, und danach in den Bahnhof gingen weil dort eine Frau am Boden saß, Wasser verschüttete und Kringel damit malte. Eine Inselbegabung wie ich meine. Weiter gings mit tanzenden Taxlern die glauben sie könnten elegant tanzen – Merke: Wennst a Figur wia a Tonne hast ist das so elegant wie ein Nilpferd beim Straßenpflastern. Also gar ned. Schlussendlich kam dann der Zug und das am Bahnsteig rauchende Reinigungspersonal konnte beim Erfüllen seines Arbeitspensums beobachtet werden.


Gegen Mitternacht war man dann endlich daheim und konnte sich ausruhen.

NUR DER FAVAC!

Samstag, 12. April 2025

Favoritner AC gegen SV Oberwart

 

Wenn der Bezirksvorsteher kommt und warum Humanic nicht daran schuld ist.

 


Freitag Fussball heisst Kennergasse Drei. Also der Favoritner Athletik Club von 1910. Heute spielten wir gegen die SV Oberwart, jenen Verein, den die Medien und der Buschfunk Ambitionen zum Aufstieg in die zweite Bundesliga unterstellten. Ist falsch, aber darüber später mehr.

Zunächst genossen wir das gute Essen und die laue Luft, verbunden mit dem Besuch des Bezirksvorstehers, Markus Franz. Ja echt. Der Humanic hat aber mit dem Namen nichts zu tun, was vielleicht schad is, weil die immer gute Schuhe verkauft haben. Jedenfalls war der Herr Bezirksvorsteher da und schaute sich das Spiel an. Lustige Fotos inklusive und einer kleinen Plauderei mit uns. Wer jetzt noch nicht weiß, was für Favoriten und damit Wien – wir sind ja der beste Bezirk weit und breit wie man sich so erzählt – gut ist, dem ist nicht zu helfen. Gut, der Herr Mahrer traut sich ja nicht über den Reumannplatz und der andere Daueralimentierte muss am Freitag vermutlich in irgendeinem Keller Lieder singen gehen. Egal.



Wir wollen aber jetzt vom Fussball sprechen. Die SV Oberwart ist auch einer der alten burgenländischen Vereine, eine gute Adresse in der Vergangenheit und auch jetzt nicht zwider. 1912 gegründet ist er älter als das Burgenland bei Österreich ist, war schon einige Spielzeiten in der zweithöchsten Liga und ist überhaupt recht erfolgreich im Bundesland. Nachdem der SC Eisenstadt aufgelöst (mittlerweile neu gegründet) wurde ist er der älteste Verein im Burgenland.

Gut, gegen diesen Verein spielten wir halt heute.

Unterstützung dazu bekamen wir aus dem blauen, also richtigen München – ich meine 1860 und nicht die AfD – sowie von den Freunden aus Bregenz, die vorher ihr Pflichtspiel gegen die Vienna absolvierten.


Also Fussball am Freitag.

Der FAVAC konnte den Anfangsschwung der Oberwarter gut abfangen und begann dann sein Spiel aufzuziehen. Einige gute Chancen ergaben sich, die leider nicht genutzt werden konnten. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass ein Stürmer fehlt. Also stand es zu Pause folgerichtig 0-0 und man machte die Honneurs für unsere Gäste, sprich wir holten uns Bier und plauderten mit dem Herrn Bezirksvorsteher. Der ist zum Glück kein vollkommener Antialkoholiker obwohl er eigentlich einen Radler wollte. A Verbrechn wie a in Favoriten sagt. Gut. Er wurde überzeugt, das richtige Getränk zu konsumieren. Brav.

Die zweite Halbzeit war ähnlich der ersten, viele Chancen aber kein Tor. Phasenweise spielten wir die Oberwarter an die Wand und zogen ein Powerplay auf. Leider war das Endergebnis ident mit dem Anfangsergebnis also 0-0. Eigentlich schade, zwei vergebene Punkte.

Der Rest war plaudern, trinken und ja – ein typischer Abend auf dem FAVAC-Platz.

NUR DER FAVAC!