Samstag, 1. Juni 2024

Letzte Runde

 


Gekommen um zu bleiben!

 

So könnte man die Saison beschreiben. In der letzten Runde gab es noch eines der traditionsreichsten Duelle in dieser Liga: Favoritner AC gegen Wiener Sportclub. Der Arbeiterverein aus der Kennergasse gegen den (ehemaligen) bürgerlichen Verein aus dem noblen Dornbach. Und was für ein Spiel war das: 9 Tore sind gefallen, vier für den FAVAC, fünf für den WSC. Ein Hin- und Her, die Führung wechselte immer wieder mal und letztendlich hatte der WSC das bessere Ende für sich. Ein Spiel, welches sich noch mehr als die (geschätzt) 1000 Anwesenden verdient hätte. Laut www.wfv.at waren es 1.812 Anwesende. Gut, lassen wir das mal so stehen. Es ist ja auch egal, wieviele es tatsächlich waren, sie alle sind auf ihre Kosten gekommen.

Da der Favoritner AC zum Zeitpunkt der letzten Runde schon fix in der Liga verbleiben darf, war dieses Spiel einfach nur der krönende Abschluß. Wir durften sogar darauf hoffen, dass der unerwünschte Untermieter endlich aus der Liga (und vom Platz?) verschwinden möge. Leider erfüllte sich das nicht, weil Neusiedl offenbar wieder „a Wett verlurn hat“ wie unser seliger Karli es ausgedrückt hätte und auf eigenem Platz 1-2 verlor. Daher dürfen wir uns ein weiteres Jahr mit diesem Konstrukt herumärgern. „DANKE“ dafür nach Neusiedl. Werma ned vergessen.

Na gut, jedenfalls sind wir auch nächstes Jahr dabei und dürfen uns auf weitere lustige Episoden in und um Wien freuen.

So wie es aussieht werden wir folgende neue Konkurrenten bekommen: Aus Wien die Union Mauer, den einzigen respektablen Verein mit „Mauer“ im Namen, aus dem Burgenland den SV Siegendorf und aus Liederösterreich vermutlich den SV Gloggnitz. Aber da Nix fix ist, könnt sich das in Liederösterreich noch ändern. Man weiß es einfach nicht.

Was bleibt ist Danke zu sagen: An das Team, an den Trainerstab und an den Rest der Welt.

NUR DER FAVAC!









Samstag, 18. Mai 2024

Favoritner AC gegen Leobendorf

 

Freitagabend, Fussball, FAVAC: die Rotschwarzen empfingen Leobendorf an der Kennergasse 3 – ein Spiel, dessen Wichtigkeit nicht hoch genug angesetzt werden kann. Bei einem Sieg wäre der Klassenerhalt gesichert, bei einem Unentschieden heisst es noch ein bischen zittern. Demzufolge war es ein intensives Spiel, bei dem der FAVAC klare Vorteile auf seiner Seite hatte. Leider war das Schiedsrichtertrio nicht in Bestform, man könnte sogar sagen, blind bis parteiisch. So wurden nicht weniger als zwei reguläre Treffer der Rotschwarzen in der zwoten Halbzeit nicht gegeben, dafür der Ausgleich der Leobendorfer in der 94. Minute. War zwar Foul, aber wer wird denn schon so pingelig sein.

Manches Mal wäre es besser, einen Affen pfeifen zu lassen.

Trotzdem Gratulation an den Gegner, es war ein guter Fight. Auch die mitgereisten Fans verdienen höchstes Lob, es war einfach lustig. So soll Fussball sein. Eigentlich.

Wenn der Wiener Sportclub uns heute den Gefallen tut und Mauerwürg in den Orkus schickt wäre es ein eigentlich feines Fussballwochenende.

NUR DER FAVAC!












Samstag, 4. Mai 2024

Favoritner AC versus Wiener Viktoria

 Fast hätten wir die „Vegl“ grupft. Mit einem für Vik schmeichelhaftem 0-0 endete die gestrige Partie an der Kenner Road. Viel Einsatz, viel Leidenschaft und Siegeswille kennzeichnete unsere Mannschaft, die Stars der Vik, Rotter und Schobesberger kamen kaum ins Spiel und waren immer gut abgedeckt, auch die Passgeber wurden von unseren Burschen zugestellt – einfach nur genial. Ein Stangenpendler in der zweiten Halbzeit für den FAVAC fand den Weg nicht ins Tor, auch wenn wir es gerne gesehen hätten. Stevo hielt dann am Schluss noch einige Bälle der Vik und kann als einer der Väter des Unentschieden gelten. Es machte einfach nur Spass.
























Samstag, 27. April 2024

FC Möllersdorf Traiskirchen versus Favoritner AC

 

Auswärtssieg!

Was war das für ein genialer Abend: Auswärtsspiel in Traiskirchen also begaben wir uns alle in den Wiener Hauptbahnhof, jenem Einkaufszentrum mit Gleisanschluß um mit einem uralten Dieseltriebwagen nach Traiskirchen zu fahren. Die Aspangbahn ist für Eisenbahnromantiker ein Wahnsinn, eigentlich eine Museumsbahn, die aber noch im Regelbetrieb fährt. Gemütlich schaukelten wir in unserer fahrbahren Hängematte unserem Zielort entgegen, dabei das Panorama genießend. Gleich neben dem Bahnhof ist das Stadion, ein feiner Platz mit viel Grün und einer feinen Tribüne.







Dort hatten wir sofort die Gesangshoheit erobert, die wir bis zum Ende des Spiels nicht mehr hergaben. Und die Burschen haben es sich auch mehr als nur verdient. Trainer Kadir hat die Mannschaft perfekt eingestellt, die Traiskirchner kamen in der ersten Halbzeit zu keiner einzigen Chance, während wir den vom guten Schiri (Hallo, Albert, WinkeWinke) zugesprochen bekommen Elfmeter trocken verwandelt hatten.

Nach der Halbzeit dann ein anderes Bild und viele Tore: Zunächst unser verdientes 2-0, Traiskirchen konnte verkürzen, wir erhöhten wieder auf 3-1, Traiskirchen konnte verkürzen. Dabei blieb es allerdings auch, die sieben Minuten Nachspielzeit waren Folter pur, ehe die Emotionen über den Sieg hochschlugen.

Danke Kadir, Danke Mannschaft, Danke an Alle, die gestern diesen Sieg ermöglicht haben.

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Mauerwerk aufgelöst gehört!