Sonntag, 31. Mai 2026

Aus der Serie: Rotschwarze Vereine International

 SV Lippstadt 08

 


Der rotschwarze Verein, aktuell in der Oberliga Westfahlen tätig ist eine Fusion der beiden Vereine Teutonia Lippstadt, gegründet  im März 1908 und Borussia Lippstadt dessen Gründungsdatum mit 24. März 1908 angegeben wurde. Anfang 1997 schlossen sich beide Vereine zum SV Lippstadt 08 zusammen. Beide Vorgängervereine mussten nach dem Krieg den Spielbetrieb einstellen (nachdem sie sich zu Beginn des 2. Weltkriegs noch mit dem Luftwaffenverein zusammenschließen mussten) und wurden neugegründet. Von daher hat es durchaus Tradition, dass sie sich dann zu einem Verein zusammenschlossen. Der SV Lippstadt spielte in der damaligen Oberliga Westfahlen (5. Leistungsstufe) und konnte 2008 in die Regionalliga (4. Leistungsstufe) aufsteigen, in der die Mannschaft bis 2014, trotz finanzieller Turbulenzen verblieb. Aktuell spielten sie nach dem unglücklichen Abstieg wieder in der Oberliga.

 


Die wohl berühmtesten Spieler aus Lippstadt sind Karl-Heinz und Michael Rummenigge.

 

Mit dem BLOCK LP und den LOS ALIADOS (Die Verbündeten) hat Lippstadt eine für deutsche Verhältnisse kleine, aber sehr feine Fanszene, die den Verein überall hin mitbegleitet.

 





Wochenendrückblick

 Was für ein Wochenende……

 


….war dieses zurückliegende. Am Freitag spielte der FAVAC gegen den SV Gloggnitz und schlug ihn mit dem unfassbaren Ergebnis von 4-0. Gloggnitz reiste als neuer Meister der Regionalliga Ost an und für uns ging es um Alles oder Nichts. Sprich: Hätten wir nicht gepunktet, wären wir vermutlich abgestiegen, da die Union Mauer erst am nächsten Tag gegen den Tabellenvorletzten Retz spielen würde. Aber wir haben unsere Hausaufgabe mehr als nur gemacht und erwarteten jetzt das Spiel der Mauer. Und da geschah das zweite Unglaubliche: unter den Augen mehrerer ULTRAS FAVAC verloren sie mit 1-2 daheim gegen Retz. Wahnsinn! 



Wir waren gerettet, da Mauer in der letzten Runde pausiert und wir nicht mehr einzuholen sind. Egal wie das letzte Auswärtsspiel – ausgerechnet gegen Retz – auch ausgehen würde. Wenn man jetzt meint, das war alles – Nein, war es nicht! Am Sonntag konnte unsere 1b Meister der 1. Klasse werden und somit in die Oberliga aufsteigen. Das Spiel findet in der Kennergasse statt, Gegner ist ASK Torpedo 03. Und was glaubt ihr ist passiert: Richtig: Wir sind Meister! Mit 3-0 gewannen wir gegen Torpedo 03 (sic!). Ein besseres, wahnsinnigeres Wochenende gibt es wohl kaum. Ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern. 



Samstag, 30. Mai 2026

Die Mauer ist weg

Der FAVAC bleibt in der Regionalliga Ost. Union Mauer verliert daheim sein letztes Pflichtspiel der Saison mit 1-2 und kann den FAVAC nicht mehr ein- bzw. überholen. Damit sind die Favoritner auch nächste Saison wieder in der dritthöchsten Spielklasse. Ein Riesendank gebührt neben den Spielern unserem Trainer Herbert Gager, der das Unmögliche geschafft hat. Er übernahm den FAVAC, der am Tabellenende war und führte ihn zurück auf die Siegerstraße. Vor allem die Frühjahrssaison war legendär, wir konnten gegen fast alle Titelkandidaten voll punkten und schafften so verdientermaßen den Klassenerhalt.

NUR DER FAVAC!


P.S.: verliert die Vik die letzten beiden Spiele, so können wir - ein Sieg in Retz vorausgesetzt - auch noch überholen. 

P.P.S.: "Der Anwalt schaut den LAC!" - Der musste sein. 

Favoritner AC gegen SV Gloggnitz

 


Eine besondere Geburtstagsfeier.....

....oder wie der Favoritner AC den Meister Gloggnitz aufs allereleganteste panierte.

 


Es war wieder einmal so weit: Der FAVAC spielt zuhause gegen Gloggnitz. „A Mätsch“ wie ma so schön sagt. Aber es ist ein besonderes: Verlieren wir, sind wir quasi abgestiegen, gewinnen wir, muss die Union Mauer am nächsten Tag gewinnen, um vor der letzten Runde noch eine Chance zu haben, in der RLO zu bleiben. Blöderweise für sie schauen sie die allerletzte Runde zu, da sie dann ihr Pulver verschossen haben, sprich in der letzten Runde aussetzen. Dank TWLE spielen wir ja mit 17 Vereinen. Dies nur als kurze Anmerkung für all jene Leser, die mit den Blödheiten des österreichischen Fussballs nicht so firm sind.



Zurück zum Spiel und Gloggnitz: Eine Industriestadt in Niederösterreich mit langer Fussballtradition, die es heuer geschafft hat, sich den Titel zu sichern. Dabei war der FAVAC nicht ganz unbeteiligt, hat er doch in der Rückrunde die direkten Konkurrenten Oberwart, Leobendorf, Horn und den SV Donau schlagen können. Natürlich nicht ganz uneigennützig, denn wir brauchten die Punkte. Gleich vorweg: Gloggnitz hat sich ganz artig und voll sportlich dafür bedankt. Respekt und hoffentlich auf ein Wiedersehen in der nächsten Saison.

Wir versammelten uns vor dem Spiel, weil jemand die tolle Idee einer Choreografie hatte. Mit Klopapierrollen, obwohl der Zahni gar nicht da war, aber gut. Ist ja recht hübsch anzusehen, wenn man etwas in die Luft wirft. Gelang auch recht gut. Eingekleidet in unser neues Outfit begannen wir dann auch schnell mit unseren weltberühmten und im ganzen Universum bekannt einzigartigen Gesängen, die die Mannschaft schwer motivierten. Mit der Zielgenauigkeit war es in der ersten Halbzeit noch nicht so und deswegen war das Anfangsergebnis auch der Halbzeitstand.





Macht aber gar nichts, denn wir haben noch 45 Minuten und spielen auf „unser“ Tor. Und die Mannschaft kam auch richtig, richtig gut aus der Kabine und versuchte alles, das Runde ins Eckige zu bekommen. Klappte leider nicht so wie geplant, aber wir sind das Warten ja gewöhnt. Inzwischen feierten wir die Mannschaft weiter und in der 70. Minute erlöste uns Mansur Kerime mit dem 1-0. Jubel, Trubel, Heiterkeit. Jetzt nur nicht schleißig werden, damit wir uns nicht selbst um die Früchte des Sieges bringen. Borisz Grozdic nahm sich das zu Herzen und erzielte in der 75. Minute das 2-0. Na geht doch. Perfekt.


Es kam aber noch viel besser: Quasi in den Schlussminuten erzielten unser Brooklyn das 3-0 und Faris Kavaz sogar in der Nachspielzeit noch das 4-0. Bumm! Was ist da los fragt sich der geneigte Favoritner? Wir panieren den Meister mal eben so mit 4-0? Oida! Feine Sache.

Diesen Sieg ließen wir noch ein wenig überstrahlen, ehe es dann an das verdiente Feiern ging. Jubel!

NUR DER FAVAC!

 



P.S.: Sollte die Union heute nicht gewinnen können wir gleich mal weiterfeiern, ansonsten machen wir den Klassenerhalt halt in Retz fix. Nettes Städtchen, guter Wein und ja. Wir werden dort gewinnen.

Danke nochmal an Alle, die vor Ort waren, Grüsse gehen nach Ulm.



Freitag, 15. Mai 2026

Favoritner AC gegen SC Neusiedl

 


Favoriten rasiert die „Schüfschneida“

 

Der Favoritner AC hat Heimspiel gegen die Jungs aus dem Burgenland, genauer aus Neusiedl am See. Also alle hin und den Burschn dabei zusehen, wie sie die Schüfschneida rasieren. Manche hatten es nah, andere wieder ein bischen weiter, aber wir konnten alle rechtzeitig die Kennergasse betreten und die Geburtstagsfete von Sarah mitfeiern. Mit Ehrenankick – eh klar. Alles Gute zum Geburtstag.



Die angedachte Klopapierchoreo musste mangels Planungssicherheit leider ausfallen, trotzdem gab es von Minute 1 an volle Stimmung. Und die Burschn machten es gar nicht so schlecht, lediglich das Zielwasser fehlte noch ein bischen. Immerhin – unsere Gesänge erschallten durch ganz Favoriten, Danke noch an den Bregenzer, der hier zeitweise den Vorsänger machte. Es waren halt gestern so viele liebe alte Gesichter am Platz, da muss man zwangsläufig ein bisserl miteinander tratschen. Oder Spielstände am Handy abchecken, was nicht ganz unwichtig ist. Egal. Die Stimmung passte bis zur Pause leider nicht zum 0-0, da hätt schon ein bisserl mehr gehen können. Am Platz natürlich.


Gut, die Pause wurde auch irgendwie umgebogen und wir freuten uns auf Halbzeit Zwo. Der FAVAC kam wieder gut aus der Kabine und begann sein Spiel aufzubauen. Leider hielt die Neusiedler Abwehr und so machte sich schon so manches banges Gefühl breit. Wir müssen schließlich gewinnen. Diesen Auftrag der Fans nahm Faris Kavaz sehr ernst und netzte einen Freistoß in der 61. Minute souverän ein. Tor. Eine zentnerschwere Last fiel ab, wir führen. Jetzt gehts richtig los. Vor allem Faris Kavaz war kaum zu halten und erzielte zehn Minuten später dann das vielumjubelte 2-0. WE ARE FAVAC!



Den Schlusspunkt setzte in der 90. Minute noch unser Brooklyn Barataud und bescherte uns einen netten Fussballabend. „Gwunna hamma, Siega samma, eeeooeeeh!“ Der Rest war dann Jubel, die Akklamation unseres Trainers Herbert Gager und die Einnahme vieler kühler Getränke. Manche am Platz, manche in der k.u.k Kolonialbahn zurück nach Deutschwestungarn. Es war mir ein Volksfest.

NUR DER FAVAC!

 


P.S.: Ein lustiges Gschichtl von unseren Konkurrenten aus Hernals möchte ich Euch auch noch erzählen: Die haben ja ein superduper neues Stadion bekommen, also sie dürfen dort spielen, gehören tut es der Stadt Wien. Soll heissen, es gelten ÖFB Regeln beim Einlass. Und da haben sich diese Schlaumeier (wer auch immer das war) einen Einlassregelkatalog einfallen lassen, um die Horden mordender, plündernder WSC-Hooligans endlich in den Griff zu bekommen. Keine Rucksäcke, die größer als A4 sind zum Beispiel. Also du darfst ein Blatt Papier mitnehmen, es darf aber nicht zu groß sein. Keine Fahnenstangen, keine Trommeln. Die Trommeln darfst deshalb nicht mitnehmen, weil rundherum ein Wohngebiet is und die Bobos dort ned gestört werden dürfen, wenn sie ihre veganen Wasauchimmer auf den Grill legen und dazu laktosefreies „Bier“ trinken. Das der Fussballplatz, den es an dieser Stelle immerhin schon seit 1904 gibt älter is als alle Häuser is wurscht. Auch dass auf einer Seite ein Friedhof ist – pomale. Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass der Ernst Happel etwas gegen Stimmung hat. Aber gut. Es gibt in Wien nix, was ned gibt.



Dienstag, 12. Mai 2026

SV Oberwart gegen Favoritner AC

 Mal aus fremder Feder: 

 


Wir schreiben Freitag, 8.5.2026. Der FavAC muss nach Westungarn ins schöne Oberwart.

 

Für uns Fans - ULTRAS und Anhang standen zwei 7er-Busse bereit. Mit jeder Menge Bier, Jägermeister, Chips, Mannerschnitten, Schlümpfe und ganz viel Motivation - der Abstieg MUSS noch unbedingt verhindert werden trat man den schweren Gang nach Oberwart an.

 


Auch die Fahrer unserer Minibusse konnten wir für das Spiel begeistern. 2 Minuten, bevor wir das Ziel erreicht hatten, musste noch ein Mitfahrender mit Mickey-Mouse-Blase austreten.

Wir betraten den Ground - unsere Plätze wurden natürlich nahe der Kantine auf der großen Tribüne bezogen. Was auffiel war, dass fast jeder der Besucher mit einer Schnitzelsemmel zurückkam.

 


Man überzeugte sich selbst und von der angebotenen Getränke- und Speisekarte waren nur die Schnitzelsemmeln vorhanden.

Egal - wir Rote Teufel gaben von Minute 1 an Vollgas, versuchten, unser Team trotz der Schwere der Partie bestmöglich zu unterstützen. Doch leider bekamen wir in der 1. Halbzeit 2 Gegentore. Unsere Mannschaft fand auch Chancen vor, doch man war vor dem Tor zu harmlos.

 


Zur Pause kamen dann etwa 10 Oberwart-Kids mit einer riesigen Trommel daher und bezogen ihren Platz oben auf der Tribüne. Wir begannen die zweite Halbzeit mit einem Mix aus Support für unsere Mannschaft und unserer Forderung nach Pommes. Bevor die Oberwarter Kantinenbetreiber plötzlich ab der 60. Minute auf einmal Pommes zur Verfügung stellten, platzierten sich die jungen Oberwart-Supporter plötzlich direkt hinter uns, warum auch immer.

 


Wir organisierten uns natürlich endlich unsere Pommes - teilten diese auch mit den jungen Supportern hinter uns und wir supporteten unser Team und die nunmerigen Pommeskids ihr Team. Natürlich waren wir dank unseres Durchschnittsalters klar lauter.

Die Oberwarter erzielten in der 2. Halbzeit noch 2 weitere Treffer, wir erzielten kurz vor Spielende doch noch unser Tor, dieses war aber leider nur mehr Ergebniskosmetik. Nach dem Spiel bedankte sich noch unsere Mannschaft für den Support, die Oberwart-Zuschauer bedankten sich bei uns, dass wir da waren, sagten Danke, dass wir die Supporterkids nett freundlich behandelt haben.

Hoffentlich können wir die Liga halten - es wäre nicht nur sportlich schade, wenn wir in die Stadtliga runter müssen, auch viele, leiwande Auswärtsfahrten gäbe es dann für unsere Roten Teufel nicht mehr.

Die Rückfahrt verlief ruhig und man erreichte um etwa 23:00 Uhr wieder Sankt Favoriten. Eine Auswärtsfahrt mit Support, Bier, Pommes, super Publikum, super Busfahrern ging wieder einmal viel zu schnell zu Ende. Man sieht sich, Dienstag beim Stammtisch - spätestens Freitag in der Kennerroad. 

 


NUR DER FAVAC!

Samstag, 2. Mai 2026

Favoritner AC gegen SV Donau

 

Neunzehnhundertzehn.......

 

....Neunzehnhundertzehn, Neunzehn, Neunzehn, Neunzehnhundertzehn!

 


Es war ein Duell der Mannschaften mit vielen Parallelen: zum einen ist da mal das Gründungsdatum, 1910. Sowohl der FAVAC als auch die SV Donau (bzw. der Vorgänger Olympia) sind in diesem Jahr entstanden. Die einen in Favoriten, die anderen (zunächst) in der Leopoldstadt. Beide Mannschaften spielen auf dem zweiten Fussballplatz ihres Vereinsbestehens, der FAVAC hatte ja bis 1915 die Steinmetzwiese als Heimplatz, ehe er nach Jahren der Entbehrung 1921 die Kennergasse bezog. Die SV Donau (bzw. Olympia) begann im Zweiten Bezirk (etwa auf Höhe des heutigen Elektra- pardon Rapid Akademieplatzes) mit dem Kicken, ehe sie 1926 nach einem Zusammenschluß mit dem Kaisermühlener AC auf den heutigen Platz kamen. Der übrigens auch 1921 errichtet wurde. Dem Vernehmen nach hat man bis heute gewisse Probleme mit den uralten Bäumen rund um den Platz, das kann aber auch ein blödes Gerücht sein.

Und dann sind da noch die Farben: beide haben Schwarz mit einer Zusatzfarbe gewählt, der Favoritner AC das hübsche Rot, die SV Donau das Königsblau. Böse Zungen könnten behaupten, es wäre wie AC Milan gegen Inter Milano. Ist es natürlich nicht, denn WIR verstehen  uns.



Der Fussballabend am Tag der Arbeit begann schon bei der Anreise. Zunächst kämpfte man sich durch eine Menschenmenge in die Untergrundbahn die bummvoll war und als man ausstieg, hörte man schon die Gesänge der Gästefans. Natürlich wurden die Gesänge höflichst erwidert und spätestens jetzt war allen Favoritnern klar: „Heit wird a Mätsch gspüt!“ Die Wiederholung dieser akustischen Ankündigung wurde auf der Straße perfekt erledigt. Jetzt wissens alle. Punkt.

Also auf den Platz gekommen und schon die erste feine Überraschung: Ein sehr rühriger Belgier (Belgische Pommes, wir wollen belgische Pommes) hat uns edle Kopfbedeckungen organisiert und so waren wir gut behütet für diese entscheidende Partie.



Die Jungs vom SV Donau platzierten sich neben uns und so versprach es ein toller Fussballabend mit viel Gesang und Getränk. Perfekt. So muss Fussball gehen, Rivalität ja, Respekt ja, Hass NEIN. Wir lieben schließlich alle das schönste Spiel der Welt.

Also nachdem wir die üblichen „blöden“ Fotos gemeinsam gemacht haben, ging es ans Spielen. Von Beginn weg war es sichtbar, dass der Favoritner AC die Punkte dringendst braucht. Unterstützt wurde die Partie von den lautstarken Gesängen der beiden Fangruppen, die sich auch auf den größten gemeinsamen Nenner einigen konnten: NEUNZEHNHUNDERTZEHN.



Die SV Donau erwischte den besseren Beginn und ging nach 17 Minuten in Führung. Schaß, dachte sich der gelernte Favoritner, des wird hoat. Aber ned unmöglich, denn in der 24. Minute glich Faris Kavaz zum 1-1 aus. Alles wieder auf Null gestellt, um es so zu sagen. Zehn Minuten später grätschte dann der Donautormann den Stürmer um – es gab Elfmeter, der wiederum von Faris Kavaz verwandelt wurde. Na das war schon besser. Donau drängte auf den Ausgleich, doch kurz vor der Pause fiel dann das vielumjubelte 3-1 durch Patryk Ciez. Und dann war Pause.



In der Pause wurde der für uns unglaubliche Spielstand ein wenig erörtert, einerseits sind wir natürlich froh über diese Führung, andererseits könnts halt gegen einen anderen Gegner sein, den wir ned mögen. Tja.

Nach der Pause ging das lustige Supporten beider Mannschaften weiter, der FAVAC spielte jetzt etwas auf Konter, was einige Male fast schief gegangen wäre, hätten wir nicht Patryk Ciez, der in der 60. Minute das vielumjubelte 4-1 schoss. Wahnsinn. Ein perfekter Abend für ihn. Es kam aber noch besser: Trainer Herbert Gager tauschte in der 73. Minute Kenny – wie heisst der nochmal – Schincariol ein, der sich dreizehn Minuten später, nämlich in der 86. mit dem 5-1 dafür bedankte. Jetzt ist bei uns nur noch Jubel.




Nach Abpfiff gab es noch mehr als verdiente „Herbert Gager“ Rufe für unseren Trainer, der in seiner Amtszeit Unglaubliches geschafft hat. Aus einem spielerischen Sauhaufen formte er ein Team, das an guten Tagen Jeden schlagen kann. Hätten wir ihn nur schon von Anfang der Meisterschaft an gehabt – wo wären wir jetzt tabellarisch?

Der Rest war nur noch feiern.

 


NUR DER FAVAC!

P.S.: Ein riesiges Dankeschön geht nach Kaisermühlen, Burschen ihr wart großartig und wir hoffen, dass wir noch viele weitere gemeinsame Spiele erleben. Top. Danke.