Heute Nacht ist die Obfrau von TWL Elektra, Vanessa Huber-Schober überraschend verstorben. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und dem Verein. Sie war eine zentrale Figur bei TWL Elektra und wird nicht nur den Angehörigen sondern auch dem Verein fehlen. Möge ihr die Erde leicht sein!
Freitag, 10. April 2026
Dienstag, 7. April 2026
Favoritner AC gegen SR Donaufeld
Ostereiersuche in der Kennergasse….
…..oder auch: Favoritner AC gegen SR Donau“fällt“.
Es war ein halbwegs schöner Ostermontag, der FAVAC spielt und so pilgerten doch einige Leute in die Kennergasse um die Rotschwarzen spielen zu sehen. Von der Donau“fällt“ waren einige motivierte Menschen mit grauslichen Tröten gekommen, die uns anfangs den letzten Nerv gezogen haben. Ich weiß schon, dass man diese Tröten am Feld gut verwenden kann um sich zu verständigen aber bei uns gibt es schon andere Kommunikationsmöglichkeiten. Ist ja Sankt Favoriten. *Zwinkersmiley*
Kurz und gut, nachdem das geklärt ist können wir uns aufs Spiel
konzentrieren. Gutgelaunt schmetterten wir unsere Hymnen in den schönen
Nachmittagshimmel, sehr zur Verzückung unserer Burschen, die richtig spielfreudig
waren. Vor allem „Aleksa“, der uns pflichtschuldigst in der 19. Minute in
Führung brachte. Gut gemacht „Aleksa“. Bist halt viel besser als Siri.
Dann war Halbzeit und wir freuten uns schon auf die Fortsetzung dieses
Spiels. Was in Parndorf noch nicht so ganz gut geklappt hatte, gelang heute
hervorragend. Daher war die zweite Halbzeit auch ein Genuß. Zwischenzeitlich
wechselte ich meinen Standort, damit der FAVAC-Wechselgesang stattfinden konnte
(beim ersten Mal machten auch Fans auf der Sitzplatztribüne mit was ich fein
finde) und ich weiß natürlich nicht, obs geholfen hat aber durch unsere
hervorragende Stimmung ohne Tröten waren die Donau“fällt“er so beeindruckt,
dass Tunahan Mercan den Ball im eigenen Tor platzierte. 2-0, Jubel, Danke! Finde
ich einen sportlich-fairen Zug von Euch.
Am Ergebnis änderte sich bis Spielschluß nichts mehr, obwohl beide
Mannschaften noch die eine oder andere Chance hatten, zu vermerken war noch,
dass der Schiedsrichter nicht so schlecht war wie am Freitag und so bejubelten
wir einen eindrucksvollen Heimsieg in der Kennergasse.
Der Rest bleibt wie immer bei den Leuten, die dabei waren.
Samstag, 4. April 2026
Historisches: Osmanisches Reich - Königreich Rumänien
Fundstück
Ein interessantes Fundstück aus dem weltweiten Netz habe ich hier:
Ein Fussballspiel zwischen dem Osmanischen Reich und dem Königreich Rumänien am 17. April 1914. In deutschsprachigen Medien, die allgemein verfügbar sind gibt es keinen Hinweis auf ein solches Spiel, daher war ich zunächst skeptisch. In den rumänischen Archiven wird ein solches Spiel aber vermerkt.
Das Spiel fand demnach in Konstantinopel, dem heutigen Istanbul statt und
endete mit einem 1-0 Sieg der Rumänen. In beiden Ländern wurde ja ab spätestens
1905 Fussball gespielt und so war es nicht allzu überraschend, dass es da auch
ein Länderspiel gab. Kurz vor Beginn des Ersten Weltkrieges näherten sich die
beiden Länder, die sich in den Balkankriegen gegenübergestanden sind wieder an,
weshalb es logisch ist, dass damit eine Form der gegenseitigen Entspannung
gefunden wurde.
In Rumänien gilt dieses Spiel als das erste Länderspiel des Königreiches
Rumänien. Die rumänische Mannschaft reiste mit dem Dampfer „Romania“ von
Constantia nach Konstantinopel. Das Spiel fand am „Union Club“ statt, einem
historischen Fussballplatz, welcher ab 1908 auf der ehemaligen Priesterwiese
(Papazin Cayiri) in Kadiköy situiert war. Dort fand auch das erste Derby
zwischen Galatasaray und Fenerbahce Istanbul am 17. Jänner 1909 statt. Heute
ist dieser Platz ein wichtiger Teil im Klubgeschehen von Fenerbahce. Er trägt
heute den Namen Sücrü Saracoglu Stadi. Auch die ersten türkischen bzw.
istanbuler Meisterschaften wurden dort ausgetragen. Glaubt man den zeitgenössischen
Zeitungen sahen damals 4.000 Menschen dem Spiel zu.
Dazu ist zu sagen, dass in beiden Ländern etwa zeitgleich eine
Meisterschaft ausgetragen wurde, im Osmanischen Reich ab 1904, in Rumänien ab
1909. Der erste rumänische Meister war Olympia FC. Diese Meisterschaften wurden
bis 1921 im Pokalmodus ausgetragen. Auch dort waren die ersten Mannschaften von
Ausländern gegründet worden, wie der 1904 gegründete FC Olympia, der von
deutschen Arbeitern ins Leben gerufen wurde. United Ploesti wurde von Briten
und Holländern im Jahre 1909 gegründet. Ab 1921 gab es eine landesweite
Meisterschaft, die um die von Österreich-Ungarn gewonnene Gebiete erweitert
wurde. 1932 wurde die Meisterschaft dann professionalisiert. Durch die
Gebietsgewinne (und vorübergehende Verluste wärend des Zweiten Weltkrieges) kam
es auch, dass der Oradea FC, gegründet als Nagyvaradi AC 1910 sowohl 1948
rumänischer als auch 1944 ungarischer Meister wurde.
In Konstantinopel fand die erste Meisterschaft 1904 statt, der erste
Meister war HMS Imogene FC. Die Mannschaft setzte sich aus Seeleuten des
Schiffes HMS Imogene zusammen und verblieb bis 1909 in der Istanbul Liga.
Gegründet wurde diese Liga von den Herrn James Lafontaine und Henry Pears. In
den ersten beiden Jahren spielten nur „ausländische“ Mannschaften mit, ehe der
eigentliche Vorläufer von Galatasaray 1905/1906 daran teilnahm. Der Name
bedeutet übrigens „Herren von Galata“. Damit war die Universität gemeint. Ali
Sami Yen war einer der Gründer und der erste Präsident von Galatasaray. Die
offizielle Registrierung erfolgte 1912, da es davor keine Registrierungspflicht
bzw. Möglichkeit gab. Daher sind viele Daten aus dieser Zeit jene, die sich die
Vereine selber gaben. Diese erste istanbuler Liga wurde während der
Balkankriege 1912/13 unterbrochen. Dabei lösten sich fast alle „ausländischen“
Vereine wie Imogen FC, Cady Keuy FC oder der FC Moda auf. Bis 1951 gab es diese
Liga, obwohl es seit 1924 eine türkische Meisterschaft gab. 1959 wurde dann die
Süper Lig gegründet.
Ältestes Foto von Galatasaray:
Imperiul Otoman - Regatul României 0-1 (17 aprilie 1914)
Povestea ineditului meci de fotbal din 1914 dintre Imperiul Otoman şi Regatul României | adevarul.ro
İstanbul Futbol Ligi – Wikipedia
SC/ESV Parndorf gegen Favoritner AC
Eine Reise, die ist lustig…..
…..eine Reise die ist schön, wenn wir alle in das Land der Burgen gehn!
Auswärtsfahrt nach Parndorf. Treffpunkt Südbahnhof (die heutige Jugend sagt Hauptbahnhof zu diesem Einkaufstempel mit Gleisanschluß). Am Sammelplatz – Capo Ultra hat die Fahrt organisiert (war dann aber nicht anwesend) – waren ein paar Jugendliche, die sich einen Spaß machten, einen Hund zu ärgern, was die anwesenden Trangler nicht amüsierte. Eigenartiger Beginn. Sollte aber noch lustiger kommen.
Ja nachdem wir dann die Fahrkarten erworben haben, uns mit Getränken und
Rauchwaren versorgten, bestiegen wir den GySEV Waggon und begannen lustig zu
plaudern. Dies mißfiel offenbar einer Dame, die – ich weiß nicht was – im
Waggon machen wollte. Folgerichtig kamen in Parndorf 8 Exekutivbeamte in den
Zug und hielten ihn auf. Wegen was, wissen wir heute noch nicht, weil es uns
niemand sagen konnte. Gut, vielleicht hatten sie Langeweile und wollten sich
die Schönheit des Interieurs des Zuges – es ist ja ein ungarischer und damit
anders ausgestattet – ansehen oder was weiß ich. Gut. Nach kurzem Halt stiegen
wir dann eine Station weiter aus und machten uns auf, beim Penny weitere
Getränke zu ordern. Karli-Bier kalt. Lecker. Zitrone.
Nach viertelstündigem Fussmarsch durch einen bautechnisch etwas tristen Ort
erreichten wir das Stadion. Der ursprüngliche Haupteingang war nicht offen und
so umrundeten wir das Heidebodenstadion und bewunderten das Spieltagsplakat,
ehe wir die Hütte betraten. Im Schatten des Silos – Servicepost für blauweisse
Städter: Das sind Zuckersilos (steht sogar oben) – erlebten wir einen schönen
Sonnenuntergang.
Gut, das Spiel begann (die Leute dort sind eigentlich nett) und Parndorf
versuchte sofort, Tore zu schiessen. Gelang ihnen allerdings nicht, dafür uns
um so besser. Zwei Schüsse, zwei Tore. Der FAVAC führt mit 2-0 beim
Tabellendritten und wir hatten Feierlaune. Hätten wir uns so nie gedacht aber
was weiß man als gelernter Favoritner schon. Unsere Burschen, der Kapitän war
Soppo, hielten gut dagegen, man merkte ihnen aber an, dass sie der große
Rasenplatz ein wenig anstrengte. Torschütze unserer Tore war übrigens Faris
Kavaz. Und es waren schöne Tore. Bis zur Halbzeit konnte Parndorf dann einen
Treffer erzielen, Halbzeit 1-2 aus Sicht der Hausherren.
In Halbzeit zwei gelang es uns lange, dem Druck der Hausherren
standzuhalten, was beiden Mannschaften übrigens durch das äußerst schlechte
Schiedsrichtertrio erschwert wurde (Gut wenn du Eder, Sungur und Oitzl heisst
hast im Leben viel Pech gehabt), doch nach einer Stunde glich Parndorf aus. Der
FAVAC wechselte, um eventuell noch einen Treffer erzielen zu können, das
klappte leider nicht. In der 80. Minute schoss Parndorf dann den nicht
unverdienten Führungs- und damit Siegtreffer, die anschließende Schlußoffensive
der Rotschwarzen wurde nicht belohnt. Eine tolle Partie unserer Burschen wurde
leider nicht belohnt. (Ich weiß Wortwiederholung aber mir ist nichts Besseres eingefallen, da ich schon alt bin. Irgend ein Junger hat vielleicht ein hipperes Wort dafür, das ich noch nicht gelernt habe). Aber wir können mit erhobenem Haupt zurück in den
schönsten Bezirk der Welt fahren. Der Tabellendritte hat sich mehr als nur
anstrengen müssen.
Ein Absatz noch zu den Heimischen: Mit den ULTRAS Parndorf gibt es dort
seit einigen Jahren eine aktive, junge Gruppe, die keine schlechte Stimmung
machte. Vor allem der Trommler könnte in jeder großen Kurve mitmachen – und das
mit (Verzeihung wenn ich falsch liege) so knapp 12 Jahren +/-. Respekt. Die
Lautstärke wird mit zunehmendem Alter auch größer, die Liedauswahl war aber
nicht ganz so übel. Weiter so Burschn. Das Feuerwerk samt Bengalen nach
Spielende war natürlich auch etwas Ungewöhnliches, wird doch in der RLO jeder
trockene Schaß bereits sanktioniert. Und das, obwohl so etwas auch zu einem
Fussballspiel gehört. Aber vielleicht haben die Verantwortlichen im Verband
seinerzeit von ihrer Mama ein Feuerverbot bekommen. „Messer, Schere, Feuer, Licht – sind für kleine Kinder nicht!“ Gut. War jedenfalls eine sehr nette
Angelegenheit. Zur Farbgebung: Der SC/ESV Parndorf ist eine Fusion zweier
Vereine, die Klubfarben waren violett-weiß und grün-weiß und man einigte sich
auf die Kombi Violett-weiss-grün, weil sie die Wappenfarben von Parndorf sind.
Eigentlich sehr fein.
Ja dann kam die Heimfahrt. Wir pilgerten wieder zurück, wobei einige Leute,
die Durst hatten die vorhandene Tankstelle beinhart verfehlten und so durstig
am Bahnsteig standen. Der Zug hatte die zu dieser Jahreszeit übliche Verspätung
von 23 Minuten (was uns entgegenkam, da der nächste erst eine Stunde später –
wenn überhaupt – ging) und so erreichten wir ihn ziemlich bequem. Drinnen
durften wir plaudern, die örtliche Exekutive schaute diesmal nicht vorbei und
so schaukelten wir in Richtung Reichs- und Residenzstadt. Ich stieg dann am
schönsten Bahnhof Niederösterreichs – Kledering – aus und die anderen ULTRAS
fuhren zum Süd- Verzeihung, Hauptbahnhof. Über etwaige Treffen mit besoffenen Ungarn
und Plündertouren breiten wir den Mantel des Schweigens, diejenigen, die dabei
waren wissen worum es geht.
Was mir zu sagen bleibt: Eine geniale Fahrt mit Kultcharakter und eine
Person, die mir noch den Fahrpreis schuldig ist.
Sonntag, 29. März 2026
Favoritner AC gegen Rehberger SC Krems
Staubsaugerultras und viel Pech…..
…..könnte man dieses Spiel auch nennen. Das Spiel lautete Favoritner AC gegen den Kremser SV/Rehberg und sollten an diesem kalten Freitagabend gespielt werden. Zuvor wärmten sich einige der Treusesten noch in einem kleinen Cafe bei Bier und Kräuterlimonade auf. Der Andrang hielt sich heute vollkommen in Grenzen, was auch dem schlechten Wetter geschuldet war, das viele zuhause bleiben ließ.
Aus Rehberg machten sich auch einige Menschen in die Reichs- und
Residenzstadt auf, nennen wir sie „Staubsauger-Ultras“, die zu Spielbeginn
versuchten, mit einem summenden Gesang die Spieler des FAVAC zu verwirren. Die
waren so verwirrt, dass Brooklyn nach drei Minuten ein Tor schoss. Jubel.
Die Stimmung war bei uns nicht schlecht, die Staubsaugerultras bald ruhig
und so ging das Spiel voran. In der 28. Minute erhielten wir den Ausgleich von
den Rehbergern, was die Stimmung aber nur kurzfristig trübte. Mit diesem
Ergebnis ging es auch in die Pause und nach Wiederbeginn versuchten wir, den
Sack zuzumachen und liefen in der 66. Minute in einen Gegenangriff mit Foul und
kassierten das 1-2. Bitter.
Bis zum Spielende konnten wir das Ergebnis leider nicht wirklich verbessern
womit unsere Serie im Jahr 2026 gerissen ist. Blöd aber leider nicht
unerwartet. Am Karfreitag geht es dann gegen Parndorf, gespielt wird um 19 Uhr.
Legen wir denen ein paar Eier ins Nesterl.
Samstag, 14. März 2026
Favoritner AC gegen FC Traiskirchen
Die Giraffe bedankt sich artig….
……oder ein genialer Fussballabend an der Kenner Road.
Es ist wieder Freitagabend und der Favoritner AC spielt daheim. Gegen jenen Verein, dessen Präsident einmal eine parteiinterne Wahl gegen eine Giraffe gewonnen hat. Das hat sie bis heute ziemlich gekränkt und als gute Favoritner, die ja so nett, höflich und menschenfreundlich sind, wollen wir der Giraffe heute Genugtuung verschaffen. Also schnell noch ein wenig in Stimmung bringen, da gibt es – Achtung: Schleichwerbung!!! – so ein nettes kleines Cafe namens City X, wo das Bier gut und die „Kräuterlimonade“ excellent ist. Gut. Der erste Teil ist hervorragend gelungen.
Vollkommen rechtzeitig erreichte man den Platz, begann noch ein Bier zu
trinken, beflaggte den Zaun und harrte der Dinge, die da kommen sollten. Es
waren diesmal gar nicht so wenige Leute vor Ort, man sah sogar einen
Niederösterreicher mit einem blauweißen Schal, möglicherweise aus Traiskirchen,
der auf die Gegentribüne ging. Das ist ja eh so ein Treppenwitz, dass in einem
„roten“ Ort der örtliche Fussballverein „blau“ ist. Humor muss man haben.
Vor allem dann, wenn man nach vier Minuten bereits in Rückstand gerät und
nicht so genau weiß, warum. Auch die Giraffe war verblüfft. Noch verblüffter
waren wir, als es nach 19 Minuten 0-2 steht. Was zum Kuckuck ist da los? Das
darf doch nicht wahr sein. Wir benötigten bis kurz vor der Pause, um ein Tor
aufzuholen und den Schock zu verdauen. Also Pausenstand 1-2.
In Halbzeit zwei drückten wir dann auf den Ausgleich, er gelang zunächst
aber nicht. Also mussten wir mehr und lauter supporten und peitschten die
Burschen voran. Ein Traiskirchenspieler verlor in der 81. Minute aufgrund des
andauernden Supports die Nerven (oder man hat ihm nicht gesagt, dass die Seiten
gewechselt wurden) und schoss den Ball mustergültig ins eigene Tor – 2-2.
Perfekt. Klares Eigentor. Jetzt noch das 3-2 und die Sache ist gegessen. Und
die Traiskirchner machten uns auch diesen Gefallen: Nach einem Foul im
Strafraum durch Felber (Der Felber machts selber) bekamen wir einen Elfmeter
zugesprochen. Unser Faris Kavaz schickte den Tormann in die linke Tormannecke
und schoss selbst folgerichtig in die andere Ecke. Jubel, Trubel, Heiterkeit.
Zwei Minuten später, wir zählten die 99. Minute, war Schluss.
Ja und der Rest bleibt dort wo er hingehört. Am Platz.
Mittwoch, 11. März 2026
Unglaubliche Fussballgeschichten
REPUBLIKA ZABJELO
1991 gründeten Schüler im gleichnamigen Stadtteil von Podgorica (ex-Titograd) eine Mikrorepublik, um gegen den Hass und Krieg im sterbenden jugoslawischen Staat eine humoristische, kreative und manchmal auch satirische Note entgegenzusetzen. Es gibt eine NGO desselben Namens, die das Ziel hat, diese fiktive Mikronation zu fördern. Mit Radiosendungen auf „Radio Skadar“, Graffitties oder Sponsoring wird diese Republik beworben. Mittlerweile gibt es auch einen Film „Zlatne caklje“ und das AVIFest. Der Fussballklub FK Zabjelo, der in der dritten montenegrinischen Liga spielt hat auf manchen Trikots ebenfalls das Zeichen dieser Republik.
Der Verein wurde 1962 als FK Tara Titograd gegründet und war in seiner
bisherigen Laufbahn eher bescheiden in den unteren Ligen tätig. Bei seiner
Gründung war er die Betriebsmannschaft der größten jugoslawischen
Transportgesellschaft namens Tara. So berichtet es das Internet, ob das stimmt
weiß ich nicht. Jedenfalls waren sie nicht das kraftvolle Team, das sie
darstellen sollten. Deshalb wurden sie im Jahr 1970 in FK Zabjelo umbenannt.
Sie erreichten zwar zweimal die Erste montenegrinische Liga, hielten sich dort
aber nie lang. Aktuell spielen sie in der dritten Liga. Eigentlich ist mir
dieser Verein nur deswegen aufgefallen, weil ich mich beim Durchsehen von
bunten Bildern im weltweiten Netz gewundert habe, warum ein Verein, der ein
rotweisses Wappen hat mit einer Fanszene ausgestattet ist, die grünschwarze
Transparente und Schals hat. Und dann kam das obenstehende dabei raus.

















































