Sonntag, 25. Januar 2026

Aus der Serie: Rotschwarze Vereine international

 

Pecsi MFC

 


Der Pecsi MSC (wie der heutige Name ist) wurde 1950 als Pecsi Dosza, benannt nach dem ungarischen Bauernführer mit den Klubfarben violett und weiß gegründet. Bis 1973 hatten sie diesen Namen, ehe am 16. Februar 1973 durch eine Fusion von fünf Pecser Vereine der „Pecsi Munkas FC“ oder kurz PMFC mit den Klubfarben rot und schwarz entstand. Einer dieser Vorgängervereine war Pecsi Banyas, der 1922 gegründet wurde. Dieser Bergwerkverein konnte in seiner ganzen Zeit allerdings nur wenige Erfolge feiern. Ein weiterer war „Pecsi Epitök“ der Verein der Handwerker, daneben noch „Pecsi Helyiipari SK“, der Verein der kleinen Industriebetriebe und schließlich noch „Peci Ercbanyasz SC“, der Verein der Uranerzarbeiter.

 

Gespielt wird im Ujmecsekalja Stadion mit einer Kapazität von 7.000 Zusehern. Übersetzen kann man das Stadion in etwa mit „Stadion am Neuen Schüsselgrund“. Eine ältere Fangruppe gab sich diesen Namen, sie lösten sich aber nach dem Verlust des Transparentes vor einigen Jahren auf. Im Volksmund wird der Verein – trotz vieler Umbenennungen – immer als Pecsi Munkas, also Arbeiterverein Pecs genannt.

 

Große Rivalität herrscht zwischen Pecsi MSC und Komloi Banyasz, einer nahe Pecs gelegenen Bergarbeiterstadt, auch mit den Grünweissen von Kaposvari Rakoczi und dem Szentlörinc SC gibt es keine Freundschaft. Pecsi MSC spielt derzeit in der zweiten ungarischen Liga. Der größte Erfolg war der Gewinn des ungarischen Cups im Jahre 1990, wo mit 2-0 gegen Honved Budapest im Tatabanyaer Bergwerkstadion der Cup geholt werden konnte. Im darauffolgenden Cup der Cupsieger wurde ihnen Manchester United zugelost, Pecsi MSC verlor auswärts mit 0-2 und daheim mit 0-1. Der ungarische Nationalspieler Pal Dardai kam aus Pecs. Er war von 2015 bis 2024 (mit Unterbrechungen) auch Trainer von Hertha BSC. Davor spielte er bis 2012 bei der Hertha.












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