Samstag, 24. Januar 2026

Favoritner AC - St. Margareten Testspiel

 How much is the fish?

 

 


Wir haben gegen St. Margareten im Burgenland getestet. Dieselbe Liga wie Halbturn, nur ein bisserl besser. Ausserdem war es 12 Uhr Mittags und damit waren alle hungrig. Unsere ein bisserl mehr also gewannen wir 3-1. Aber der Reihe nach:

 

Um Punkt 12 Uhr versammelten sich 52 Zuseher, zwei Lieferwagen und 17 Autos am Platz um die rotschwarzen Burschen spielen zu sehen. Schnell unseren Platz freigeschaufelt, das Eis war ja noch von letzter Woche, die Schaufel, die der Verein zur Verfügung gestellt hatte auch und so konnten wir uns eine Schneise in das Eis ziehen. Einer unserer Berufsalkoholiker hatte noch ein bischen Bier mitgenommen, zwei andere waren noch Eisfischen und haben das Wappentier dieser Partie mitgenommen. So kann Fussball sein.

 

Favoriten hoid!

 


In Favoriten sind Fische ja nicht so oft zu finden – im Gegensatz zu vielen anderen Tierchen die hier so ihre Kreise ziehen. Zum Beispiel jene, die mit viel „Tatütata“ und blauem Licht, damit man sie erkennt herumgurken, was heute hier am Beginn des Spiels oft der Fall war und unsere wissenschaftlich-politischen Diskussionen erheblich störte. Dann gab es noch die komische „Ich tausche einen roten Lieferwagen gegen einen weißen Lieferwagen ein“ am Spielfeldrand, alles Ablenkungsmanöver, die nur dazu dienten, unsere Mannschaft vom Toreschiessen abzulenken. Klappte allerdings nur sehr begrenzt. Auch wenn St. Margareten mit 1-0 in Führug ging. Danach spielte nur noch der FAVAC, die Gäste versuchten einiges, das allerdings nicht so recht klappte. Auch die Hilfe des Schiris half den Burgenländern nicht allzu viel, schlussendlich siegten wir mit 3-1 wobei ein „Abseitstor“ nur vom Schiri, der meilenweit daneben gestanden ist als solches anerkannt wurde. Soll so sein. Ist halt peinlich aber was will man von türkis gewandeten Spielleitern schon erwarten. Der war wohl noch vom Merkosur-Abkommen traumatisiert.

 


Egal. War ja nur ein Testspiel. In der Meisterschaft wären solche Schiris zwecks Expertisen wohl nicht anerkannt worden.

 

Ahja, und dann gabs noch den Fisch. Er durfte das ganze Spiel über mit zuschauen und den Sieg des FAVAC bejubeln. Flossen hoch!

 


Die 1b durfte sich dann auch noch versuchen, gegen Matzen gab es ein 1-1 und unser Fisch schaute sich auch diese Partie noch an, ehe er in die Mägen der anwesenden ULTRAS wanderte. Hintergrund ist, dass er so die gesammte Frühjahrsmeisterschaft kostenfrei anschauen kann.

 






NUR DER FAVAC!

Mittwoch, 21. Januar 2026

Favoritner AC - ASK Eggendorf Testspiel

 

Dunkel wars….

…das Flutlicht helle,

als die Mannschaft blitzesschnelle

langsam auf das Spielfeld rutscht!

Draussen schwitzten Menschen frierend,

schweigend lustig Lieder singend.

 


Der Favoritner AC spielte gegen den ASK Eggendorf und wir freuten uns auf eine weitere Partie Eisrutschen. Wir wurden nicht enttäuscht. Insgesamt 10 Tore sahen wir bei diesem Testspiel, neun davon erzielte der Favoritner AC, eines durften die Gäste beisteuern.



Exakt 37 Zuseher, 1 Lieferwagen und 22 PKW wollten dieses Spiel anschauen, dazu noch zwei Verrückte, die bei offenem Fenster und in kurzen ‚Ärmeln kiebitzten. Wir haben uns schon überlegt, aus unserem Holzvorrat im Container nicht ein kleines Feuerchen zu machen. Wenn wir von jedem Auto 1 Liter Benzin bekommen, gäbe es ein schönes Winterfeuer. Wir haben uns dann aber irgendwie – keine Ahnung warum – dagegen entschieden. Vielleicht weil wir grundsätzlich faul sind.



Während des Spiels ließen wir auch das Afrika-Cup-Finale Revue passieren, wo ja die marokkanischen Ersatzspieler/Funktionäre andauernd versuchten, das Handtuch des senegalesischen Tormannes zu fladern und stellten dabei fest, dass ein Gästespieler dafür eine sensationelle Lösung gefunden hatte: er trug das Handtuch des Tormanns auf dem Kopf. Genial.

Auch die Frage, ob es vom AMS sinnvoll ist, einen Berufsalkoholiker als Lagerarbeiter zu vermitteln konnte nicht abschließend beantwortet werden. Dafür waren wir uns einige, dass bei den Rutscheinlagen unsere Burschen eindeutig die besseren Haltungsnoten hatten.



Als das Bier dann aufgrund der langsamen Trinktechnik einiger einen Eisfilm bekam pfiff der Schiedsrichter glücklicherweise ab und beendete diesen Hochgenuss an fussballerischer Kunst.



Die Kunst verfolgte mich aber noch weiter und ich kam auf dem Weg zu Omnibus noch an der „Kulturmeile Favoriten“ vorbei, die derzeit in der Klausenburger Straße zu finden ist. Diese Wanderaustellung wird heuer in ganz Favoriten auftauchen. Es lohnt sich, sie zu besuchen.

 

Wie auch immer: „Es gibt kein Bier in Teheran, es gibt kein Bier!“

Koid woas.

NUR DER FAVAC!

Samstag, 17. Januar 2026

Unser nächster Testspielgegner am Dienstag

 ASK Eggendorf

 


Eggendorf, in der Nähe von Ebenfurt gelegen ist ein netter kleiner Ort mit rund 5000 Einwohnern, dessen Verein in der Gebietliega Süd/Südost spielt. Dor belegen sie nach der Herbstrunde den 4. Tabellenrang. Der Ort selbst ist 1292 erstmals urkundlich erwähnt worden und wird derzeit von einem SPÖ Bürgermeister regiert. Das schlägt sich auch im Vereinsnamen nieder: ArbeiterSportKlub Eggendorf. Knapp nach dem Ersten Weltkrieg im Jahre 1921 gegründet war der größte sportliche Erfolg der Eggendorfer die Meisterschaft der NÖ Landesliga 1972/73. Die Rotweißen tragen ihre Spiele auf einem Kunstrasenplatz ohne Flutlicht aus, was die Partie gegen uns vielleicht etwas interessanter machen wird als gegen die Halbturner. Aber was weiß man schon. Im Sommer, genauer gesagt am 4.7.2025 trafen wir im Rahmen eines Testspiels schon einmal in Eggendorf aufeinander, damals gewann der FAVAC mit 5-3. Okonkwo, Becirevic, Decker und zweimal Vujovic waren damals unsere Torschützen. 




Freitag, 16. Januar 2026

Favoritner AC - USV Halbturn Testspiel

 



Es geht wieder los……

 

…..mit Fussball. Das erste Testspiel stand auf dem Programm und wir empfingen auf unserem Favoritner Eislaufplatz die Mannen aus Halbturn. Diese romantische Ortschaft liegt im Seewinkel und ist durch sein hübsches Scloß bekannt. Gleich hinter der Grenze liegt der noch hübschere ungarische Ort Albertkaczmerpuszta, einst ein Gestüt im Besitz von Herzog Albrecht von Sachsen. Das Schloß Halbturn hingegen gehörte dem Hause Habsburg. So, genug Geschichte für heute.

 


Der USV Halbturn kam ohne nennenswerte Fans nach Wien was überraschte, haben sie doch eine sehr junge, kleine Crew, die sie üblicherweise unterstützten. Uhrzeit und Wetter mögen da allerdings eine Rolle für das Fernbleiben gespielt haben. Wir waren mit einer nicht allzukleinen Crew am Start wie der gelernte Piefkehopper zu sagen pflegt und so versammelten sich immerhin 60 Zuseher am Platz um die Rotschwarzen anzugucken. Und den neuen Torhüter, da Stevo zu Weihnachten in die Torhüterpension gegangen ist. Deshalb noch einen Riesendank an unsere Legende.

 


Zum Spiel:

 

Es war eine Bewegungseinheit auf rutschigem Grund, unsere Burschen kamen mit den Verhältnissen besser zurecht und zeigten einige wirklich schöne Kombinationen, die in drei Toren mündeten. Almer Softic in  Minute 34, Matej Milicevic in Minute 37 und Patryk Ciez in Minute 90 waren die glücklichen Schützen, die in die Maschen trafen. Von Halbturn kam nichts nennenswertes zu vermelden. Verletzungen gab es auch nicht und so konnten wir das als netten Freitagabendkick ansehen.

 


Danach ging es noch kurz in die Kantine.

 

Dienstag ist der ASK Eggendorf bei uns zu Gast. Geschenke wirds aber keine geben.

 

NUR DER FAVAC




Donnerstag, 8. Januar 2026

Wir testen wieder einmal.....

 Testspiele FAVAC Frühjahr 2026:


16.1., 18:30: FAVAC - Halbturn

20.1., 19:00: FAVACEggendorf

24.1., 12:00: FAVACSt. Margarethen

31.1., 14:00: Slovan HACFAVAC

  7.2., 16:00: FAVACSC Sopron

10.2., 18:30: FAVACWienerberg

14.2., 17 :15: Gleisdorf – FAVAC

27.2., 19:30: SC KilbFAVAC

Freitag, 21. November 2025

Favoritner AC gegen SC Retz

 Salat Nummer 5…….

 


 

…….und das Ende des Dealers.

 

Es ist wieder einmal Freitagabend, der FAVAC spielt und so pilgerte man dorthin, um die Burschn zum Sieg zu brüllen. Heute Abend waren die Gäste aus Retz (in der Monarchie das Zentrum der Schweinezucht) in der Kenner Road und hatten sich in schickes Salatgrün gewandet. Ideal um sie auch richtig anzusprechen. Also gut. Der FAVAC begann stark und kam schnell zu einem Tor, welches bejubelt wurde. Unser „Alexa“ hat es geschossen und wir haben uns schnell erinnert, was Alexa alles kann. „Alexa schiess ein Tor”. Erledigt.

 


Leider war der laufende Salat unfreundlich und erzielte noch in der ersten Hälfte drei Tore, was uns nicht wirklich jubeln ließ. Nicht einmal „Reneeee“ konnte da Abhilfe schaffen. Ausserdem wars arschkalt und der Alk schlug nicht so an. Blöd.

 

Dafür gab es die geilste Pausenshow, die ich je auf diesem Platz gesehen habe: sieben blaugewandete Sicherheitswachebeamte kamen im Gänsemarsch herein um schnurstracks auf die Tribüne zu gehen. Dort war der Retzer Dorfdealer aufgeflogen, weil er seinen „Shit“ unbedingt in Favoriten anbieten wollte. Junge, wir haben Zeug, von dem hast du noch nie gehört. Egal. Unter dem Jubel der wetterfesten Fans gab es eine Durchsuchung, eine Polizistin suchte mit ihrer Handytaschenlampe den Boden ab – ich würde zum Ankauf einer stärkeren Taschenlampe anraten – ehe die ganze Karawane wieder Richtung Ausgang wanderte. Samt Dealer. In Retz wird das ein schlechtes Wochenende weil dort jetzt alle auf Entzug sein werden.

 


Als Manöverkritik zur Pauseneinlage sei gesagt, dass die Damen und Herren Exekutivbeamte das nächste Mal bitte dramatischer auftreten sollen. So mit Sturmgewehren quer über den Platz oder Abseilen vom Hochaus – irgend so etwas in der Art. Auch ein gefährlicher kläffender Polizeihund kann das nächste Mal ruhig mitgenommen werden. Es war ja für den Anfang okay aber das nächste Mal bemühts Euch bitte ein bisserl mehr. Gut.

 


Die Retzer – das merkte man in Halbzeit Zwei ziemlich deutlich – waren durch die Verhaftung ihres Dealers einigermaßen geschockt und plötzlich spielte nur noch der FAVAC. „Alexa schiess ein Tor” – wurde nach einer Stunde pflichtschuldigst erledigt und dann drückten wir auf den Ausgleich. Mehrere Sitzer wurden vergeben, ehe in Minute 93 dann der erlösende Torjubel über die Lippen kam. 3-3, was für eine Partie.

 

Geknickt ging Salat Nummer 5 vom Feld, tja zu früh gefreut. Blöd.

 


Der Rest des Abends war dann nur noch Party. Wer dabei war weiß es. 

NUR DER FAVAC!

Samstag, 8. November 2025

Favoritner AC - SV Leobendorf

 Die Ritterfestspiele der Burg Kreuzenstein….

 


……oder auch „Reneeee…..!“

 

Fussball am Freitagabend in Favoriten, genauer gesagt in der Kennergasse 3. Der SV Leobendorf, besser bekannt als „FC Burg Kreuzenstein“ war zu Gast in Favoriten. Wie es natürlich so ist, war es arschkalt und so kam nur eine angenehm geringe Anzahl an Fans auf den Platz um nachzuschauen, ob wir dem Tabellenführer ein Haxl stellen können. Der Anfang war zäh, vermutlich auch deshalb, weil die Sangesfreudigkeit der ULTRAS ein wenig ausbaufähig war und so plätscherte das Spiel so vor sich hin. Leobendorf spielstark, konnte unsere Mannschaft aber nur ganz selten wirklich in Verlegenheit bringen, dann brannte aber der Hut bei uns.

 


So entstand auch das blöde 0-1, ein Leobendorfspieler lief auf Stevo zu, dieser konnte den Ball abwehren, ihn leider nicht in Besitz bringen und zack – Tor. Saublöd. Die vielen mitgereisten Leobendorfer, die neben uns Platz genommen haben jubelten eher verhalten – komisch, konnten unsere gute Laune aber noch nicht trüben. Wir machen das schon noch. Oder auch nicht. Zur Halbzeit stand es jedenfalls 0-1.

 


In Halbzeit zwei wurde es dann spannender und lauter. Vor allem das „Reneee…..!“ schallte durch die Kennergasse, sehr zum Erstaunen der anderen Anwesenden. Ist halt ein Insider, der aber Potential für mehr hat. Leider bekamen wir in dieser Situation noch schnell das 0-2 eingeschenkt.

 


Danach wurde es hektisch. Als unser Brooklyn Jaques Barataud alleine auf den Tormann ging, räumte der ihn brutal um – kein Pfiff vom in ÖVP-Farben gekleideten Referee Tobias Unger – und beraubte uns einer guten Torchance. Brooklyn revanchierte sich allerdings einige Minuten später mit dem vielumjubelten 1-2. Dann gab es ein Hin- und Her, Leobendorf drängte auf die Entscheidung, der FAVAC vergab in der 92. Minute noch den Ausgleich und so blieb es beim blöden 1-2 aus unserer Sicht. Trotzdem – den Burschen kannst eigentlich keinen Vorwurf machen.

 


Das Fensterschiessen in der Kennergasse ging übrigens remis aus: 1-1

NUR DER FAVAC!

Mittwoch, 5. November 2025

ADIOS AMIGOS

 Heute, am 5. November 2025 hat der Wiener Fussballverband in einem Umlaufbeschluss den Verein FC Mauerwerk vom Spielbetrieb ausgeschlossen. Der Verein, der nicht nur offene Forderungen des Verbandes nicht bedient hat sondern auch an der Durchführung von Ligaspielen mangels Spieler scheiterte, ist somit (vorerst) Geschichte. Laut §5/1 der Verbandsstatuten haben die Mitglieder des Verbandes so entschieden.

 


Was bleibt ist die ehrliche Schadenfreude darüber, dass es die „Mauerwürg“ endlich erwischt hat. Lange ist dieser Schritt überfällig und nicht durchgeführt worden, zu viele eigenartige Dinge haben sich ereignet, sogar die FIFA hat zweimal – das zweite Mal ist noch aktuell – Transfersperren verhängt, weil der Verein gegenüber seinem damaligen Ex-Sportdirektor die Verbindlichkeiten nicht getilgt hat. Dass dieser Ex-Sportdirektor danach und bis jetzt wieder Sportdirektor ist ist der eigentliche Treppenwitz bei diesem Verein.

 


Vor nicht ganz drei Wochen hat Mustafa AlNimr den Verein verlassen und an Alexander Rakowitz übergeben. Dieser hat noch versucht, den Spielbetrieb irgendwie aufrecht zu erhalten, speziell die Ergebnisse der U 23 oder auch „Reserl“ genannt waren dementsprechend, doch jetzt ist endgültig Schluss. Der Verein ist dermal Geschichte.

 

Aber wie der gelernte Wiener Fussballfan weiß gibt es nichts, was es nicht geben kann. Sprich, vielleicht zaubert ein unbekannter Fussballenthusiast, der auf „Traditionsvereine“ steht ja doch noch ein weißes Kaninchen in Form von Spielern und Geld hervor und die Posse geht weiter.

 

Ich danke mal dem WFV und hoffe, dass er nicht wieder irgend ein Hoppala produziert hat wie beim letzten Mal, wo eine Nachfrist mündlich statt schriftlich gesetzt wurde. Deswegen durfte die Mauerwerk ja auch erst antreten.

NUR DER FAVAC! 

Samstag, 1. November 2025

SC Neusiedl gegen Favoritner AC

 


„Heute gehen wir Kürbis klaun......“

 

.....oder die Reise nach Lajtabansag.

Wie immer, wenn wir in der RLO eine Auswärtsfahrt haben, ist diese ein wenig lustig. Diesmal ging es zunächst getrennt in Richtung Kronkolonie, man traf sich erst in Neusiedl. Meinereiner fuhr von der quirligen Gemeinde Szeleskut in Richtung Neusiedl.

 


Natürlich mit dem Schienenersatzverkehr, da sich die „k.u.k Staatsbahnen“ gerade heute entschlossen hatten, ihren Bahnbetrieb kurzfristig einzustellen. Dies traf natürlich auch den Rest der Reisegruppe, die an der Staatsgrenze in einen Bus umsteigen durften, um nach Neusiedl zu kommen. Kurz und gut: wir trafen uns alle kurz vor dem Reiseziel. Immerhin – es  blieb keiner zurück und so konnten wir gemeinsam den Weg zum Stadion antreten.


Eine kurze Bengaleneinlage – für manche ist ja heute Halloween gewesen – zu Ehren der Freunde aus Bregenz und dann waren wir am heutigen Reiseziel. Dort gab es zum Glück etwas zu trinken und ein etwas übermotivierter Eingeborener der Kategorie: „Ich ziehe meinen Traktor“ – wollte uns irgendetwas von wegen: „Wenns noch mal was klebts, habts es mit mir zu tun“ erklären – Aha, nein, wir wollen deinen Traktor nicht.


Also ging es schnell auf unsere Plätze, die Fahnen aufgehängt und losgesungen. Der FAVAC kam gut aus den Startlöchern – kaum zu glauben, was ein richtiger Trainer so an Motivation und Spielwitz vermitteln kann – und überraschte die Bauern ziemlich. Leider war der Herr Schiedsrichter nicht so gut und so kam es, dass es immer wieder halblustige Entscheidungen gegen uns gab. Zunächst bekamen wir noch einen Elfer zugesprochen, den wir nicht verwandeln konnten (die Stange hatte etwas dagegen, diese Ratte) und wurden dann ein paar Minuten später mit einer „Roten Karte wegen Torraubes“ bestraft. Wo der Herr Fischer diese Entscheidung herausgefiltert hat bleibt sein großes Geheimnis. Nichtsdestotrotz: wir waren in Unterzahl und mittlerweile auch mit 0-1 hinten. Ein Tausendguldenschuss der Neusiedler sorgte dafür.



In Halbzeit zwei war das Spiel etwas zerfahrener, obwohl die Hausherren auch diesmal nur zu zwei Chancen kamen und immer wieder die Konter der Favoritner abwehren mussten. Es blieb beim – aus unserer Sicht – blöden 0-1 und der Schiri darf stolz vermelden, dass er das Spiel entschieden hat. Gratulation an das Schiedsrichterkollegium, den Verband und den NSC.

Kommende Woche wirds der Tabellenführer büßen. Versprochen!

 

NUR DER FAVAC!




Samstag, 25. Oktober 2025

Favoritner AC - SV Oberwart

 Nummer 17…..

 


…oder wie wir die Burgenländer geschlagen haben. Freitagabend, Fussball, FAVAC – und der bisherige Tabellendritte aus Oberwart zu Gast. Also ein perfektes Match, die Großkopferten einezhaun. Mit tatkräftiger Unterstützung aus Giesing und der Schweiz ging es ans lustige supporten, wobei der Support noch ein bisserl ausbaufähig ist. Aber ja, Stimme hast halt oder nicht. Aber das wird schon, wenn alle mal mitsingen würden. War heute ein bisserl schwierig, weil halt so viele nette Freunde da warn.

 

Eine lustige Einlage gabs natürlich auch, als wiedereinmal die Freunde im blauen Pyjama auftauchten und die Kassa beschlagnahmen wollten, weil ein altbekannter Mensch seine Rechnung wieder mal nicht bezahlt hat. Tja.

 


Aber mal zum Spiel: Unsere Mannschaft – durch die letzten Spiele motiviert – ließen die Gäste von Anfang an relativ alt aussehen, wir hatten gute Chancen und aus einer diesen erzielte Almer Softic in der 17. Minute das vielumjubelte 1-0. Bis zur Pause ging es dann hin und her, ein Oberwarter mit der Nummer 17 (Tja, war wol nix, Herr Wessely, bist schwer durchgfalln) versuchte sich in Schauspieleinlagen a la Reinhardtseminar scheiterte daran aber kläglich. Dann war Pause und wir alle gut gelaunt. In der zweiten Hälfte ging es dann weiter, Oberwart drängte auf den Ausgleich, doch wir hatten mehr Erfolg: Nach einem mustergültigen Corner – schau her wir könnens aber doch – scherzelte Tome Kitanovski den Ball per Kopf unahltbar in die Maschen – 2-0. Jubel, Trubel, Heiterkeit. Auch das kurzzeitige 1-2 aus Sicht der Oberwarter konnte da nur wenig die Freude trüben, da wir Can Özdemir haben, der das 3-1 erzielte. Dann ging es natürlich wieder lange über die 90 Minuten (die Schiris dürften was gegen uns haben) und die Oberwarter kamen in der Nachspielzeit noch zum 2-3, welches allerdings nur eine Kosmetik war, da sie in diesem Spiel klar die schlechtere Mannschaft stellten. Ich mein, das ist ja nur der Tabellendritte, da kann man nicht erwarten, dass sie besser spielen.

 


Jau, der Jubel nach Spielschluss war dementsprechend, inzwischen wussten wir auch, dass die Donau – Winkewinke nach Hirschstetten – den Wurschtklub 3-0 paniert und damit die Oberwarter von Platz 3 gestossen haben und das gefällt uns natürlich auch ausnehmend. Für die Gäste wars ein gebrauchter Tag in Wien aber ja. Die hätten sich letztes Jahr ned so deppert mit dem Aufstieg spielen sollen. Kein Mitleid.

 

NUR DER FAVAC!