Sonntag, 13. November 2022

Wieder der Platz an der Sonne

 Man glaubt es kaum: nach einigen schwachen Partien gelang es dem FAVAC erneut, die Tabellenspitze zu erklimmen. Im Heimspiel gegen den WAF Brigittenau gab es einen überzeugenden 6-2 Sieg, in dieser Höhe auch vollkommen verdient, da die Burschen wirklich gut spielten und die Gäste immer im Griff hatten. Die beiden Gegentore sind Unachtsamkeiten bzw. guten Spielzügen der Gäste geschuldet. Auch ansonsten war es ein angenehmer Nachmittag mit den Freunden vom WAF, die Jägermeister genauso gerne hatten wie Gesänge. Endlich einmal Stimmung in der Bude, um es so zu sagen. Höhepunkt der Partie war sicherlich der "Antonin Paneka Gedächtnis Elfer" von Aydin Turan. 


Ein an Höhepunkten reicher Tag. Vor der Partie gab es noch den Auftritt von Mauerwürg gegen Donaufeld, der um eine Klasse schlechter als dieses Spiel war. Sowohl was die Torausbeute als auch den Spielfluss betraf. Und von den "Fans" wollen wir gleich gar nicht sprechen, keine zehn Leute haben den Sieg des Untermieters "bejubelt". Wie auch immer. Der Obmann von Mauerwürg hat dutzende Einladungskarten verteilt, sodass zu diesem Spiel praktisch niemand Eintritt bezahlte. Auch eine Methode, Gästefans anzulocken. Ob das Sinn und Zweck dieser Aktion ist, müssen Andere beurteilen. 














Mittwoch, 26. Oktober 2022

Cupsieg

 Am heutigen Nationalfeiertag hatten wir unseren üblichen Auftritt im Wiener Landescup, früher TOTO Cup genannt. In der Vorarlberger Allee genauer am Pachlerplatz ging es gegen den Oberlegisten FC Inzersdorf. Die Heimmannschaft wird seit Saisonbeginn vom Ex-WSC Spieler Thomas Harreter trainiert und man konnte sich vielleicht etwas erhoffen.

Was dann tatsächlich passierte war eher in die Kategorie "Amüsant" zu geben. Mit dem zweiten Angriff schoss der FAVAC das Führungstor, es waren gerade mal 1:30 Minuten gespielt. Danach war die erste Halbzeit ein lockeres Trainingsspiel für die Schwarzroten, unterbrochen von drei (!!!) Trinkpausen und der wohl genialsten Wortspende eines Schiedsrichters seit langem. Inzersdorf hatte einen Freistoß zugestanden bekommen (der nichts einbrachte) und anstatt diesen auszuführen, liess sich Inzersdorf so lange Zeit, bis der Unparteiische meinte: "Herr 16er wir spielen dann weiter !" Genial.

Pausenstand war 1-0 für den FAVAC und auch in der zweiten Halbzeit waren Chancen Mangelware. Die Rotschwarzen verwalteten den Vorsprung, Inzersdorf konnte spielerisch kaum richtige Möglichkeiten herausspielen. Einige lange Bälle entpuppten sich als Lauftraining für die Stürmer, die ins Torout gingen. Man muss faierweise sagen, dass die Heimischen Moral zeigten. 

Kurz vor Spielende wollten sie dann auch noch ein Tor erzielen und nachdem sie nicht in den Strafraum des FAVAC kamen, nahmen sie das eigene Tor als Ziel: Hoher Ball, der Verteidiger köpft mustergültig über den eigenen Tormann ins Gehäuse. 2-0 FAVAC. Leider für die Hausherren, gut für uns. Zwei weitere Sitzer wurden dann noch vom FAVAC vergeben, weil die Stürmer dachten, sie müssten den Ball aus fünf Metern unter die Latte donnern - leider konnten sie diesen Trick nicht - und dann war auch schon Ende. 

Nächster Gegner des FAVAC wird Union Mauer sein, gespielt wird voraussichtlich am Wochenende vom 4. Dezember. Ausser, der FAVAC setzt das Spiel früher an. Man weiß es nicht.








Freitag, 21. Oktober 2022

Flutlicht

 Nach 101 Jahren und 26 Tagen trug der FAVAC das erste Flutlichtspiel seit Eröffnung der Kennergasse aus: 

















Sonntag, 16. Oktober 2022

Montag, 10. Oktober 2022

Noch immer Tabellenführer

 Durch einen 5-4 Heimsieg gegen Austria XIII in einem ziemlich verrückten Spiel, verbunden mit der Nullnummer der Schwechater haben wir unsere Tabellenführung auf 4 Punkte ausgebaut. Daher sollte eigentlich alles Friede-Freude-Eierkuchen sein, wenn es da nicht zwei Dinge gäbe, die sauer aufstossen. Einmal das "Gesangsverbot" beim nachfolgenden Spiel eines Untermieters - wo gibts das bitte ?- und die Tatsache, dass nicht der FAVAC, sondern eben jener Untermieter das erste Flutlichtspiel in der Kennergasse durchführen durfte. Auch das ist irritierend und eigentlich eine Unverschämtheit gegenüber dem Verein FAVAC, der Mannschaft FAVAC und vor allem den Fans, auf deren Unterstützung man bauen kann und stolz ist. Hier wird noch Gesprächsbedarf bestehen, weil uns als Verein damit die Möglichkeit genommen wurde, der ruhmreichen, 101jährigen Platztradition einen Meilenstein zu setzen. Unser Verein hat auf diesem Platz beinahe seine komplette Vereinsgeschichte verbracht, mit allen Höhen und Tiefen, Skurrilen, Historischen und nicht so Schönen (wie den Zweiten Weltkrieg). Warum also zum Teufel spielen nicht WIR unsere erste Flutlichtpartie sondern ein "Platzflüchtling", der im Wiener Fussball schon so viele Vereine ins "Off" geschickt hat ? Unverständlich.










Montag, 3. Oktober 2022

Indonesien trägt Trauer

 

Während wir in Favoriten den Auswärtssieg bei der Slovan feiern und damit die Tabellenführung geniessen, ereignete sich auf Java eine unvorstellbare Katastrophe: Bei einem Spiel zwischen ARENA FC und Persebaya, welches die Hausherren 2-3 verloren – die erste Heimniederlage gegen diesen Club seit 20 Jahren – brachen auf den Rängen Unruhen aus, Fans stürmten erbost auf den Rasen um die Spieler und Offizielle zur Rede zu stellen. Glaubt man den Angaben von Anwesenden startete die Polizei danach eine große Attacke mit Pfefferspray und Gummigeschossen und löste damit eine Massenpanik im Stadion aus. Das erschütternde Ergebnis: Mindestens 130 Tote (manche Medien berichten von bis zu 170), über 300 Verletzte, 180 davon in kritischem Zustand und massive Zerstörungen im Stadion und an Polizeifahrzeugen. Auch zwei Polizisten sollen bei diesem Einsatz (durch eigene Leute ?) ums Leben gekommen sein.

Das Mitgefühl gilt den Angehörigen der Verstorbenen, die Genesungswünsche den Verletzten. Bilder oder Videos dieser Tragödie werde ich nicht posten, sie können auf jedem Nachrichtensender angesehen werden. Eine klare Aufarbeitung dieser unfassbaren Vorgänge ist dringend notwendig um den Opfern Gerechtigkeit zukommen zu lassen.

R.I.P.